Eine Frage, welche immer wieder Zahnärzte männlich und weiblich beschäftigt, wenn sie in einer Gemeinschaftspraxis als Angestellte arbeiten. Die Beweggründe, über eine eigene Praxis nachzudenken, sind vielschichtig. Der Hauptgrund ist sicherlich das Gehalt, begleitet von einer gewissen Unzufriedenheit im Bereich der Selbstverwirklichung. Für viele Zahnärztinnen und Zahnärzte ist es sicherlich ein Traum, der sich einmal erfüllen soll, schließlich erfolgte bis zum fertigen Zahnarzt ein langer Weg.

Besser eigene Praxis gründen oder lieber als Angestellter weiterarbeiten?

Die eigene Praxis kann immer nur die Schlussfolgerung sein, wenn man schon eine gewisse praktische Erfahrung in diesem Beruf gesammelt hat.

Im Angestelltenverhältnis haben Zahnärzte bei Weitem nicht den Überblick, was es bedeutet, eine eigene Praxis zu haben. Es ist ja nicht nur die Praxis, es gehört meist auch noch Personal dazu, um diesen Beruf erfolgreich ausführen zu können. Von der eigentlichen Praxis und dem damit verbundenen Equipment sowie Kosten einmal ganz abgesehen.

Wie ist die Erwartungshaltung in der eigenen Praxis, worauf kommt es an?

• Der Zahnarzt Nürtingen muss sich in seiner Praxis spezialisieren und einen Tätigkeitsschwerpunkt schaffen.
• Er muss die Performance systematisch entwickeln.
• Es ist wichtig, sich einen eigenen Patienten-Stamm aufzubauen.
• Wichtig sind flankierende Marketing-Maßnahmen, um auch bevorzugte Patienten behandeln zu können.

Ein wichtiger Aspekt ist vergleichsweise die Festanstellung als Zahnarzt/ärztin gegenüber der Selbstständigkeit in der eigenen Praxis. Hauptsächlich betrifft das den täglichen Arbeitseinsatz in Verbindung mit dem Einkommen.

Stellt man hier einmal einen Vergleich an, betreffend der Arbeitszeiten, Belastung, Einkommen und Aufwand von angestellten und selbstständig arbeitenden Zahnärzten, sind hier die Unterschiede deutlich spürbar. Für angestellte Zahnärzte, die sich primär auf das Wesentliche konzentrieren wollen, ist die Selbstständigkeit in einer eigenen Praxis keine Option mehr.

Klar ist, dass Zahnarzt nicht gleich Zahnarzt ist. Auch hier gibt es Unterschiede wie in jedem Beruf, was die Leistungsfähigkeit anbelangt, denn die ist es am Ende, um gute Ergebnisse und Resultate zu sichern. Die Weichenstellung erfolgreicher Umsätze und Honorar-Einnahmen ergeben sich aus der zahnärztlichen Untersuchung als auch der Patienten-Beratung.

• Jeder möchte in einem erfolgreichen Team mitwirken.
• Sich hauptsächlich auf die zahnärztliche Behandlung konzentrieren.
• Über eine gute Performance verfügen.

Stimmen diese Voraussetzungen hat sich im Allgemeinen für rund 90 Prozent aller angestellten Zahnärzte der Gedanke erledigt, eine eigene Zahnarztpraxis zu eröffnen.

Niederlassung als Zahnarzt/ärztin

Diesen Schritt sollte man sich als Zahnarzt gut überlegen. Der Aufwand ist groß und ebenso schnell kann der Zahnarzt in die Verschuldung geraten. Vor allem dann, wenn die Übernahme einer Praxis supergünstig erscheint und der Zahnarzt diese vorschnell übernimmt, um sich dort niederzulassen. Hier sollte sich der Zahnarzt mit der Idee der Selbstständigkeit ruhig etwas Zeit lassen, da es mehr Zahnarztpraxen im Angebot gibt als Kaufinteressenten. Der Zahnarzt sollte sich in stiller Stunde einige Fragen stellen:

• Kann ich gut mit Risiken umgehen oder brauche ich eher Sicherheiten?
• Welchen Stellenwert im Bereich der Arbeit nimmt es in meinem Leben ein?
• Arbeite ich lieber im Team oder eher als Einzelgänger?
• Bin ich eher Mitläufer im Team oder übernehme ich gerne Verantwortung und Führung meines Personals?
• Was sind meine fachlichen Qualifikationen und Fähigkeiten?
• Fühle ich mich imstande, mich mit Strukturen und Zahlen zu befassen?
• Was möchte ich verdienen?
• Welchen Stellenwert nimmt Geld in meinem Leben ein?

Vorteile: Eigene Praxis oder Angestellter im Angestelltenverhältnis

Angestelltenverhältnis:

• Weniger Risiko
• Weniger Verantwortung
• Mehr Flexibilität
• Zahnmedizinische Behandlung statt Probleme mit Strukturen & Zahlen

Eigene Zahnarztpraxis:

• Größerer Verdienst
• Selbstverwirklichung bei der Praxisgestaltung und Freiheiten im Bereich der Behandlungsformen etc.
• Mehr Verantwortung
• Auseinandersetzung mit Strukturen und Zahlen

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