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Welche Berufsfelder kommen in einer Marketing Agentur zusammen?

Die Marketing-Agentur deckt ein vielseitiges Portfolio unterschiedlicher Anforderungen ab, die in der Regel nicht von einer Person erfüllt werden können. Wer eine Marketing-Agentur betreibt, wird häufig Mitarbeiter mit unterschiedlichen Qualifikationen benötigen, um die Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Auch sind die Anforderungen und die Komplexität, innerhalb der einzelnen Marketingdisziplinen, größer geworden. Das ist auch ein Grund, warum sich viele kleine Agenturen wie die Digital Marketing Agentur Trace Creative inzwischen auf bestimmte Marketing-Disziplinen, wie zum Beispiel Social-Media, spezialisiert haben. Schauen wir uns im Folgenden an, welche Berufsfelder wir in einer Marketing-Agentur typischerweise finden.

Vertriebsmitarbeiter/in

Vertriebsmitarbeiter haben in der Regel den ersten Kontakt mit einem potenziellen Kunden einer Marketing-Agentur. Sie geben dem Kunden einen Überblick über das Leistungsportfolio, verkaufen einzelnen Dienstleistungen und schließen Verträge ab. In kleinen Agenturen fungieren Vertriebsmitarbeiter auch gleichzeitig als Kundenbetreuer, da Sie häufig der erste Ansprechpartner des Kunden sind.
Kundenbetreuer/in

Eine Marketing-Agentur muss nicht nur Kunden gewinnen, sondern diese auch betreuen. Kunden wünschen sich häufig einen festen Ansprechpartner. Der Kundenbetreuer fungiert hier meist als Schnittstelle zwischen dem Kunden und der jeweiligen Fachabteilung und ist in der Regel der erste Ansprechpartner des Kunden.

Eventmanager/in

Marketing-Agenturen organisieren und betreuen häufig Events Ihrer Kunden. Dabei geht es meist nicht um die reine Organisation, sondern auch um die Planung, die Promotion im Vorfeld und die gesamte Organisation des Ablaufes. Für die Art der Aufgabe sollte sich in einer Marketing-Agentur eine spezielle Fachkraft befinden, die genügend Erfahrung in diesem Bereich hat.

Manager/in

Größere Marketing-Agenturen, mit mehreren Mitarbeitern und mehren Fachabteilungen, beschäftigen häufig Manager, die eine Fachabteilung organisieren. Der Manager ist dabei meist die Schnittstelle zwischen dem obersten Chef und der Fachabteilung. In der Regel haben Manger auch Personalverantwortung.

Online-Marketing-Manager/in

Marketing-Agenturen, die sowohl den Offline-Markt wie auch den Online-Markt Ihrer Kunden betreuen, benötigen in der Regel eine spezielle Fachkraft, die den Online-Sektor in der Regel besser und detaillierter überblickt als der klassisch ausgebildete Marketing-Manager.

Social-Media-Manager/in

Kunden geben Ihrer Marketing-Agentur häufig die Betreuung Ihrer Social-Media-Kanäle ab. Eine Marketing-Agentur sollte daher eine spezielle Fachkraft beschäftigen, die mit dem Umgang der sozialen Netzwerke vertraut ist und weiß welche Anforderungen dort zu erfüllen sind.

Texter/in

Eine Kernaufgabe von Marketing-Agenturen ist häufig das Texten. Hierbei werden vor allem Texte für die Webseite, Blogs, PR-Maßnahmen, Werbung und Broschüren von den Kunden angefordert. Eine Marketing-Agentur sollte daher mindestens einen oder mehrere spezialisierte Texter beschäftigen.

PR-Berater/in

Unternehmen erweitern Ihre klassische Werbung oft durch PR-Maßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit. Eine Marketing-Agentur, die mit dieser Umsetzung beauftragt wird, sollte eine Fachkraft beschäftigen, die in diesem Bereich ausgebildet ist und vor allem Erfahrung mitbringt. Oft werden hier auch journalistische Erfahrungen gefordert.

Personalreferent/in

Große Agenturen, die regelmäßig Personal einstellen und sich gegebenenfalls auch trennen, benötigen meist eine Fachkraft, die sich im Unternehmen um alle personellen Angelegenheiten kümmert. Häufig arbeitet der Personalreferent Hand in Hand mit dem Manager der jeweiligen Fachabteilung zusammen.

Ausbildung

Ausbildung zum Hausmeister – Dauer, Gehalt und Voraussetzungen

Das Berufsbild des Hausmeisters umfasst viele Schnittstellen zu ähnlichen Berufsbildern. Eine Berufsausbildung ist amtlich nicht vorgesehen, deshalb üben die Tätigkeit häufig Quereinsteiger aus anderen Berufen kommend aus. Verschiedene Bildungsinstitute bieten die Ausbildung zum qualifizierten Hausmeister an, das Diplom ist deutschlandweit anerkannt, unterliegt aber nicht den Berufskategorien der IHK oder dem Handwerksverband.

Das Berufsbild des Hausmeisters

Der Hausmeister oder die Hausmeisterin ist Handwerker/in, Hauswart/in, Manager/in, Haustechniker/in und Mediator/in. Hausmeister sind die Schnittstelle zwischen den Hauseigentümern (Vermietern) und den Mietern oder Pächtern einer Immobilie. Hausmeister sind sowohl in privaten Mietshäusern als auch gewerblichen Immobilien aktiv.

Aufgaben eines Hausmeisters

Zu den Grundaufgaben eines Hausmeisterdienst Freiburg gehören handwerkliche Tätigkeiten, Elektroarbeiten und Reinigungsarbeiten. Zudem übernehmen viele Hausmeister/innen die Besichtigungstermine für die Vermieter/innen mit potenziellen Mietern. Nicht zu unterschätzen ist die Konfliktlösung, mit denen sich Hausmeister/innen beschäftigen müssen. Überwiegend handelt es sich dabei um Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Auseinandersetzungen zwischen den Mietvertragsparteien.

Voraussetzungen für die Qualifikation Hausmeister/in

Staatlich gibt es keine vorgeschriebenen Qualifikationen, die potenzielle Hausmeister/innen vorweisen oder erfüllen müssen. Aufgrund der Aufgabenvielfalt des Berufes müssen Bewerber physisch fit sein, einen guten Umgang mit ihren Mitmenschen pflegen und bereit sein, mehrere Aufgaben unterschiedlicher Berufsbilder miteinander zu verknüpfen und auszuüben.

Gute Voraussetzungen bringen angehende Hausmeister/innen aus handwerklichen Berufen mit. Dazu kommen Personen aus den Fachbereichen Reinigung, Elektronik und Hauswirtschaft. Als Schulabschluss gilt der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 als ausreichend.

Zertifizierte/r Hausmeister/in – Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung findet berufsbegleitend statt. Das bedeutet, dass viele bereits als Hausmeister/in tätig sind und eine Zertifizierung ihrer Tätigkeit anstreben oder noch in einem anderen Beruf aktiv sind. Möglich ist zudem, dass Arbeitslose und Schulabgänger direkt in die Ausbildung einsteigen. Das ist vom jeweiligen Angebot des Bildungsinstituts abhängig. Folgende Ausbildungsinhalte sind je nach Bildungseinrichtung denkbar:

1. Kommunikation und Konfliktmanagement
2. Abnahme und Übergabe der Wohn- und Gewerbeeinheiten
3. Betriebskostenabrechnung
4. Prüfung und Wartung technischer Anlagen
5. Miet- und Gewerberecht
6. Reinigung und Instandhaltung von Immobilieneinheiten

Die genauen Ausbildungsinhalte werden den Teilnehmern der Ausbildung vom jeweiligen Träger vor dem Ausbildungsbeginn übermittelt.

Ausbildungsdauer

Die Dauer der Ausbildung richtet sich nach dem Ausbildungsumfang der jeweiligen Bildungseinrichtung. Des Weiteren variiert die Ausbildungszeit nach der Teilnahme eines Auszubildenden. Die Teilzeitausbildung dauert doppelt so lange wie die Vollzeitausbildung. Weitere Verzögerungen ergeben sich durch das Aufschieben der Prüfung.

Gehalt eines Hausmeisters

Das Gehalt ist davon abhängig, ob er oder sie zertifiziert ist oder ohne Qualifikation den Beruf ausübt. Einige Hausmeister sind fest angestellt, andere arbeiten freiberuflich. Das Anfangsgehalt liegt nach öffentlichen Schätzungen bei rund 1.800 Euro brutto und wird durch die Berufsjahre und weiteren Qualifikationen auf circa 2.500 Euro angehoben, sofern der oder die Hausmeister/in die Voraussetzungen erfüllt. Die Angaben sind ohne Gewähr.

Wo finden Hausmeister/innen eine Anstellung?

Hausmeister/innen werden von

– Wohnbaugesellschaften
– öffentlichen Verwaltungen
– privaten Hauseigentümern
– Immobilienagenturen
– Unternehmen
– Sanitätsdiensten
– Privatschulen

gesucht. Zertifizierte Hausmeister/innen können sich zudem verselbstständigen in Form eines Freiberuflers und für mehrere Kunden ihre Tätigkeiten ausüben. Die Dienstleistungsgestaltung bleibt den freiberuflichen Hausmeistern überlassen.

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Anwalt für Arbeitsrecht – Studium, Weiterbildung, Dauer und Gehalt

Sie planen ein Jurastudium und möchten Anwalt für Arbeitsrecht werden oder wünschen allgemeine Informationen zu dem Berufsbild? Das Arbeitsrecht ist ein spezieller Fachbereich der Rechtswissenschaften und sehr weit verbreitet. Anwälte für Arbeitsrecht vertreten Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Gewerkschaften und beraten Politiker. Welche Voraussetzungen müssen Bewerber erfüllen, wie lange dauert das Studium und wie viel verdient ein Fachanwalt für Arbeitsrecht?

Grundvoraussetzungen für das Jurastudium

Es gibt keinen speziellen Universitätslehrgang für das Arbeitsrecht. Wer Rechtsanwalt werden möchte, muss ein Jurastudium an einer Universität belegen. Die Rechtswissenschaften sind vielfältig, aber auch sehr beliebt unter den Abiturienten. Jährlich schreiben sich über 150.000 Absolventen der Oberschule für ein Jurastudium an den deutschen Universitäten ein. Dazu kommen weitere Absolventen aus dem Ausland.

Das Abitur mit einem sehr guten Notenschnitt ist die allerwichtigste Voraussetzung für die Zulassung an der Universität. Da die Konkurrenz in den Rechtswissenschaften groß ist, kommen nur die in den Genuss einer Zulassung, die sehr gute Noten vorweisen und hoch motiviert sind. Die Universitäten laden die Kandidaten vor Studienbeginn zu einem Einstellungstest ein, da die Studienplätze limitiert sind. Bereiten Sie sich deshalb sehr gut auf den Test vor und bleiben geduldig, wenn es beim ersten Mal nicht klappt. Versuchen Sie im Folgejahr einen Platz zu erhalten und nutzen die Zeit, um sich tiefgründig mit Jura zu beschäftigen.

Dauer eines Jurastudiums an der Universität

Wie lange das Studium dauert, hängt von der gewählten Studienform ab. Nach dem Bologna-Vertrag können Studenten einen Bachelor-Lehrgang besuchen, der zum Einstieg in einen juristischen Beruf ausreicht. Wer sich Volljurist nennen möchte, muss das erste und zweite Staatsexamen ablegen.

Die Dauer der Studiengänge ist vom Schwerpunkt abhängig. In der Regel müssen Studenten zehn Semester für die Studienzeit einplanen. Sechs Semester bis zum Bachelor-Abschluss, weitere vier bis zum Master-Abschluss. Bei den Staatsexamenslehrgängen gibt es ein Grundstudium von vier Semestern, darauf folgt die fachspezifische Studienzeit mit einer Länge von sechs Semestern.

Weiterbildung in den Rechtswissenschaften

Mit dem erworbenen Studientitel endet nicht automatisch die Bildungszeit. Während der Berufsausübung sind fachspezifische Weiterbildungslehrgänge wichtig, um Änderungen im Rechtssystem zu lernen und anzuwenden. Der Austausch mit anderen Anwälten für Arbeitsrecht ist für jeden Anwalt gewinnbringend. Anwälte sind nicht nur Anwender des Rechtssystems, sie beeinflussen es maßgeblich und reichen häufig Änderungsvorschläge ein oder erwirken diese auf dem Rechtsweg. Des Weiteren können Anwälte weitere Kurse an der Universität belegen, um andere Rechtsbereiche abzudecken.

In diesen Städten gibt es die Rechtswissenschaftsfakultät

Sie müssen nicht lange suchen, um eine Universität zu finden, die eine Fakultät für Rechtswissenschaft anbietet, an der Sie Ihr Studium absolvieren können. Das Jurastudium ist an der Universität in Tübingen möglich, eine der renommiertesten Jura-Unis in Deutschland. Dazu kommen die Universitäten in Augsburg, Bonn, Münster, München, Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und Leipzig.

Einkommen vom Anwalt für Arbeitsrecht

Der Volljurist muss sich entscheiden, ob er künftig selbstständig arbeitet oder sich einer bestehenden Kanzlei anschließt. Der Anwalt für Arbeitsrecht Köln bezieht keinen Lohn oder Gehalt, sondern ein Honorar, welches nach einer bestimmten Gebührenverordnung verrechnet wird. Im Durchschnitt verdient ein Anwalt für Arbeitsrecht je nach Bundesland zwischen 38.000 und 48.000 Euro jährlich.

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Teichbauer – Ausbildung und Berufsbild

In den letzten zwei Jahren ist der Wunsch nach einem eigenen Garten, einem hauseigenen Pool oder Teich stark angestiegen. Deshalb steigt auch die Nachfrage nach qualifzierten Teichbauern.

Welche Aufgaben übernimmt ein Teichbauer?

Teichbauer wie die Firma ProTeich Teichbau planen und realisieren Teich bzw. reparieren Teichanlagen oder bauen diese um. Da es keinen Lehrberuf „Teichbauer“ gibt, kommen die meisten Teich-Profis aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau. Gute Teichbauer bilden sich ständig weiter und besuchen Kurse, wie zum Beispiel Galabau, der für japanische Gärten gebraucht wird. Ein fachkundiger Teichbauer kennt sich mit der am Markt zur Verfügung stehenden Technik (Trommelfilter), den unterschiedlichen Böden, Pflanzen sowie Wasserqualitäten aus. Darüber hinaus muss er sich auch über Wasserlebewesen kundig machen. Denn nicht jeder Fisch kann überall leben. Kois sind sehr beliebt, aber sehr heikel in der Haltung.

Was gehört zur Grundausbildung?

Die duale Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau umfasst drei Jahre. Der Abschluss endet mit einer Praxis- und Theorieprüfung. Pflanzenkunde, Gerätekunde sowie Arbeitsmethoden sind nur Teilbereiche, die zu seinem Handwerk gehören. Die Projektplanung und Realisierung sind Teil seiner Ausbildung. Darüber hinaus muss er natürlich auch Wirtschafts-, Sozial- und Rechtsbelange beherrschen. Dazu gehören zum Beispiel Buchhaltung, Arbeitsrecht, Betriebssicherheit und Vertragsrecht. Schließlich muss er auch in der Lage sein, einen Garten im privaten und öffentlichen Bereich anzulegen, umzubauen oder Schädlingsbefall zu bekämpfen. Berufsverbände bieten zusätzliche Seminar für die Spezialisierung zum Teichbauer an. Sowohl beim Garten- als auch Teichbau kommt es darauf an, welche Art der Ausführung gewünscht wird. Ein Barock- oder Renaissance-Garten stellt andere Anforderungen als ein öffentlicher Park des 21. Jahrhunderts oder ein japanischer Garten.

Worauf kommt es beim Teichbau an?

Bei der Planung ist vor allem wichtig, wozu der Teich genutzt werden soll. Sollen Fische oder Frösche darin leben oder nicht? Wenn ja, muss das bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Die Wasserqualität ist immer zu berücksichtigen, ist aber für Lebewesen eine komplett andere. Die Teichwände müssen standhalten und dürfen nicht einbrechen. Ein Naturbiotop stellt andere Anforderungen an den Teichbauer als ein Teich mit Filteranlage. Welche Tiere und Pflanzen reinigen das Wasser? Welche Pflanzen gedeihen am Rand des Teiches? Wie und wann werden Fische, Frösche und Co ausgesetzt? All diese Fragen sollte ein Teichbauer beantworten können.

Der japanische Garten – eine besondere Herausforderung

Ein Teich im japanischen Stil erfordert auch, dass der Erbauer die Philosophie dahinter versteht und beherrscht. Darüber hinaus dürfen nur bestimmt Pflanzen und Holzsorten verwendet werden. Der gängigste Fisch für diesen Teich ist der Koi. Koi ist aber nicht gleich Koi. Es gibt viele verschiedene Arten. Der Königs-Koi ist sehr groß und ansehnlich, aber auch sehr teuer. Ein japanischer Garten ohne Steinsymbole oder Holzbrücken ist undenkbar. Bambus zählt aufgrund seiner Robustheit und Langlebigkeit auch in Japan zu den gängigsten Materialien. Bei den „Steinfiguren“ gibt es ebenfalls strenge Vorgaben wann, was, wie, wo und warum verbaut werden darf. Ein japanischer Garten dient nicht nur der Optik, er ist eine Oase für Körper und Seele und repräsentiert einen eigenen Lebensstil.

Welche Anforderungen werden an einen Teichbauer gestellt?

Eine solide Grundausbildung sowie einiges an Erfahrung sind die Grundvoraussetzungen. Darüber hinaus muss er sich ständig weiterbilden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ausbildung

Arbeiten bei der Rohrreinigung – Ausbildung, Gehalt und Karrieremöglichkeiten

Ein durchaus unbekannterer Ausbildungsberuf, stellt der Beruf der Fachkraft für Rohrreinigung dar. In diesem wird man an verschiedene Felder der Kanal- und Industriereinigung herangeführt. Nach drei Jahren Ausbildung können Sie dann mit einem guten Job bei der Stadt oder einem großen Unternehmen für die Rohrreinigung Stuttgart rechnen.

Was macht eine Fachkraft für Rohrreinigung?

Egal ob Kanalisation oder in der Industrie, als Fachkraft für Rohrreinigung gibt es viele Einsatzmöglichkeiten. Die Hauptaufgabe ist, wie zu vermuten, die Reinigung von Rohren und Teilen von Maschinen. Dabei wird modernste Reinigungstechnologie eingesetzt und mit gründlichen Verfahren gearbeitet. So arbeiten Sie schon in der Ausbildung mit Hochdruckpumpen, Kameras und Spezialgeräten, um auch gefährliche Stoffe und Überreste zu beseitigen.

Was verdient man in der Ausbildung?

Die Ausbildung dauert ähnlich wie viele andere Ausbildungen drei Jahre und besteht sowohl aus schulischem und praxisbezogenem Teil. Mit Abschluss der Lehrjahre steigert sich auch das Ausbildungsgehalt. Im ersten Ausbildungsjahr liegt der durchschnittliche Verdienst zwischen 650€ und 880€. Im zweiten Jahr kann sich dieser schon auf 800€ bis 900€ steigern. Im letzten Jahr liegt das Gehalt dann zwischen 950€ und 1050€. Je nach Ausbildungsstelle und Arbeitgeber kann das Gehalt natürlich variieren.

Wie gehts weiter nach der Ausbildung?

Als Fachkraft für Rohrreinigung geht es nach der Ausbildung in die Festanstellung. Die Arbeitgeber sind hauptsächlich die Stadtwerke oder ein Unternehmen welches sich auf Kanal-, Roh-, oder Industriereinigung spezialisiert hat. Der durchschnittliche Verdienst nach der Ausbildung liegt zwischen 2000€ und 2800€. Unterschiede können hier zwischen den Bundesländern und den Unternehmen bestehen. Sollten Sie am Wochenende oder an Feiertagen arbeiten warten jedoch Zulagen für Ihre geleisteten Arbeitsstunden.

Je länger Sie den Beruf ausführen, desto größer werden Ihre Aufgabenbereiche und Ihre Verantwortung. Durch Fort- und Weiterbildungen können Sie gezielt Ihre Position im Unternehmen verbessern, um so Ihrem Gehalt einen kleinen Bonus zu verpassen.

Was sollten Sie mitbringen?

Um gut in die Ausbildung zu starten, sollten Sie bestimmte Eigenschaften mitbringen. Eine gute körperliche Kondition ist wichtig um bei der Reinigung aktiv zu arbeiten. Zudem sollten Sie gewissenhaft und gründlich arbeiten können, da die Reinigungen so gut wie möglich ausgeführt werden sollten. Des weiteren sollten Sie ein gewisses Grundverständnis für chemische Stoffe mitbringen, da Sie bei Ihrer täglichen Arbeit mit verschiedensten Chemikalien arbeiten müssen.

Wer Angst davor hat sich die Hände schmutzig zu machen oder lieber den Tag an einem Bürotisch verbringt sollte diese Ausbildung lieber nicht in Betracht ziehen.

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Ausbildung und Arbeiten im Bereich Rohrreinigung

1. Wie können Sie Fachkraft für Kanal-, Rohr- und Industrieservice werden?

1.1 Schulische Voraussetzungen

Aus rein rechtlicher Sicht gibt es keine Ausbildungsvoraussetzungen für Sanitär-, Kanal- und Industriedienstleistungen. In der Praxis variiert der bevorzugte Schulabschluss jedoch je nach Ausbildungsbereich (z. B. Handwerk, Gewerbe und Industrie oder öffentlicher Dienst). Im Bereich der technischen Ausbildung werden überwiegend Bewerber mit Fachhochschulabschluss beschäftigt. In Industrie und Gewerbe haben Bewerber mit Hauptschulabschluss in etwa die gleichen Chancen bei Betrieb wie dem Rohr Frei Schnelldienst. Eine gute Bewerbung ist hier besonders wichtig. Für den öffentlichen Dienst ist mindestens ein Abitur erforderlich.

1.2 Worin sollten Sie gut sein?

Wenn Sie sich für Wissenschaft interessieren, ein gutes technisches Verständnis haben, auch bei Wind und Wetter vollen Einsatz zeigen und im Bereich Umweltschutz arbeiten möchten, dann ist eine Karriere als Sanitär-, Kanal- und Industrieservice-Fachmann die beste Wahl.

2. Tätigkeiten im Beruf

Sanitär-, Kanal- und Industrieservice-Spezialisten reinigen, überwachen und warten Kanäle und Abwasserleitungen, Behälter und Kanalbauwerke in Unternehmen sowie im öffentlichen und privaten Bereich.

3. Das Gehalt

Egal wie sehr Sie Ihre Arbeit mögen, Arbeit ist sicherlich nicht alles. Ob Essen gehen, mit Freunden trinken, Kurzurlaub oder Führerschein. Sie können mit Ihrem Gehalt machen, was Sie wollen. Wenn Sie Ihr Einkommen als Ausbildungsfachkraft für Sanitär-, Kanal- und Industriedienstleistungen wissen, möchten hier einige Richtlinien. Die genauen Bedingungen finden sie in ihren Ausbildungsvertrag.

3.1 Gehälter in der Ausbildung.

Die Ausbildung zur Fachkraft für Sanitär-, Kanal- und Industrieservice gehört zu den bestbezahlten Ausbildungsberufen. Das genaue Gehalt hängt stark von Ihrem Ausbildungsbereich ab. Das durchschnittliche Einkommen der Lehrlinge im öffentlichen Dienst liegt etwas über dem der Lehrlinge in Industrie und Gewerbe. Ihr Ausbildungsgehalt ist während der dreijährigen Ausbildung gestaffelt. Zu Beginn deiner Ausbildung liegt dein Gesamtgehalt zwischen 680 und 1.010 Euro im Monat. Von Ausbildungsjahr zu Ausbildungsjahr steigt Ihr Einkommen stetig. Sie vertiefen Ihre fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten und werden entsprechend entlohnt. Im zweiten Jahr erhalten Sie ein Monatsgehalt von 750 bis 1.070 Euro. Im letzten Lehrjahr können Sie mit einer Gesamtvergütung von 800 bis 1.130 Euro pro Monat rechnen.

3.2 Verdienst nach der Ausbildung

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung gehört die Ausbildungsvergütung der Vergangenheit an. Sie können jetzt die rasante Entwicklung Ihrer Karriere starten und Ihr erstes volles Gehalt bekommen. Als Experte für Sanitär-, Kanal- und Industrieservice liegt Ihr Einstiegsgehalt zwischen 2.200 und 2.700 Euro im Monat. Je nach Branche und Unternehmen kann Ihr Einkommen etwas höher oder niedriger ausfallen. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt auch Ihr Gehalt. Darüber hinaus können Sie Ihr Gehalt durch Fort- und Weiterbildung weiter steigern. Mit dem Erhalt des Meistertitels können Sie sogar bis zu 3.600 Euro Bonus pro Monat verdienen.

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Wie wird man Klavierlehrer?

Klavierlehrer: Was für ein schön-geistlicher Beruf! Jedoch ist er nicht geschützt und wie bei so vielen anderen gibt es demnach viele Wege, wie man dorthin gelangen kann, über Kurse, Kontakte und vor allem: Viel Übung.
Hier kommen ein paar Ideen, wie man Klavierlehrer werden kann und was man in jedem Fall mitbringen sollte, um in dem Beruf erfolgreich zu werden.

Eine Tätigkeit mit vielen Einsatzbereichen

Einen Klavierlehrer finden wir mittlerweile nicht mehr nur an Volkshochschulen und Musikschulen, auch an Grundschulen und anderen allgemeinen Bildungsstätten kann man Klavierspielen lernen. Je nachdem, welche Zielgruppe es betrifft, kann heute jeder Klavierspielen lernen, von Hänschen bis Hans, von 8 Jahren bis 80. So stellt es ein schönes Hobby und zudem ein Beispiel lebenslangen Lernens dar. Zudem sorgen kreative Hobbies immer für Ausgleich und runden unseren Alltag gut ab.
Klavierlehrer haben vielseitige Einsatzgebiete und unterrichten verschiedene Altersgruppen. Nach der Schule, an Musikschulen, Mittelstufen, Anfänger und vieles mehr. Auch von Zuhause, ganz privat und selbständig, kann unterrichtet werden. Seit Corona spätestens natürlich auch im Online Kurs.

Eignung, Fertigkeiten und Leidenschaft

Wer Klavierlehrer in Freiburg werden will, sollte natürlich in erster Linie mindestens Grundfertigkeiten auf seinem Instrument mitbringen. Man muss kein Virtuose sein, um ein guter Klavierlehrer zu sein, jedoch halbwegs gut spielen können, ist ein Muss. Was dem dann unbedingt folgen sollte, ist richtige Begeisterung für den Tastenrausch und die bunten Klänge. Außerdem: Leidenschaft! Das bringen Musiker sowieso mit, auch ein wenig Talent und Eignung schaden nicht.

Aber: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Trotzdem sind noch keine hochtalentierten Meister-Pianisten vom Himmel gefallen. Es gibt Klavierspieler, die sehr spät angefangen haben, und es dennoch zu etwas gebracht haben. Es gibt eben Leute, die es mit bloßer Willensstärke, Mut und Leidenschaft zur Musik geschafft haben, mit Fleiß und viel täglicher Übung. So mancher arbeitet eben schwer für seinen Traum, wieso also nicht auch erst in späteren Jahren mit dem Klavierspiel beginnen und dann Karriere als Klavierlehrer machen?

Alles ist offen

Alle Wege für einen passionierten Klavierlehrer sind also offen und möglich. Die Einstellung macht’s! Und nicht das Talent! Wer spät beginnt, kann mit Lebensreife und Erfahrungswissen als Spitzen-Lehrer punkten. Was ist noch von Vorteil?

Pädagogisches Geschick

Der Umgang mit Menschen, Schülern, Eltern sollte einem Klavierlehrer halbwegs liegen. Wer allzu menschenscheu ist, der wird es schwer haben, Tonleitern zu erklären und Fingerhaltungen zu erklären, auch der Smalltalk mit Eltern nach der Stunden kann zum Krampf werden. Ein Hang zu pädagogischem Geschick, Geduld und Einfühlungsvermögen sind also mitzubringen. Außerdem sollte ein Klavierlehrer immer daran interessiert sein, wie es seinen Schülern geht, er sollte diese ganz frei ansprechen können und nicht – Zack, los geht’s – von Null auf 100 nur Klavierstücke pauken wollen. So verlieren gerade junge Schüler schnell die Luft am Klavierspiel.

Eine Mischung aus Leidenschaft und Empathie quasi: Ein guter Klavierlehrer weiß auf seine Schüler zu reagieren.

Wie genau vorgehen?

Wer Klavierlehrer werden will, hat viele Möglichkeiten. Sich initiativ bei hiesigen Schulen zu bewerben ist eine Möglichkeit. Hingehen, Leute ansprechen und nach grundsätzlichem Interesse nach Klavierstunden fragen, ist auch eine Option. Initiative wird sowieso meistens gern gesehen. Wer nicht das Glück hat, Musik zu studieren und bereits während des Studiums erste Unterrichtsstunden zu geben, der kann es dennoch über Fleiß, Leidenschaft und Einsatzbereitschaft zu einem ambitionierten Klavierlehrer bringen.

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Wie wird man Rechtsanwalt in Österreich?

Möchte man in Rechtsanwalt werden, muss man sich mit der Frage beschäftigten: Wie wird man Rechtsanwalt in Österreich? Eine der Grundvoraussetzungen ist für den Beruf des Rechtsanwalt in Österreich, die Absolvierung von einem Rechtsstudium an einer österreichischen Universität.

Wie wird man Rechtsanwalt in Österreich?

Doch das Absolvieren von einem Studium des Rechts, ist nur ein Baustein. Hat man das Studium absolviert und hat man dieses auch bestanden, schließt sich diesem noch eine Berufsausbildung an. Die Berufsausbildung geht hierbei über eine Dauer von fünf Jahren und soll Eindrücke und Erfahrungen, in den unterschiedlichen Rechtsgebieten vermitteln. Hinsichtlich der Berufsausbildung gibt es gewisse Mindestvorgaben, die man hierbei erfüllen muss. So muss man beispielsweise mindestens sieben Monate bei einem Gericht in Österreich oder einer Staatsanwaltschaft arbeiten. Damit sollen hier Erfahrungen vermittelt werden, wie ein Zivil- oder ein Strafverfahren abläuft. Eine weitere Vorgabe die man erfüllen muss in der Berufsausbildung, ist die Arbeit bei einem Rechtsanwalt in Graz. Hier muss man mindestens über einen Zeitraum von drei Jahr im Rahmen der fünfjährigen Ausbildung, als Berufsanwärter in der Kanzlei arbeiten. Wie man aber letztlich auch sehen kann, gibt es bei den fünf Jahren Berufsausbildung, auch Freiräume. Freiräume in denen man beispielsweise im Gericht und in der Staatsanwaltschaft arbeiten kann oder länger bei einer der Dienststellen. Ergänzend zur Berufsausbildung, muss man noch Ausbildungsveranstaltungen besuchen. Der Besuch der Ausbildungsveranstaltungen ist vorgeschrieben, umfasst eine Vielzahl an verschiedenen Rechtsthemen und hat einen Umfang von 42 Halbtagen.

Eintragung bei der Rechtsanwaltskammer

Erst mit dem Studium und der fünfjährigen Berufsausbildung, kann man die Rechtsanwaltsprüfung absolvieren. Diese findet vor einer Prüfungskommission beim zuständigen Oberlandesgericht statt. Hat man diese bestanden, ist man immer noch nicht Rechtsanwalt in Österreich. Vielmehr erfolgt dann noch eine Prüfung durch die Rechtsanwaltskammer. Hierbei prüft ein Ausschuss der Rechtsanwaltskammer Vertrauenswürdigkeit. Fällt die Prüfung der Vertrauenswürdigkeit positiv aus, erfolgt letztlich die Eintragung bei der Rechtsanwaltskammer. Und damit kann man dann entweder in einem Angestelltenverhältnis als Rechtsanwalt arbeiten, beispielsweise auch im Staatsdienst oder den Weg in die Selbstständigkeit gehen.

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Bestatter werden – Ausbildung, Verdienst & Karrieremöglichkeiten

Eine Bestattungsfachkraft ist jene Person, welche nach einem Todesfall der trauernden Familie die Organisation um die Bestattung bzw. Beisetzung abnimmt. Entsprechend muss diese in der Lage sein, mit emotionalen Trauernden umzugehen, ohne selbst davon allzu sehr berührt zu werden. Daher sollten die Bestatter genauso Verständnis für die Situation haben und bereit sein, den Verstorbenen zu versorgen. Zudem sind Bestattungsfachkräfte verantwortlich, die Bestattung mit allem zu planen, was dazugehört und für einen guten Ablauf zu sorgen.

Die Ausbildungsbedingungen für Bestatter

Der Nachwuchs im Bestattungswesen wird meistens in den Unternehmen selbst ausgebildet. Weil ein erheblicher Teil der Bestattungsinstitute meistens in Familienbesitz ist, werden die meisten Bestatter in diesen Beruf direkt hineingeboren. So sind eine große Zahl an Bestattern auch als Quereinsteiger in diesen Beruf gestartet und konnten im Berufsalltag viele Erfahrungen sammeln. In Deutschland gibt es seit mehreren Jahren eine direkte Ausbildung zur Bestattungsfachkraft. Damit der Beruf des Bestatters ausgeübt werden kann, ist eine Ausbildung jedoch nicht zwingend nötig.
Rechtlich betrachtet kann jeder als Bestatter arbeiten, welcher einen Gewerbeschein besitzt. Jedoch sollten die Anforderungen an den Beruf nicht unterschätzt werden. Deshalb werden gut ausgebildete Kräfte gebraucht. Die Möglichkeiten nach der Ausbildung eine Stelle zu bekommen, ist groß. Wer als Quereinsteiger den Beruf ausüben möchte, der sollte sehr viel kaufmännisches Wissen, in Form einer Ausbildung und zugleich handwerkliches Können vorweisen können.

Die Herausforderung eine Bestattungsfachkraft zu werden, sollte nur derjenige angehen, der Talent beim Umgehen mit Menschen hat.

Ein Weg Bestattungsfachkraft zu werden ist die Berufsausbildung, die seit 2003 in Deutschland erst möglich ist. Eine solche Ausbildung ist als duales System ausgerichtet und die Auszubildenden werden in Unternehmen und in Berufsschulen ausgebildet. In den Bestattungsinstituten und bei der Friedhofsverwaltung erlernen die Auszubildenden den praktischen Teil. Ein Teil der Ausbildung findet zudem am Bundesausbildungszentrum der Bestatter statt. Neben der Berufsausbildung können sich Bestatter Leipzig mit Berufserfahrung bei den zuständigen Handwerkskammern weiterbilden und eine Meisterprüfung auf dem Gebiet ablegen.

Welche Fähigkeiten muss ein Auszubildender im Bestattungswesen mitbringen?

Ein bedeutender Teil der Aufgaben umfasst die Beratung und die Unterstützung der Angehörigen. Daher sollten die Bestatter im besten Fall psychologisch geschult sein. Zudem sind die Aufgaben eines Bestatters besonders vielfältig. Wichtig sind vor allem der Transport sowie die hygienische Versorgung des Verstorbenen und die Organisation der Trauerfeier und der abschließenden Beisetzung in Absprache mit der Friedhofsverwaltung. Der Bestatter kümmert sich zugleich um die Ausgestaltung der Räumlichkeiten, in welchen die Trauerfeier stattfindet. Die Bestatter sollten außerdem über juristische Berufserfahrungen über das Bestattungswesen verfügen.

Die Ausbildung als Bestattungsfachkraft dauert in der Regel drei Jahre. Zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres müssen die künftigen Bestatter eine Zwischenprüfung ablegen. So endet die Ausbildung nach dem dritten Ausbildungsjahr mit einer abschließenden Prüfung. Zugangsbedingungen gibt es generell keine, obwohl die Unternehmen solche Bewerber mit Abitur oder mittlerer Reife bevorzugen. Hauptschüler haben jedoch ebenfalls gute Chancen auf eine Ausbildungsstelle.

Generell kommen auf Bestattungsunternehmen immer mehr Veränderungen zu. Immer mehr Hinterbliebene entscheiden sich für eine Feuerbestattung und auch Beisetzungen im Meer oder im Wald werden immer häufiger gewählt. Die Möglichkeiten an Bestattungen und Begräbnissen wird im Allgemeinen immer größer. Dies liegt vor allem an den sich ändernden Vorrängen und auch an finanziellen Handhaben der Hinterbliebenen sowie einer zunehmenden Diversität in Bezug auf Konfessionen, Religionen, Gebräuche und kulturelle Riten.

Ausbildung

Ist der Bestatter ein Lehrberuf?

Wie jeder andere Beruf auch, kann man eine Ausbildung zum Bestatter machen. Seit 2003 ist der Beruf des Bestatters in Deutschland ein anerkannter Lehrberuf. Nach einer Prüfung ist man dann staatlich geprüfter Bestatter. Da aber keine Meisterpflicht für das Bestatterhandwerk besteht, kann ein Bestattungsinstitut von jedem eröffnet werden. Die genaue Berufsbezeichnung lautet „Bestat-tungsfachkraft“ und dauert, wie alle anderen Ausbildungsberufe auch, drei Jahre. Der dafür emp-fohlene Schulabschluss ist die Mittlere Reife, kann aber auch mit einem guten Hauptschulabschluss oder dem Abitur gemacht werden. Als Bestattungsfachkraft gibt es Tätigkeiten, die zu geregelten Arbeitszeiten stattfinden, es muss aber auch die Bereitschaft zu Bereitschaftsdiensten vorhanden sein. Denn der Tod hält sich an keine festen Uhrzeiten. Als Auszubildender, und falls dem so ist, Minderjähriger, unterliegt man jedoch bestimmten Beschränkungen hinsichtlich der Arbeitszeit. Im ersten Ausbildungsjahr erhält der Auszubildende 515 Euro, im zweiten 611 Euro und im dritten 695 Euro. Dies ist die Mindestvergütung, aber je nach Betrieb und Mitarbeitergröße sehr unterschied-lich. Meist kommt auch noch ein Zuschlag für den Bereitschaftsdienst hinzu. Zu den Hauptaufgaben einer Bestattungsfachkraft gehören Bürotätigkeiten, bei denen sehr viel geplant und organisiert werden muss. Es müssen Termine vereinbart werden, Räumlichkeiten angemietet und Abläufe der Bestattung zeitlich koordiniert werden. Dies bedarf großem Organisationsgeschick. Zum Aufgaben-feld einer Bestattungsfachkraft gehört allerdings auch die Kommunikation mit Trauernden und die Arbeit am Verstorbenen bzw. der Verstorbenen. Hier müssen Bestatter sehr viel Feingefühl mit-bringen und sich auch nicht zu sehr von den Gefühlen der Hinterbliebenen mitreißen lassen. Des Weiteren gehört natürlich die Kommunikation mit Behörden und Ämtern dazu. Hier müssen sehr viele verschiedene Dokumente angefordert bzw. hingeschickt werden. Es gehört zur Aufgabe eines Bestatters, die Toten vom Sterbeort abzuholen. Zu diesen Orten gehören beispielsweise das Seniorenheim, das Krankenhaus oder das eigene Zuhause. Für das Tragen der Verstorbenen wird freilich auch körperliche Kraft gebraucht. Für die Kommunikation mit den Hinterbliebenen wird psychische Stärke verlangt. Manchmal kann es auch vorkommen, dass ein Suizid vorliegt und der Bestatter Stuttgart von der Polizei gebeten wird, den Toten abzuholen. Außerdem gehören auch handwerk-liche Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Herrichten eines Sarges, zum Tätigkeitsgebiet. Ferner muss der Verstorbene bzw. die Verstorbene körperlich so hergerichtet werden, dass er oder sie für die Hinterbliebenen eine angenehme letzte Erinnerung bietet. Hierfür gibt es verschiedene Techni-ken, die alle in der Ausbildung Teil des Lehrplanes sind. Es gibt also sehr viele verschiedene Aufga-bengebiete, die für einen Bestatter relevant sind. Es ist also ein Beruf, der viel von einem abver-langt, aber auch sehr erfüllend sein kann.

Bei der Bestattung handelt es sich um eine duale Ausbildung, in der ein Teil in der Berufsschule abgeleistet wird und ein Teil im Betrieb erlernt wird. So werden Theorie und Praxis miteinander verbunden, wofür das deutsche Bildungssystem international sehr gelobt wird. In der Theorie lernt man beispielsweise, welche Beisetzungsformen möglich sind, was alles organisiert werden muss, wie Umweltschutz in Bezug auf eine Bestattung umgesetzt werden kann und welche Gesetze für das Bestattungswesen zu beachten sind. Im Jahr 2020 gab es bundesweit 167 Auszubildende zur Bestattungsfachkraft, die ihre Prüfung erfolgreich absolviert haben (Bundesverband Deutscher Bestatter Düsseldorf, 15.09.2020). Der Frauenanteil an Bestattungsfachkräften beträgt ca. 50 %.