Der Beruf des Grafikdesigners ist abwechslungsreich, kreativ und wandelbar. Grafikdesigner und Grafikdesignerinnen erstellen grafische Kommunikationsmittel, vor allem im Bereich der Werbung, in Büchern und Zeitschriften oder in heutigen Zeiten natürlich immer häufiger auch auf Websites. Dabei gehen die Designer einer Agentur für Design Karlsruhe auf Kundenwünsche ein und arbeiten eng mit den Auftraggebern zusammen. Das Einhalten von Fristen gehört dabei ebenso zum Berufsbild, wie die Erstellung von Arbeiten nach den Wünschen anderer.

Schulische Ausbildung

Die Ausbildung des Grafikdesigners erfolgt schulisch, nicht betrieblich. Das heißt, dass Sie sich an einem Berufskolleg, einer Privatschule oder gar in einer Hochschule unter den jeweils geltenden Bedingungen einschreiben müssen, wenn Sie den Beruf erlernen wollen. Zu den Voraussetzungen gehört sowohl der nötige Schulabschluss, der zum Beruf dieser Schulform berechtigt, als auch eventuelle finanzielle Mittel, denn häufig sind die Lehrgänge im kreativen Bereich kostenpflichtig. Die Ausbildung an staatlichen Schulen ist oft kostenfrei, häufig muss aber das Arbeitsmaterial dennoch selbst gekauft werden.

Die Ausbildung zum Grafikdesigner ist nicht einheitlich geregelt. Üblicherweise müssen Bewerber und Bewerberinnen an den Schulen und Hochschulen eine Aufnahmeprüfung absolvieren, die ihre Eignung für den Beruf erkennbar macht. Dabei wird häufig eine Mappe mit eigenen Arbeiten erwartet, die verschiedene Aspekte der kreativen Ideen zeigen. Darüber hinaus werden Sie zu einem Einstellungstest geladen, bei dem weniger das Allgemeinwissen oder mathematische Fähigkeiten, als vielmehr die kreative Lösung von Problemen getestet wird. Hierbei dürfen auch außergewöhnliche Antworten gegeben werden, sofern sie richtig sind.
Schließlich wird der Bewerber oder die Bewerberin zu einem persönlichen Gespräch geladen, wo er oder sie mit der Persönlichkeit überzeugen können.
Ist diese Hürde genommen, dauert die schulische Ausbildung drei Jahre. In dieser Zeit verdienen die Auszubildenden kein Geld. Einige Bildungsgänge werden jedoch als duales Studium angeboten, das neben dem Beruf ausgeübt werden kann.

Persönliche Eignung

Wer sich auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz befindet, stellt sich stets die Frage: Ist dieser Beruf für mich geeignet?
Wenn Sie sich für die Ausbildung zum Grafikdesigner oder zur Grafikdesignerin entscheiden, sollten Sie Freude am kreativen Arbeiten mitbringen. Ein gutes Auge für Formen und Farben, Spaß am Umgang mit kreativen Stilmitteln und auch kundenorientiertes Arbeiten sind gut Voraussetzungen für den Beruf.
Wer Grafikdesigner werden möchte, sollte bedenken, dass eine enge Zusammenarbeit mit Auftraggebern und das Arbeiten nach ihren Wünschen einen Großteil der Arbeit ausmachen. Wenn Sie lieber ihre Arbeiten unter eigenen Namen veröffentlicht sehen wollen, dann sollten Sie von einer Arbeit als Grafikdesigner oder -designerin absehen. Denn hier arbeiten Sie im Kundenauftrag und Ihr Name wird nicht an präsenter Stelle unter Ihren Kreationen stehen.

Die Beratung von Kunden, die Tätigkeit in einem kreativen Team und auch die Arbeit am Computer machen einen nicht unerheblichen Teil des Berufes aus. Ihre Aufgaben müssen häufig digital nachbearbeitet werden, die Kundenakquise und der Mailverkehr oder auch Berechnungen müssen in Telearbeit erledigt werden.
Wenn diese Tätigkeiten Ihnen zusagen, Sie sich vorstellen können, die Wünsche Ihrer Kunden auf eigene kreative Weise umzusetzen und somit einen Teil zur Öffentlichkeitswirksamkeit von Marken und Unternehmen beizutragen, dann sind Sie für den Beruf des Grafikdesigners oder der Grafikdesignerin geeignet.

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