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Ausbildung

Ausbildung zum Masseur: Voraussetzungen, Dauer und Massagearten

Die Kunst des Massierens hat eine lange zurückreichende Tradition und wird auch als Beruf schon seit geraumer Zeit ausgeübt. Heute werden Menschen, welche hauptberuflich massieren, offiziell als „Masseur und medizinischer Bademeister“ bezeichnet.

Voraussetzungen und Dauer der Ausbildung

Um den Beruf des Masseurs erlernen zu können, wird zumindest ein Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens einjähriger Dauer benötigt.

Neben den staatlichen Ausbildungen gibt es auch die Möglichkeit private in Anspruch zu nehmen. Diese unterscheiden sich hauptsächlich durch theoretische Inhalte voneinander. Während der Theorieausbildung werden Kenntnisse der Pathologie, Anatomie und Physiologie vermittelt.
Die Ausbildung wird meist Vollzeit ausgeführt und hat eine reguläre Dauer von zweieinhalb Jahren. An manchen Schulen wird jedoch auch ein Teilzeitmodell angeboten, bei welchem die Dauer der Ausbildung circa 5 Jahre beträgt. Während der Ausbildungszeit wird ein 6-monatiges Praktikum durchgeführt, welches beispielsweise in Krankenhäusern oder Praxen zur Physiotherapie absolviert werden kann.
Neben der Massagetherapie wird Auszubildenden auch Gesetzes-, Berufs-, sowie Staatskunde gelehrt.

Bei Massageausbildungen im Wellnessbereich werden keine medizinischen Massagetechniken gelehrt, weshalb diese auch nicht staatlich anerkannt sind. Diese häufig von privaten Einrichtungen angebotene Ausbildungen unterscheiden sich stark in ihrer Kostspieligkeit und enthalten meistens überdurchschnittlich viel Praxisunterricht innerhalb einer kurzen Zeitspanne. So können auch Quereinsteiger grundlegende Massagetechniken wie die Thaimassage in Berlin Mitte schnell erlernen.

Massagearten

Bei der klassischen Massage werden durch die gezielte Stimulation von Gewebe verschiedene Krankheitsbilder gelindert. Diese, überwiegend von Ärzten zur Therapie verordnete, Form der Massage unterstützt den Heilungsverlauf von Muskeln sowie Organen und wird schon seit mehreren hundert Jahren in der heutigen Form praktiziert.
Mit Hilfe verschiedener Massagegriffe kann der Masseur unter anderem den Kreislauf des Patienten anregen und seinen Hormonhaushalt stimulieren, sowie Verspannungen lösen. Bei schmerzenden Körperstellen beispielsweise wird so meistens die Technik der Reibung angewandt, um mit den Fingerspitzen die Haut zu entspannen. Um die Durchblutung eines Muskels zu fördern ist das Klopfen das Mittel der Wahl und damit Gewebe beruhigt und verkrampfte Muskeln gelöst werden können, wird die Vibrationstechnik eingesetzt.

Eine weitere Massage, welche staatlich ausgebildet wird, ist die Reflexzonenmassage.
Diese, vermutlich von den indigenen Völkern Amerikas erfundene, Massagekunst hat Ähnlichkeiten zu der aus China stammenden Akupunktur. Durch die Massage bestimmter Reflexzonen, auch Headsche Zonen genannt, an den Händen und Füßen werden spezielle Nervenbahnen stimuliert, was je nach Ausführung positive Auswirkungen auf verschiedene Organe haben kann. Auch wenn es keine wissenschaftlichen Nachweise gibt, dass Reflexzonenmassagen ihre angestrebten Wirkungen beim Patienten erreichen, so ist diese alternativmedizinische Behandlungsmethode doch ein bewährtes Hilfsmittel, um verschiedene Schmerzen und Entzündungen sowie Stress zu lindern. Zudem können Störungen der Verdauung oder des Herz-Kreislaufsystems durch Reflexzonenmassagen behoben werden.
Auch die Unterwasserdruckstrahlmassage lässt sich in staatlichen Schulen erlernen.

Hier wird Wärme und Wasserdruck genutzt, um bestimmte Stellen des Körpers anzuregen. Bei dieser Massagetechnik wird ein in der Intensität anpassbarer Luftdruck- oder Wasserstrahl innerhalb eines Wasserbeckens genutzt, um den Gewebestoffwechsel des Patienten anzuregen, diesen zu entspannen und Verhärtungen im Gewebe zu lösen. Die Unterwasserdruckstrahlmassage wird im Normalfall ausschließlich bei Menschen, welche jünger als 65 Jahre sind, angewandt und benötigt, wie die meisten Massagearten, mehrere Sitzungen, um ihre angestrebten positive Auswirkungen auf die Gesundheit zu erreichen.

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Lehre zum Elektriker in Österreich – Ausbildung, Verdienst und Karriere

In Österreich sind Elektrotechnikerinnern oder Elektrotechniker in den verschiedensten Bereichen in Gewerbetrieben und in der Industrie, in privaten Haushalten oder auf Baustellen tätig. Dabei geht es dort um die Planung, die Montage, die Reparatur, Wartung sowie um die Installation von unterschiedlichen elektronischen und elektrischen Anlagen und Geräten. Je nach dem jeweiligen Aufgabengebiet und Einsatzort gibt es hier auch Kontakt mit den Kunden.

Die Ausbildung in diesem Lehrberuf in Österreich setzt sich aus einem Grundmodul sowie einem Hauptmodul (Dauer Gesamt 3,5 Jahre) zusammen. Beim Hauptmodul gibt es dann verschiedene Fachrichtungen. Dazu gehören zum Beispiel Energietechnik, Anlagen- und Betriebstechnik, Elektro- und Gebäudetechnik oder Automatisierungs- und Prozessleittechnik. Als einen weiteren Zusatz kann dann noch ein weitere Hauptmodul oder auch ein Spezialmodul (Dauer 0,5 Jahre) absolviert werden. Zum Spezialmodul gehren zum Beispiel der Gebäudetechnik-Service, die Erneuerbare Energien, die Sicherheitsanlagentechnik, die Kommunikations- und Netzwerktechnik, die Eisenbahnsicherungstechnik, die Eisenbahnelektrotechnik, die Eisenbahntransporttechnik oder die Eisenbahnfahrzeuginstandhaltungstechnik.

Die Aufgaben als Elektrotechniker

Hier kommt von der Aufgabenstellung eine Vielzahl von Möglichkeiten zusammen. Dazu gehören zum Beispiel elektronische und elektrische Anlagen und Maschinen zusammenbauen, diese dann anschließend in Betrieb nehmen und zu warten und bei Bedarf zu reparieren. Ebenso gehört zum Aufgabengebiet die Verlegung von Leitungen und Kabeln, deren Prüfung und deren in Betriebnahme.

Desweiteren müssen Elektrotechniker beispielsweise Montage- und Schaltpläne lesen und in Teilen auch selbst anfertigen können. Ebenso gehören hier die Erstellung von Materiallisten sowie die Zusammenstellung von Hilfsmitteln (wie zum Beispiel Schalter, Kabel, Klemmen) mit dazu.

Außerdem umfassen das Aufgabengebiet die Montage von Steuerungs- und Kontrollleinrichtungen und der Anschluss dieser Anlagen. Auch müssen Mess- und Prüfgeräte bedient und Fehler, Störungen sowie Mängel analysiert und behoben werden. Weitere Aufgaben kommen hier noch hinzu. Das ist nur ein Auszug, um die Vielfältigkeit der hier vorhandenen Tätigkeiten in diesem Bereich einmal aufzuzeigen.

Die Berufsaussichten als Elektrotechniker in Österreich

Solche Fachkräfte mit einer hohen Qualifikation sind auch bei einer sich etwas verschlechternden Wirtschaftslage sehr gefragt. Gerade solche Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich der neuen Technologien (industrielle Elektronik, Hydraulik, CNC-Maschinen, etc.) sind in vielen Betrieben wie dem Elektriker Graz sehr gefragt. Gerade im städtischen Raum bestehen hier gute Job-Möglichkeiten.

Dabei verdient ein Elektrotechniker bei einer Vollzeitanstellung in Österreich normalerweise zwischen 2096 und 3.494 Euro brutto. Das hängt wiederum von dem einzelnen Bundesland, den Zugehörigkeitsjahren in den jeweiligen Unternehmen und von weiteren Faktoren ab.

Ausbildung

Lehre zum Tischler in Österreich

Bei dem Beruf des Tischlers handelt es sich auch in Österreich um einen alten traditionellen Handwerksberuf. Die Tischler waren bereits im Mittelalter geschätzte Personen. Umgangssprachlich wird bei einem Tischler auch von einem Schreiner gesprochen.

In Österreich verfügte dieser Berufstand über eine eigene Gilde. Hierbei handelte es sich um eine Handwerkszunft, bei der sich alle Angehörige eines Berufes zusammengeschlossen und dann branchenspezifische Themen, wie der Wettbewerb, die Durchschnittslöhne sowie andere Streitfälle unter sich dann besprachen. Die sich daraus entwickelten Bräuche gibt es heute noch in einzelnen Regionen in Österreich und diese werden bis heute praktiziert. Dazu gehört zum Beispiel das Tragen von außergewöhnlichen Kleidungsstücken bei feierlichen Festlichkeiten.

Die Tischler-Ausbildung

Die Tischlerin- oder Tischler-Ausbildung in Österreich erfolgt in Form einer Lehre. Diese setzt sich aus eine theoretischen Ausbildung an einer Berufsschule und einer praktischen betrieblichen Ausbildung beispielsweise in der Tischlerei in Graz zusammen. Die Aufteilung zwischen Betriebsausbildung und theoretische Ausbildung an einer Berufsschule wird als das sogenannte duale System bezeichnet. Die Ausbildung in der Regel dauert 3 Jahre.

Dabei gibt es in der Ausbildung 2 unterschiedliche Hauptausrichtungen innerhalb dieses Berufes und zwar in Richtung holzverarbeitende Industrie oder Möbelindustrie oder das Holz und Kunststoff verarbeitende Gewerbe.

Dabei ist die Zeitspanne für die theoretische Ausbildung unterschiedlich. Hier gibt es einige Bundesländer in Österreich (dazu gehören zum Beispiel die Steiermark, Kärnten, Niederösterreich, etc.), die nur mehrwöchige Ausbildungsphasen anbieten. Diese finden dann häufig in Internatsform statt. Hier wohnen dann die Auszubildenden während der ganzen Ausbildungszeit.

In anderen Bundesländern (zum Beispiel Wien) erfolgt der Ablauf des Unterrichtes tageweise. So erhalten die Auszubildenden dort an bis zu 3 Tagen in der Woche die Unterweisung und Unterrichtung in der Theorie. .

Dabei ist der Besuch der Berufsschule obligatorisch. Hierbei dürfen die Lehrlinge (Ausnahme Gründe für Krankheiten) nicht vom Unterricht fernbleiben. Außerdem ist der Ausbildungsbetrieb verpflichtet, seinen Lehrlingen für die Zeit der theoretischen Schulung freizugeben, auch wenn es sich hier um eine Phase in gebündelter Form von mehreren Wochen handelt.

Der Lehrabschluss erfolgt nach 3 Jahren und dieser besteht aus der Lehrabschlussprüfung. Hierzu muss eine Anmeldung erfolgen. Diese Prüfung setzt sich aus einem praktischen und theoretischen Teil zusammen.

Die Voraussetzungen für die Aufnahme dieser Ausbildungstätigkeit

In Österreich muss auch hier, wie in jeder anderen Lehre, die gesetzliche Schulpflicht von 9 Jahren erfüllt sein. Dafür ist jedoch eine Matura nicht erforderlich. Häufig verlangen die Ausbildungsbetriebe hier einen soliden Notendurchschnitt. Dabei sind dann für die Ausbildungsbetriebe die Leistungen in denjenigen Fächern, welche mit der praktischen und theoretischen Ausbildung verbunden sind, von besonderer Bedeutung. Dazu gehören die Fächer, Chemie, Physik, Mathematik sowie Werken und Technik.

Bei den Lehrlingen sollte als persönliche Voraussetzung ein wirkliches Interesse an den handwerklichen Berufen vorhanden sein. Auch sollte keine Scheu vor etwas anstrengender Arbeit (hier kann es auch vorkommen, dass zum Teil etwas die Muskeln während der Arbeit beansprucht werden) an den Tag gelegt werden. Ebenso sind hier auch Konzentration und Zuverlässigkeit und ein genaues Arbeiten im Detail wichtig. Gerade das genaue Arbeiten im Detail spielt zum Beispiel bei der Restauration von alten Möbelstücken oder bei einer Maßanfertigung eine wichtige Rolle.

Ausbildung Karriere

Zahnmedizin studieren und Zahnarzt werden

Die Wenigsten gehen gerne zum Zahnarzt Ratingen, teils ist sogar Angst mit im Spiel. Und doch übt dieser Beruf auf einige Menschen große Faszination aus. Schließlich ist dabei hochpräzises Arbeiten mit modernster Technik notwendig, wobei stets die individuellen Bedürfnisse des Patienten im Mittelpunkt stehen.
Wenn auch Sie sich für handwerkliches Arbeiten mit und für Menschen begeistern können und gleichzeitig Verständnis und Empathie zu Ihren Grundüberzeugungen zählen, dann sind Sie in einem Zahnmedizinstudium genau richtig.

Voraussetzung für die Aufnahme dieses anspruchsvollen Studienfachs in das Erfüllen des Numerus Clausus. Die maßgeblich verlangten Abiturschnitte lagen dabei in den vergangenen Jahren meist zwischen 1,1 und 1,4. Neben einer hervorragenden Abiturnote gibt es jedoch oft auch die Möglichkeit, über hochschulinterne Auswahlverfahren oder Wartesemester einen Studienplatz zu erhalten. Zum Teil erhöht auch eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem verwandten Bereich die Chance auf Zulassung.
Da dieses Fach an vielen Universitäten in ganz Deutschland angeboten wird, lohnt sich deshalb immer ein Blick auf die hochschuleigene Website, um mehr die jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen zu erfahren.

Das Studium selbst dauert 10 Semester, dies entspricht 5 Jahren. Im ersten Abschnitt, der sogenannten Vorklinik, beschäftigen Sie sich mit den naturwissenschaftlichen und zahntechnischen Grundlagen. Meist lernen die Studierenden in diesem Zeitraum gemeinsam mit angehenden Humanmedizinern den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Körpers kennen.
Nach der ersten großen Prüfung, dem Vorphysikum, wird es bereits praktischer. An Phantomen erlernen Sie hier alle notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Sie für die Arbeit an Patienten benötigen. Hierbei stehen zum Beispiel das Bohren sowie die Anfertigung von Zahnersatz im Mittelpunkt.
Im fünften Semester wartet dann mit dem Physikum die nächste Hürde in Form von mündlichen und praktischen Prüfungen.

Doch wer diese gemeistert hat, lässt den eher theoretisch orientierten Teil des Studiums hinter sich.
Im klinischen Studienabschnitt eines Zahnmedizinstudiums dreht sich alles um die praktische Anwendung des Erlernten. In höheren Semestern betreuen Sie dabei unter Aufsicht erfahrener Zahnärzte bereits Ihre eigenen Patienten.
Nach Abschluss des letzten Abschnitts steht noch das finale Staatsexamen an. Mit Bestehen dieser Prüfung können Sie einen Antrag auf Approbation stellen und sich Zahnarzt bzw. Zahnärztin nennen.
Während des Studiums können Sie außerdem eine Doktorarbeit verfassen und verteidigen, um den Titel Dr. med. dent. zu erlangen.

Wenn Sie nach einer Tätigkeit in einer eigenen Praxis streben, dann schließen sich an das Studium zwei Jahre praktischer Arbeit in einer Zahnarztpraxis oder einer Universitätszahnklinik an.
Daneben gibt es noch zahlreiche andere Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. So können Sie sich im Bereich Kieferorthopädie weiterqualifizieren, indem Sie eine dreijährige Weiterbildungszeit in einer Universitätszahnklinik absolvieren.
Verfügen Sie zudem über einen Abschluss in Humanmedizin, so kommt auch eine berufliche Zukunft in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie in Frage.

Ob in einer eigenen Praxis oder in einer Zahnklinik, ob mit Spezialisierung auf Angstpatienten oder Kinder: Zahnmedizin zu studieren und Zahnarzt zu werden bietet Ihnen neben einer Verknüpfung aus Handwerk und Naturwissenschaft auch zahlreiche Entfaltungsmöglichkeiten.

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Badsanierung: Welche Gewerke und Berufe kommen dabei zusammen?

Die Badsanierung steht an. Das Resultat dieser Sanierung ist der Zusammenarbeit der einzelnen Gewerke geschuldet. Der erste Schritt kommt vom Bauherrn selbst. Dieser hat die Gestaltungsidee, wie er sich sein Bad vorstellt. Zusammen mit einem Planer oder allein, wird der umbau geplant, terminiert und in Auftrag gegeben. Auch die Auswahl der zu verbauenden Materialien wird vom Bauherrn bestimmt.
Aber eine Frage bleibt immer die Gleiche. Badsanierung Graz: Welche Gewerke und Berufe kommen dabei zusammen? Wer muss beauftragt werden?

Die Gewerke und Berufe

Zu Gewerken und Berufen mal generell was. Gewerk wird der Berufszweig genannt, also Heizung und Sanitär zum Beispiel. Der Beruf stellt den Heizungsbauer oder Heizungsmonteur dar.
Als erstes Gewerk ist der Baumeister zu führen. Dieser erledigt die groben Arbeiten wie den Abriss bestehende Anlagen, das Entfernen vom Fußboden und die eventuelle Vergrößerung des Bades. Also alles was mit Abriss zu tun hat, ist Sache des Baumeisters.
Danach geht es los. Elektroinstallationen stehen an, welche durch den Elektriker ausgeführt werden. Dieser prüft den Zustand der alten Leitungen und wird diese gegebenenfalls neu verlegen. Auch spielt der Elektriker bei dem Lichtkonzept eine Rolle, da ja die Kabel dafür verbaut werden müssen. Auch die Sicherheit wird durch ihn gewährleistet, da Feuchträume ja besondere Vorsichtsmaßnahmen haben.
Mit dem Elektriker beginnt auch das Gewerk Sanitär und Heizung. Installateure werden die Leitungen und Anschlüsse verlegen und die Versorgungsleitungen prüfen. Dazu wird die Keramik wie Waschbecken, Toilette und Wanne oder Dusche eingebaut. Sollte Bedarf bestehen, können sie auch Heizrohre verlegen und montieren, ebenso Heizkörper und Boiler.
Nun kommt Naturstein und Glas zum Tragen. Es kommen Fliesenleger und Glaser auf die Baustelle. Die beliebteste Option für Bäder, sind nach wie vor die Fliesen. Auch wenn es zahlreiche Alternativen gibt, werden Böden und Wände meist mit Fliesen bearbeitet. Er kann auch Dicht-Anstriche anlegen und arbeitet mit dem Elektriker zum Beispiel an einer Fußbodenheizung. Der Glaser kommt beim Einbau von Trennwänden, Duschen oder Spiegeln zum Einsatz. Gerade in der letzten Zeit, ist das Glas wieder zu einem alternativen Baustoff geworden.
Dann kommt die Malerei. Als eines der letzten Gewerke, kommt der Maler und Lackierer ins Spiel. Auch kann der Bauherr hier noch einmal seine Kreativität spielen lassen. Verschiedene Effekte mit Farben und Putzen sind hier möglich, ebenso eine farbliche Gestaltung der Fenster und Türen. Auch kann ein Kalkanstrich verwendet werden, welcher gerade in Feuchträumen, der Schimmelbildung vorbeugt. Ganz zum Schluss gehen dann nochmal Elektriker und Sanitärinstallateure durch das Bad und erledigen die letzten Arbeiten, den so genannten Feinschliff.

Das Fazit

Bei einer Badsanierung treffen die verschiedensten Gewerke und Berufe aufeinander. Beginnend mit dem Baumeister fürs Grobe, geht es dann immer weiter mit Sanitär, Heizung, Elektrik und Malerei, bis das Bad schließlich fertig ist und der Bauherr es abgenommen hat. Gerade bei einer solchen Sanierung müssen die einzelnen Gewerke Hand in Hand arbeiten, damit ein termingerechter Ablauf gesichert ist. Dies ist auch für die einzelnen Gewerke wichtig, da nicht erst der Maler die Wände streicht und der Elektriker sie im Anschluss wieder aufstemmt weil was vergessen wurde. Ist das Bad fertig sind alle Gewerke zufrieden.

Ausbildung

Ausbildung zum Winzer – Voraussetzungen, Dauer und Arbeitsmöglichkeiten

Der Job des Winzers ist sehr vielseitig und entsprechend breit gefächert ist seine Ausbildung. Mittlerweile reicht es nicht mehr aus nur guten Wein zu produzieren, sondern ein Produkt zu entwickeln, das beim Kunden ankommt. Damit verbunden ist auch, dass im Rahmen der Ausbildung der gute Kundenkontakt vermittelt wird.

Voraussetzungen

Grundsätzlich kann jeder den Beruf des Winzers ergreifen bzw. eine Ausbildung machen. Interessenten sollten jedoch einige Eigenschaften mitbringen. Dazu gehört in erster Linie eine gewisse körperliche Belastbarkeit, denn die Arbeit in den Weinbergen kann sehr anstrengend sein. Das Erntefenster für die Trauben ist klein und es müssen zu dieser Zeit oft Überstunden gemacht werden und Wochenendarbeit ist dann keine Seltenheit.

Wer Wein produzieren will, sollte sich natürlich generell für das Thema Wein interessieren. Dazu ist es auch wichtig, einen guten Geschmacks- und Geruchssinn zu besitzen. Zwar muss ein Winzer keine Sensorik mitbringen, die ihn zum Weintester macht, er sollte aber beispielsweise grundlegende Nuancen im Wein erkennen.

Ein guter Umgang mit Menschen ist ebenfalls wichtig, denn der Winzer ist nicht nur in den Weinbergen und im Keller unterwegs, der Kundenkontakt rückt immer mehr in den Fokus. Viele Kunden wollen beraten werden und haben oft individuelle Wünsche. Hier ist oft Sensibilität notwendig, um zu erkennen, was der Kunde will.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildungsschwerpunkte sind bei allen Ausbildungsstätten ähnlich. Zu den wichtigsten Inhalten gehören natürlich der Anbau und die Pflege der Reben. Vor allem wie man die Gesundheit der Rebstöcke erhält, ist einer der Ausbildungsschwerpunkte. Natürlich ist die Ernte und Verarbeitung der Trauben ebenfalls ein Eckpfeiler der Ausbildung.

Bereits vor der Ernte wird vermittelt, wie der richtige Reifegrad ermittelt wird. In der Ausbildung gibt es auch die Möglichkeit unterschiedliche Verarbeitungsmöglichkeiten kennenzulernen. Neben der Vergärung zu Wein ist auch das Thema Sekt- und Champagnerherstellung ein Inhalt der Ausbildung.

Die Qualitätskontrolle der eigenen Produkte ist ebenfalls Thema in der Ausbildung. Es wird gelehrt, wie früh mögliche Probleme in der Gärung erkannt werden können und gegengesteuert werden kann, damit am Ende ein guter Wein herauskommt.

Natürlich wird auch vermittelt, wie Wein verkostet wird. Da dies auch später im Kontakt mit den Kunden wichtig wird, ist Teil der Ausbildung nicht nur die eigene Nase und den Gaumen zu schulen, sondern auch dem Kunden zu vermitteln, worauf bei der Verkostung von Weinen zu achten ist.

Ausbildungsdauer

Wie lange die Ausbildung dauert, ist abhängig davon, wo die Ausbildung absolviert wird und wie umfangreich sie ist. In der Regel ist bei entsprechenden Schulen mit einer Dauer von drei Jahren zu rechnen. Spezielle Ausbildungen können aber auch durchaus länger gehen.

Nach der Ausbildung ist im Weinbau vor der nächsten Fortbildung. Im Weinbau gibt es ständig Weiterentwicklungen, damit die Qualität des Endproduktes noch besser wird. Daher gibt es auch nach der dreijährigen Grundausbildung noch immer wieder Möglichkeiten sein Wissen zu erweitern.

Berufsaussichten

Nach der Ausbildung zum Winzer sind viele Absolventen der Meinung, sie müssten direkt den ersten eigenen Weinberg kaufen und Wein produzieren. Tatsächlich ist der Anbau von Wein oft ein Familiengeschäft, das über Generationen geführt wird. Viele junge Winzer haben das Glück ein Weingut übernehmen zu können oder bereits früh im eigenen Betrieb wie dem Weingut Gebert Verantwortung übernehmen zu können.

Es ist jedoch nicht zwingend notwendig den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Die Berufsmöglichkeiten für Winzer sind sehr abwechslungsreich. Neben der direkten Herstellung von Wein widmen sich einige Absolventen auch der Entwicklung von Weinsorten. Vor allem im Bereich des biologischen Weinbaus ist noch viel Luft nach oben, weshalb es hier auch viel Potenzial in der Forschung und Entwicklung gibt.

Viele Quereinsteiger gehen aber auch ohne den familiären Hintergrund im Weinbau erfolgreich den Weg in die Selbstständigkeit. Hier ist es jedoch empfehlenswert einige Zeit zumindest auf einem anderen Weingut gearbeitet zu haben.

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Beruf – Plastische & Ästhetische Chirurgie: Voraussetzungen, Weiterbildung und Arbeitsalltag

Mediziner/innen im Bereich der Plastischen und/oder Ästhetischen Chirurgie besitzen besondere Fähigkeiten, welche durch eine Zusatzqualifikation erworben werden und ein tiefes Expertenwissen auf diesem Gebiet beinhalten. Nach einer mehrjährigen Weiterbildung sowie einer erfolgreich abgelegten Facharztprüfung bei der jeweils zuständigen Landesärztekammer winkt der angestrebte Facharzttitel. Neben dem Zusatztitel ist die erworbene Expertise insbesondere für Patienten/innen mit einem hohen Mehrwert verbunden. Im Folgenden erfahren Sie Wissenswertes rund um die zu erfüllenden Voraussetzungen, die Weiterbildung sowie den Arbeitsalltag in einer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie Berlin.

Die Anfänge der Plastischen & Ästhetischen Chirurgie

Bereits im Jahr 1992 wurde das Fachgebiet der Plastischen Chirurgie als ein eigener medizinischer Fachbereich offiziell anerkannt. Um den Stellenwert der hier angelegten Behandlungsmethoden nachhaltig zu erhöhen, wurde der Titel im Jahr 2005 umbenannt und ist seither als „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ etabliert.

Grundlegende und wichtige Voraussetzungen

Das Fundament für die Weiterbildung zum/r Facharzt/Fachärztin in der Plastischen/Ästhetischen Chirurgie bildet die Aufnahme eines Medizinstudiums. Dessen Aufbau und Ablauf orientiert sich an den Vorgaben der Ärztlichen Approbationsordnung. Die Regelstudienzeit beläuft sich derzeit auf mindestens sechs Jahre, die abschließend in ein Staatsexamen münden. Im letzten Studienjahr sammeln angehende Ärzte/innen durch die praktische Arbeit in einem Krankenhaus erste wichtige Erfahrungen.

Das Wissenskonsortium aus Naturwissenschaft, Biologie, Chemie, Physik, Psychologie sowie Soziologie und Anatomie bildet den Abschluss eines entbehrungsreichen Studiums der (Human-)Medizin. In der Regel befassen sich Studierende spätestens in den Anfängen ihres Studiums bereits mit dem einen oder anderen Fachgebiet bzw. einer Zusatzqualifikation. Neben der Inneren Medizin ist die ästhetische und plastische Chirurgie ein überaus beliebtes Fachgebiet.

Die fachärztliche Weiterbildung in der Plastischen & Ästhetischen Chirurgie

Nach dem Abschluss der Regelstudienzeit und mit den ersten praktischen Erfahrungen entscheidet sich ein Großteil der Medizinabsolventen/innen für eine mehrjährige Facharztausbildung, mit dem Ziel, einen entsprechenden Abschluss zu erreichen. Die Weiterbildung erfolgt in der Regel parallel zur hauptberuflichen Tätigkeit an einer speziellen Weiterbildungsstätte oder einer Universitätsklinik.

Die Leitung der Ausbildung obliegt üblicherweise erfahrenen Fachärzten durch die Vermittlung von sowohl praktischen als auch theoretischen Inhalten. Eine essenzielle Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung in der Plastischen/Ästhetischen Chirurgie ist der Nachweis eines erfolgreich abgeschlossenen Medizinstudiums und die Approbation.

Ausbildungsdauer und -inhalte

Um optimal auf den abwechslungsreichen Alltag, bestehend aus komplizierten Eingriffen, rekonstruktiven Behandlungen und/oder der zeitkritischen Versorgung von Verbrennungsopfern, gerüstet zu sein, dauert die Ausbildung zum/zur Facharzt/in für in der Plastischen & Ästhetischen Chirurgie weitere sechs Jahre. Die ersten beiden Jahre werden dabei der Basisweiterbildung gewidmet, welche auch in anderen chirurgischen Fachbereichen als obligatorisch gilt.

In den darauffolgenden vier Jahren findet ein tieferer Einstieg in die Spezialgebiete der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie statt. Minimal-invasive Eingriffe sowie das Erlernen von Ultraschall- und Lasertechniken werden während dieser Zeit von den angehenden Fachärzten/innen neben mikrochirurgischen Verfahren praktisch durchgeführt.

Überschneidungen zu anderen Fachgebieten, wie zum Beispiel der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde oder die Kieferchirurgie sind keineswegs selten und für den Aufbau von wichtigen Erfahrungswerten notwendig.

Ausbildung

Ausbildung zum Heilpraktiker: Voraussetzungen, Anbieter und Karrieremöglichkeiten

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Ausbildung wie die Heilpraktikerin Sokolova aus Hamburg zu machen, lohnt es sich, diesen Artikel zu lesen.
Denn hier befassen wir uns mit dem Ablauf der Ausbildung, mit unterschiedlichen Anbietern und mit den Voraussetzungen.

Vielfältige Möglichkeiten für vielfältige Lebenslagen

Die gute Nachricht: Wer Heilpraktiker werden möchte, dem stehen vielfältige Optionen und Ausbildungswege offen.
Durch die Vielzahl von Anbietern ist es möglich, den Ausbildungsweg auf individuelle Bedürfnisse und Lebenslagen anzupassen.

So unterscheidet sich die Dauer der Ausbildung je nach Ausbildungsform und Schule. Meist beläuft sich diese über einen Zeitraum von einem bis drei Jahren. Sie kann auch von den Vorkenntnissen abhängen, denn es gibt zwei Arten von Interessenten für die Ausbildung: Diejenigen, die bereits über eine medizinische oder therapeutische Ausbildung verfügen und im Gesundheitswesen tätig sind und diejenigen, für die die Ausbildung zum Heilpraktiker die erste medizinische Ausbildung ist.

Die Ausbildungsformen unterscheiden sich in Teilzeit-Lehrgänge, die an Abenden oder Seminarwochenenden stattfinden.
Manche Ausbildungsstellen für Heilpraktiker bieten die Möglichkeit zu Vollzeit-Präsenzstudiengängen oder Intensivkursen an.
Zudem wächst die Beliebtheit immer mehr, die Ausbildung zum Heilpraktiker online zu absolvieren. Diese findet dann in Form von Videokursen, Studienbriefen und häufig ergänzend in Seminarkursen statt.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Heilpraktiker

Je nach Ausbildungsanbieter und gewählten Lehrgang unterscheiden sich die Voraussetzungen zur Aufnahme in die Ausbildung. Manche Lehrgänge setzen medizinische Vorkenntnisse voraus.
In der Regel orientieren sich die Aufnahmebedingungen aber an dem vom Heilpraktikergesetz Voraussetzungen: um am Ende der Ausbildung die Prüfung am Gesundheitsamt absolvieren zu können, bestehen festgelegte formale Kriterien.
Es muss ein Zeugnis des Hauptschulabschlusses oder eines höheren Abschlusses vorgelegt werden, das Mindestalter liegt bei 25 Jahren. Die gesundheitliche, geistige und sittliche Eignung ist eine weitere Voraussetzung. Zudem muss ein polizeiliches Führungszeugnis, welches frei von Strafregistereinträgen ist, vorgelegt werden.
Ein umfassendes Wissen zu naturheilkundlichen Themen, welches man sich im Laufe der Ausbildung angeeignet hat, ist natürlich eine weitere Voraussetzung zum erfolgreichen Bestehen der Prüfung.

Die beliebtesten Anbieter im Überblick

Da der Dschungel an Heilpraktikerschulen mittlerweile sehr groß ist, wollen wir hier einen Überblick der beliebtesten Anbieter geben. Diese Institutionen haben allesamt mehrjährige Erfahrung in der Ausbildung von Heilpraktikern.

Die deutsche Heilpraktikerschule bietet Fernlehrgänge an, die immer zum ersten eines Monats beginnen. Die Ausbildungsdauer beläuft sich auf 24 Monate, die Gebühren liegen bei 2.860 Euro.

Laudius ist ein privater Anbieter für Fernlehrgänge. Die Ausbildung kann jederzeit begonnen werden und umfasst einen Zeitraum von 20 Monaten. Die Gebühren für die Ausbildung belaufen sich auf 2080 bis 2500 Euro.

Die Rolf-Schneider-Akademie (RSA) ist eine Fernschule für Naturheilkunde, die unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten anbietet. Neben Fernlehrgängen steht hier auch die Möglichkeit auf ein Präsenzstudium offen. Zudem gibt es einen Lehrgang für medizinisch Vorgebildete sowie diverse Kombistudiengänge.

Karrieremöglichkeiten

Wer die Ausbildung zum Heilpraktiker abgeschlossen hat, kann den Schritt wagen und eine eigene Praxis eröffnen. Je nach Interessensgebiet kann sich in der Arbeit als Heilpraktiker auf verschiedene Teilbereiche wie zum Beispiel Akupunktur, Osteopathie, chinesische Medizin oder Ernährungsberatung spezialisiert werden.

Weiterhin kann eine Kooperation mit medizinischen Zentren oder Rehakliniken eingegangen werden. So kann man als Heilpraktiker auch im Angestelltenverhältnis tätig sein.

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Heilpraktiker: Voraussetzungen, Ausbildungen und Jobmöglichkeiten

In diesem Artikel geht es rund um das Berufsbild des Heilpraktikers. Wir wollen uns damit befassen, welche Ausbildung benötigt wird, um sich als Heilpraktiker bezeichnen und als Heilpraktikerin in Filderstadt tätig sein zu dürfen, welche Voraussetzungen hierfür bestehen und welche Türen nach der Ausbildung offen stehen.

Zunächst einmal: Was ist eigentlich ein Heilpraktiker?

Heilpraktiker sind in der alternativen Heilkunde tätig. Sie diagnostizieren und behandeln Krankheiten. Heilpraktiker nutzen insbesondere die Methoden der Naturheilkunde und der Alternativmedizin. Dazu haben viele praktizierende Heilpraktiker Spezialisierungen, beispielsweise basierend auf der ayurvedischen Lehre oder der Akupunktur
Die Möglichkeiten und Grenzen einer Behandlung sowie die Tätigkeitsbereiche eines Heilpraktikers sind in Deutschland durch das Heilpraktikergesetz festgelegt. Dieses Gesetz legt ebenso fest, dass der Beruf des Heilpraktikers geschützt ist.

Unterschieden wird zudem in den kleinen und großen Heilpraktiker. Kleiner Heilpraktiker meint, dass die Ausbildung des Heilpraktikers spezialisiert auf eine heilkundliche Richtung ist. Das kann zum Beispiel Physiotherapie oder Psychotherapie sein. In dieser Richtung ist der Heilpraktiker dann auch berechtigt, tätig zu werden. Der große Heilpraktiker ist durch die umfassende Behandlung dazu berechtigt, alle Krankheiten zu behandeln, die im Rahmen der Möglichkeiten des Heilpraktikergesetzes fallen.

Und wie wird man zum Heilpraktiker?

Wer sich dazu entscheidet, Heilpraktiker zu werden, dem stehen zahlreiche Möglichkeiten offen. Eine festgelegte Regelausbildung in dem Sinne gibt es nicht. Es gibt verschiedene Heilpraktikerschulen, in denen die Ausbildung absolviert werden kann. Deren Form fällt sehr unterschiedlich aus. So gibt es die Möglichkeit, ein Fernstudium zu machen, einen Teilzeit-Lehrgang zu absolvieren oder ein Vollzeit-Präsenzstudium zu besetzen, um die Berufsbezeichnung Heilpraktiker zu erlangen.
Im Fernstudium dauert die Ausbildung in etwa zwölf bis dreißig Monate, während sich die Präsenzausbildung auf einen Zeitraum von vier bis sechzehn Monaten beläuft.

Nach der Ausbildung kann man beim Gesundheitsamt die Heilpraktikerprüfung absolvieren. Diese besteht aus einem schriftlichen Test sowie einer mündlichen Prüfung.

Welche Voraussetzungen bestehen für die Ausbildung und die Prüfung?

Bevor man sich dazu entscheidet, die Ausbildung zum Heilpraktiker zu machen, sollte man die persönlichen Voraussetzungen klären. Dazu gehört ein ausgeprägtes Interesse an naturheilkundlichen Wissen und die Freude und Bereitschaft zum Umgang mit Menschen. Man sollte ich mit der Philosophie der Alternativmedizin identifizieren. Weil die Ausbildung anspruchsvoll ist, sollte ein gewisses Maß an Disziplin und Lernbereitschaft mitgebracht werden.
Da die Anbieter für die Ausbildung zahlreich sind, ist es empfehlenswert, sich über die unterschiedlichen Institutionen gründlich zu informieren und zu vergleichen, bevor die Ausbildung angegangen wird.

Die Voraussetzungen der Schulen fallen dementsprechend unterschiedlich aus. Manche Schulen verlangen zum Beispiel eine abgeschlossene Ausbildung und ein Jahr Berufserfahrung sowie ein Mindestalter. Andere Schulen führen Aufnahmegespräche durch.

Für die Prüfung des Gesundheitsamtes wird der Hauptschulabschluss sowie ein Mindestalter von 25 Jahren vorausgesetzt. Ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Strafeintrag muss vorgelegt werden, weiterhin ist die gesundheitliche und mentale Eignung Bedingung dafür, um sein ausgeprägtes Wissen im naturheilkundlichen Bereich in der Prüfung beweisen zu können.

Welche Karrieremöglichkeiten bestehen nach Abschluss der Ausbildung?

Viele Personen mit abgeschlossener Ausbildung machen sich selbstständig und eröffnen eine eigene Praxis.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, in Gemeinschaftskooperation zu arbeiten – beispielsweise in einer Rehabilitationsklinik oder in einem Physiotherapiezentrum.

Immer mehr Heilpraktiker entscheiden sich mittlerweile dazu, Online-Sprechstunden zu geben und in den Bereich der Online-Beratung zu gehen. Da hat nicht zuletzt die Pandemie beschleunigt.

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Personal Trainer: Voraussetzungen, Dauer und Lizenzen

Ein Personal Trainer bietet persönliche, individuelle und ortsunabhängig Betreuung von Kunden an, die für ihr Wohlgefühl, ihre körperliche Fitness, ihre Gesundheit und die Weiterentwicklung ihrer sportlichen Fähigkeiten professionelle Dienste in Anspruch nehmen möchten. Welche Voraussetzungen Sie brauchen, um Personal Trainer in Markdorf am Bodensee zu werden, über die Dauer der Ausbildung die abschließende Lizenz zum Personal Trainer informiert Sie der folgende Artikel.

Die Voraussetzungen zum Personal Trainer

Der Personal Trainer ist keine klassische Ausbildung, die Sie nach der Schule beginnen, sondern eine Aufbauqualifikation. Voraussetzung zum Personal Trainer ist eine berufliche Vorbildung im sportlichen und gesundheitlichen sowie im Trainingsbereich. Normalerweise sind angehende Personal Trainer ausgebildete Fitnesstrainer mit erweiterter A-Lizenz oder mit grundlegender B-Lizenz, die sich auf ein individuelles Coaching spezialisieren wollen. Wenn Sie ein ausgebildeter Physiotherapeut, ein Mediziner oder ein studierter Sportwissenschaftler sind, erfüllen Sie ebenfalls die Voraussetzungen für einen Personal Coach. Manchmal besteht auch die Möglichkeit, eine kombinierte Fitness- und Personal Trainer Ausbildung zu machen. Je mehr praxisorientiertes Wissen Sie mitbringen, umso besser. Außerdem müssen Sie ein Mindestalter von 16 Jahren haben, und zumindest einen Hauptschulabschluss. Dazu kommt ein umfassendes Fachwissen in Gesundheit, Fitness, Training, Anatomie und Ernährung. Eine sportpraktische Grundausbildung sowie eine eigene hervorragende Fitness und Kondition gehören ebenfalls zu den Voraussetzungen. Sie sollten außerdem eine Leidenschaft für körperliche Aktivität und Fitness haben, kommunikativ und kontaktfreudig sein und mit viel Elan und Einfühlungsvermögen Ihre Kunden beim Training motivieren. Laufende Fortbildungen halten Sie auf dem neuesten Stand und Sie können dadurch die Inhalte auch gut an Ihre Kunden weitergeben. Verantwortungsbewusstsein sowie Durchhaltevermögen sind ebenfalls gefordert. Im Rahmen der Ausbildung werden Sie auch darauf vorbereitet, sich anschließend gut selbstständig machen zu können. Wenn Sie bereits Leistungssportler sind, sollten Sie am besten bei der Academy of Sports anfragen, ob Sie diese Ausbildung bereits zum Personal Trainer befähigt.

Dauer der Ausbildung und Lizenz

Da der Personal Trainer eine berufliche Weiterbildung ist, bieten diese viele Sportinstitute und Akademien an. Sie ist allerdings nicht staatlich geregelt. Deshalb unterscheiden sich die Angebote in Inhalt, Dauer, Qualität und Ablauf. Je nach Modell dauert die Ausbildung zwischen 1 Woche und 1 Jahr. Die Ausbildung ist als Fernlehrgang buchbar, Sie können Sie berufsbegleitend in Voll- oder Teilzeit absolvieren. Berufsbegleitend bietet den Vorteil, dass Sie weder Ihren Job, noch Ihre Familie und auch nicht Ihr eigenes Training vernachlässigen müssen. Die Abschlussprüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Wenn Sie diese erfolgreich absolvieren, bekommen Sie die Lizenz zum Personaltrainer. Diese berechtigt Sie offiziell dazu, als Personal Trainer tätig sein zu dürfen. Achten Sie bei der Wahl des Bildungsanbieters darauf, dass dieser als Ausbildungsstätte vom Berufsverband der Personaltrainer anerkannt ist. Dieser erfüllt damit den vom BPT erarbeiteten Kriterienkatalog für eine fundierte Personal Trainer Ausbildung. Welches Ausbildungsmodell für Sie am besten passt, ist abhängig von der Erfahrung, die Sie bereits mitbringen, und dem Beruf, den Sie aktuell ausüben. Da der Beruf des Personal Trainers sehr vielseitig und anspruchsvoll ist, ist es enorm wichtig, neben den trainings- und sportwissenschaftlichen Grundlagen auch ein entsprechendes Wissen in betriebswirtschaftlichen Belangen zu haben. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie vorhaben, sich als Personal Trainer selbstständig zu machen.