Ausbildung

Ausbildung zum Winzer – Voraussetzungen, Dauer und Arbeitsmöglichkeiten

Der Job des Winzers ist sehr vielseitig und entsprechend breit gefächert ist seine Ausbildung. Mittlerweile reicht es nicht mehr aus nur guten Wein zu produzieren, sondern ein Produkt zu entwickeln, das beim Kunden ankommt. Damit verbunden ist auch, dass im Rahmen der Ausbildung der gute Kundenkontakt vermittelt wird.

Voraussetzungen

Grundsätzlich kann jeder den Beruf des Winzers ergreifen bzw. eine Ausbildung machen. Interessenten sollten jedoch einige Eigenschaften mitbringen. Dazu gehört in erster Linie eine gewisse körperliche Belastbarkeit, denn die Arbeit in den Weinbergen kann sehr anstrengend sein. Das Erntefenster für die Trauben ist klein und es müssen zu dieser Zeit oft Überstunden gemacht werden und Wochenendarbeit ist dann keine Seltenheit.

Wer Wein produzieren will, sollte sich natürlich generell für das Thema Wein interessieren. Dazu ist es auch wichtig, einen guten Geschmacks- und Geruchssinn zu besitzen. Zwar muss ein Winzer keine Sensorik mitbringen, die ihn zum Weintester macht, er sollte aber beispielsweise grundlegende Nuancen im Wein erkennen.

Ein guter Umgang mit Menschen ist ebenfalls wichtig, denn der Winzer ist nicht nur in den Weinbergen und im Keller unterwegs, der Kundenkontakt rückt immer mehr in den Fokus. Viele Kunden wollen beraten werden und haben oft individuelle Wünsche. Hier ist oft Sensibilität notwendig, um zu erkennen, was der Kunde will.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildungsschwerpunkte sind bei allen Ausbildungsstätten ähnlich. Zu den wichtigsten Inhalten gehören natürlich der Anbau und die Pflege der Reben. Vor allem wie man die Gesundheit der Rebstöcke erhält, ist einer der Ausbildungsschwerpunkte. Natürlich ist die Ernte und Verarbeitung der Trauben ebenfalls ein Eckpfeiler der Ausbildung.

Bereits vor der Ernte wird vermittelt, wie der richtige Reifegrad ermittelt wird. In der Ausbildung gibt es auch die Möglichkeit unterschiedliche Verarbeitungsmöglichkeiten kennenzulernen. Neben der Vergärung zu Wein ist auch das Thema Sekt- und Champagnerherstellung ein Inhalt der Ausbildung.

Die Qualitätskontrolle der eigenen Produkte ist ebenfalls Thema in der Ausbildung. Es wird gelehrt, wie früh mögliche Probleme in der Gärung erkannt werden können und gegengesteuert werden kann, damit am Ende ein guter Wein herauskommt.

Natürlich wird auch vermittelt, wie Wein verkostet wird. Da dies auch später im Kontakt mit den Kunden wichtig wird, ist Teil der Ausbildung nicht nur die eigene Nase und den Gaumen zu schulen, sondern auch dem Kunden zu vermitteln, worauf bei der Verkostung von Weinen zu achten ist.

Ausbildungsdauer

Wie lange die Ausbildung dauert, ist abhängig davon, wo die Ausbildung absolviert wird und wie umfangreich sie ist. In der Regel ist bei entsprechenden Schulen mit einer Dauer von drei Jahren zu rechnen. Spezielle Ausbildungen können aber auch durchaus länger gehen.

Nach der Ausbildung ist im Weinbau vor der nächsten Fortbildung. Im Weinbau gibt es ständig Weiterentwicklungen, damit die Qualität des Endproduktes noch besser wird. Daher gibt es auch nach der dreijährigen Grundausbildung noch immer wieder Möglichkeiten sein Wissen zu erweitern.

Berufsaussichten

Nach der Ausbildung zum Winzer sind viele Absolventen der Meinung, sie müssten direkt den ersten eigenen Weinberg kaufen und Wein produzieren. Tatsächlich ist der Anbau von Wein oft ein Familiengeschäft, das über Generationen geführt wird. Viele junge Winzer haben das Glück ein Weingut übernehmen zu können oder bereits früh im eigenen Betrieb wie dem Weingut Gebert Verantwortung übernehmen zu können.

Es ist jedoch nicht zwingend notwendig den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Die Berufsmöglichkeiten für Winzer sind sehr abwechslungsreich. Neben der direkten Herstellung von Wein widmen sich einige Absolventen auch der Entwicklung von Weinsorten. Vor allem im Bereich des biologischen Weinbaus ist noch viel Luft nach oben, weshalb es hier auch viel Potenzial in der Forschung und Entwicklung gibt.

Viele Quereinsteiger gehen aber auch ohne den familiären Hintergrund im Weinbau erfolgreich den Weg in die Selbstständigkeit. Hier ist es jedoch empfehlenswert einige Zeit zumindest auf einem anderen Weingut gearbeitet zu haben.

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Beruf – Plastische & Ästhetische Chirurgie: Voraussetzungen, Weiterbildung und Arbeitsalltag

Mediziner/innen im Bereich der Plastischen und/oder Ästhetischen Chirurgie besitzen besondere Fähigkeiten, welche durch eine Zusatzqualifikation erworben werden und ein tiefes Expertenwissen auf diesem Gebiet beinhalten. Nach einer mehrjährigen Weiterbildung sowie einer erfolgreich abgelegten Facharztprüfung bei der jeweils zuständigen Landesärztekammer winkt der angestrebte Facharzttitel. Neben dem Zusatztitel ist die erworbene Expertise insbesondere für Patienten/innen mit einem hohen Mehrwert verbunden. Im Folgenden erfahren Sie Wissenswertes rund um die zu erfüllenden Voraussetzungen, die Weiterbildung sowie den Arbeitsalltag in einer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie Berlin.

Die Anfänge der Plastischen & Ästhetischen Chirurgie

Bereits im Jahr 1992 wurde das Fachgebiet der Plastischen Chirurgie als ein eigener medizinischer Fachbereich offiziell anerkannt. Um den Stellenwert der hier angelegten Behandlungsmethoden nachhaltig zu erhöhen, wurde der Titel im Jahr 2005 umbenannt und ist seither als „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ etabliert.

Grundlegende und wichtige Voraussetzungen

Das Fundament für die Weiterbildung zum/r Facharzt/Fachärztin in der Plastischen/Ästhetischen Chirurgie bildet die Aufnahme eines Medizinstudiums. Dessen Aufbau und Ablauf orientiert sich an den Vorgaben der Ärztlichen Approbationsordnung. Die Regelstudienzeit beläuft sich derzeit auf mindestens sechs Jahre, die abschließend in ein Staatsexamen münden. Im letzten Studienjahr sammeln angehende Ärzte/innen durch die praktische Arbeit in einem Krankenhaus erste wichtige Erfahrungen.

Das Wissenskonsortium aus Naturwissenschaft, Biologie, Chemie, Physik, Psychologie sowie Soziologie und Anatomie bildet den Abschluss eines entbehrungsreichen Studiums der (Human-)Medizin. In der Regel befassen sich Studierende spätestens in den Anfängen ihres Studiums bereits mit dem einen oder anderen Fachgebiet bzw. einer Zusatzqualifikation. Neben der Inneren Medizin ist die ästhetische und plastische Chirurgie ein überaus beliebtes Fachgebiet.

Die fachärztliche Weiterbildung in der Plastischen & Ästhetischen Chirurgie

Nach dem Abschluss der Regelstudienzeit und mit den ersten praktischen Erfahrungen entscheidet sich ein Großteil der Medizinabsolventen/innen für eine mehrjährige Facharztausbildung, mit dem Ziel, einen entsprechenden Abschluss zu erreichen. Die Weiterbildung erfolgt in der Regel parallel zur hauptberuflichen Tätigkeit an einer speziellen Weiterbildungsstätte oder einer Universitätsklinik.

Die Leitung der Ausbildung obliegt üblicherweise erfahrenen Fachärzten durch die Vermittlung von sowohl praktischen als auch theoretischen Inhalten. Eine essenzielle Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung in der Plastischen/Ästhetischen Chirurgie ist der Nachweis eines erfolgreich abgeschlossenen Medizinstudiums und die Approbation.

Ausbildungsdauer und -inhalte

Um optimal auf den abwechslungsreichen Alltag, bestehend aus komplizierten Eingriffen, rekonstruktiven Behandlungen und/oder der zeitkritischen Versorgung von Verbrennungsopfern, gerüstet zu sein, dauert die Ausbildung zum/zur Facharzt/in für in der Plastischen & Ästhetischen Chirurgie weitere sechs Jahre. Die ersten beiden Jahre werden dabei der Basisweiterbildung gewidmet, welche auch in anderen chirurgischen Fachbereichen als obligatorisch gilt.

In den darauffolgenden vier Jahren findet ein tieferer Einstieg in die Spezialgebiete der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie statt. Minimal-invasive Eingriffe sowie das Erlernen von Ultraschall- und Lasertechniken werden während dieser Zeit von den angehenden Fachärzten/innen neben mikrochirurgischen Verfahren praktisch durchgeführt.

Überschneidungen zu anderen Fachgebieten, wie zum Beispiel der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde oder die Kieferchirurgie sind keineswegs selten und für den Aufbau von wichtigen Erfahrungswerten notwendig.

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Ausbildung zum Heilpraktiker: Voraussetzungen, Anbieter und Karrieremöglichkeiten

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Ausbildung wie die Heilpraktikerin Sokolova aus Hamburg zu machen, lohnt es sich, diesen Artikel zu lesen.
Denn hier befassen wir uns mit dem Ablauf der Ausbildung, mit unterschiedlichen Anbietern und mit den Voraussetzungen.

Vielfältige Möglichkeiten für vielfältige Lebenslagen

Die gute Nachricht: Wer Heilpraktiker werden möchte, dem stehen vielfältige Optionen und Ausbildungswege offen.
Durch die Vielzahl von Anbietern ist es möglich, den Ausbildungsweg auf individuelle Bedürfnisse und Lebenslagen anzupassen.

So unterscheidet sich die Dauer der Ausbildung je nach Ausbildungsform und Schule. Meist beläuft sich diese über einen Zeitraum von einem bis drei Jahren. Sie kann auch von den Vorkenntnissen abhängen, denn es gibt zwei Arten von Interessenten für die Ausbildung: Diejenigen, die bereits über eine medizinische oder therapeutische Ausbildung verfügen und im Gesundheitswesen tätig sind und diejenigen, für die die Ausbildung zum Heilpraktiker die erste medizinische Ausbildung ist.

Die Ausbildungsformen unterscheiden sich in Teilzeit-Lehrgänge, die an Abenden oder Seminarwochenenden stattfinden.
Manche Ausbildungsstellen für Heilpraktiker bieten die Möglichkeit zu Vollzeit-Präsenzstudiengängen oder Intensivkursen an.
Zudem wächst die Beliebtheit immer mehr, die Ausbildung zum Heilpraktiker online zu absolvieren. Diese findet dann in Form von Videokursen, Studienbriefen und häufig ergänzend in Seminarkursen statt.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Heilpraktiker

Je nach Ausbildungsanbieter und gewählten Lehrgang unterscheiden sich die Voraussetzungen zur Aufnahme in die Ausbildung. Manche Lehrgänge setzen medizinische Vorkenntnisse voraus.
In der Regel orientieren sich die Aufnahmebedingungen aber an dem vom Heilpraktikergesetz Voraussetzungen: um am Ende der Ausbildung die Prüfung am Gesundheitsamt absolvieren zu können, bestehen festgelegte formale Kriterien.
Es muss ein Zeugnis des Hauptschulabschlusses oder eines höheren Abschlusses vorgelegt werden, das Mindestalter liegt bei 25 Jahren. Die gesundheitliche, geistige und sittliche Eignung ist eine weitere Voraussetzung. Zudem muss ein polizeiliches Führungszeugnis, welches frei von Strafregistereinträgen ist, vorgelegt werden.
Ein umfassendes Wissen zu naturheilkundlichen Themen, welches man sich im Laufe der Ausbildung angeeignet hat, ist natürlich eine weitere Voraussetzung zum erfolgreichen Bestehen der Prüfung.

Die beliebtesten Anbieter im Überblick

Da der Dschungel an Heilpraktikerschulen mittlerweile sehr groß ist, wollen wir hier einen Überblick der beliebtesten Anbieter geben. Diese Institutionen haben allesamt mehrjährige Erfahrung in der Ausbildung von Heilpraktikern.

Die deutsche Heilpraktikerschule bietet Fernlehrgänge an, die immer zum ersten eines Monats beginnen. Die Ausbildungsdauer beläuft sich auf 24 Monate, die Gebühren liegen bei 2.860 Euro.

Laudius ist ein privater Anbieter für Fernlehrgänge. Die Ausbildung kann jederzeit begonnen werden und umfasst einen Zeitraum von 20 Monaten. Die Gebühren für die Ausbildung belaufen sich auf 2080 bis 2500 Euro.

Die Rolf-Schneider-Akademie (RSA) ist eine Fernschule für Naturheilkunde, die unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten anbietet. Neben Fernlehrgängen steht hier auch die Möglichkeit auf ein Präsenzstudium offen. Zudem gibt es einen Lehrgang für medizinisch Vorgebildete sowie diverse Kombistudiengänge.

Karrieremöglichkeiten

Wer die Ausbildung zum Heilpraktiker abgeschlossen hat, kann den Schritt wagen und eine eigene Praxis eröffnen. Je nach Interessensgebiet kann sich in der Arbeit als Heilpraktiker auf verschiedene Teilbereiche wie zum Beispiel Akupunktur, Osteopathie, chinesische Medizin oder Ernährungsberatung spezialisiert werden.

Weiterhin kann eine Kooperation mit medizinischen Zentren oder Rehakliniken eingegangen werden. So kann man als Heilpraktiker auch im Angestelltenverhältnis tätig sein.

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Transport im Kühlcontainer: Wie kommt die Ware sicher über die Meere?

Der weltweite Handel hat sich immer mehr auf die Weltmeere verlagert. Mehr als zwei Drittel des gesamten Frachtaufkommens befindet sich auf den verschiedenen Ozeanen. Dafür wird ein hohes Volumen an Frachtcontainers benötigt. Jährlich befinden sich mehr als 90.000 Handelsschiffe in den Meeren. Mehr als sieben Milliarden Tonnen Güter werden pro Jahr verschifft. Seit der Jahrtausendwende hat sich der Umschlag von Standardcontainer verdreifacht. 620 Millionen der Container sind jährlich unterwegs.

Transport im Kühlcontainer: Wie kommt die Ware sicher über die Meere?

Temperatursensible Güter erfordern einen speziellen Transport. Ansonsten wären die Produkte vor Ort bis zum Geschäft nicht mehr verzehr- oder verwendbar. Lediglich eine stabile Temperatur gewährleistet eine qualitativ hochwertiges und in der Lebensmittelbranche sicheres Produkt. Dafür sind die ISO-Container zuständig. Denn die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden. Auf den ersten Blick erscheint dies nicht einfach, doch die ISO-Container sind genau auf diese Problematik eingestellt.

Der sichere Transport mit dem ISO-Container

Obst, Gemüse, Milchprodukte, Fleisch und Fisch bleiben in diesen speziellen Containern frisch. Dabei verlieren sie weder Aroma noch sind äußerliche Beeinträchtigung erkennbar. Die gewünschte und notwendige Temperatur wird stabil gehalten. Heute ist dies möglich, doch es gab Zeit, in denen es diesen Komfort und Sicherheit nicht gegeben hat. Denn temperaturempfindliche Lebensmittel verderben auf dem Transport schnell. Mit den isolierten Containern sowie Kühlcontainer begann ein neues Zeitalter. Einen Kühlcontainer bei Bimicon kaufen sichert die Ware mit seinem Kühlaggregat.

Beeinflussungen der Kühltemperatur

Die Güter werden schon vor der Beladung gekühlt. Dies ist insofern wichtig, wenn die Außentemperatur beim Beladen hoch. Die Beladung benötigt entsprechend Zeit. Sind die Waren vorher gekühlt, ist dies die Voraussetzung dafür, dass die Kühlkette erhalten bleibt. Der gesamte Belade- und Entladeprozess ist darauf ausgerichtet, dass dieser zügig vonstattengeht.

Die Kühltemperatur der Container beträgt zwischen Minus 40 Grad und Plus 20 Grad. Nicht alle Produkte benötigen eine frostige Temperatur. Sie würden sogar kaputtgehen. Tiefkühlware muss entsprechend gekühlt werden, sodass sie gefroren bleiben. Damit die Kühlung optimal im Container verläuft, wird über die Luftleitungen permanent der Luftaustausch durchgeführt. Durch das Kühlaggregat funktioniert der Kreislauf. Das Kühlaggregat läuft über Strom. An den Häfen und auf den Schiffen weltweit findet der reibungslose Ablauf des Kühlsystems über eine Steckdose statt. Alternativ gibt es Möglichkeiten, unabhängig vom Strom über spezielle Aggregate zu kühlen.

Die unterschiedlichen Transportarten

Fleisch wird hängend verschifft. Gemüse und Obst benötigt eine spezielle Transporttemperatur. Die notwendige Temperatur findet über die Luftzirkulation statt. Die Container müssen zudem gasdicht sein, denn Sauerstoff fördert den natürlichen Alterungsprozess der leicht verderblichen Waren. Zudem reduzieren die Kühlcontainer die Kosten des Transports. Die gesamten Transporte weltweit finden zumeist automatisiert statt. Zwischen Bestellung und Verfrachtung vergeht heute kaum Zeit. Der Einzelhandel ist darauf angewiesen, dass die Lieferketten stets intakt sind. Gewaltige Kühlcontainer werden Jahr für Jahr und Tag für Tag auf die Weltmeere verfrachtet.

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Heilpraktiker: Voraussetzungen, Ausbildungen und Jobmöglichkeiten

In diesem Artikel geht es rund um das Berufsbild des Heilpraktikers. Wir wollen uns damit befassen, welche Ausbildung benötigt wird, um sich als Heilpraktiker bezeichnen und als Heilpraktikerin in Filderstadt tätig sein zu dürfen, welche Voraussetzungen hierfür bestehen und welche Türen nach der Ausbildung offen stehen.

Zunächst einmal: Was ist eigentlich ein Heilpraktiker?

Heilpraktiker sind in der alternativen Heilkunde tätig. Sie diagnostizieren und behandeln Krankheiten. Heilpraktiker nutzen insbesondere die Methoden der Naturheilkunde und der Alternativmedizin. Dazu haben viele praktizierende Heilpraktiker Spezialisierungen, beispielsweise basierend auf der ayurvedischen Lehre oder der Akupunktur
Die Möglichkeiten und Grenzen einer Behandlung sowie die Tätigkeitsbereiche eines Heilpraktikers sind in Deutschland durch das Heilpraktikergesetz festgelegt. Dieses Gesetz legt ebenso fest, dass der Beruf des Heilpraktikers geschützt ist.

Unterschieden wird zudem in den kleinen und großen Heilpraktiker. Kleiner Heilpraktiker meint, dass die Ausbildung des Heilpraktikers spezialisiert auf eine heilkundliche Richtung ist. Das kann zum Beispiel Physiotherapie oder Psychotherapie sein. In dieser Richtung ist der Heilpraktiker dann auch berechtigt, tätig zu werden. Der große Heilpraktiker ist durch die umfassende Behandlung dazu berechtigt, alle Krankheiten zu behandeln, die im Rahmen der Möglichkeiten des Heilpraktikergesetzes fallen.

Und wie wird man zum Heilpraktiker?

Wer sich dazu entscheidet, Heilpraktiker zu werden, dem stehen zahlreiche Möglichkeiten offen. Eine festgelegte Regelausbildung in dem Sinne gibt es nicht. Es gibt verschiedene Heilpraktikerschulen, in denen die Ausbildung absolviert werden kann. Deren Form fällt sehr unterschiedlich aus. So gibt es die Möglichkeit, ein Fernstudium zu machen, einen Teilzeit-Lehrgang zu absolvieren oder ein Vollzeit-Präsenzstudium zu besetzen, um die Berufsbezeichnung Heilpraktiker zu erlangen.
Im Fernstudium dauert die Ausbildung in etwa zwölf bis dreißig Monate, während sich die Präsenzausbildung auf einen Zeitraum von vier bis sechzehn Monaten beläuft.

Nach der Ausbildung kann man beim Gesundheitsamt die Heilpraktikerprüfung absolvieren. Diese besteht aus einem schriftlichen Test sowie einer mündlichen Prüfung.

Welche Voraussetzungen bestehen für die Ausbildung und die Prüfung?

Bevor man sich dazu entscheidet, die Ausbildung zum Heilpraktiker zu machen, sollte man die persönlichen Voraussetzungen klären. Dazu gehört ein ausgeprägtes Interesse an naturheilkundlichen Wissen und die Freude und Bereitschaft zum Umgang mit Menschen. Man sollte ich mit der Philosophie der Alternativmedizin identifizieren. Weil die Ausbildung anspruchsvoll ist, sollte ein gewisses Maß an Disziplin und Lernbereitschaft mitgebracht werden.
Da die Anbieter für die Ausbildung zahlreich sind, ist es empfehlenswert, sich über die unterschiedlichen Institutionen gründlich zu informieren und zu vergleichen, bevor die Ausbildung angegangen wird.

Die Voraussetzungen der Schulen fallen dementsprechend unterschiedlich aus. Manche Schulen verlangen zum Beispiel eine abgeschlossene Ausbildung und ein Jahr Berufserfahrung sowie ein Mindestalter. Andere Schulen führen Aufnahmegespräche durch.

Für die Prüfung des Gesundheitsamtes wird der Hauptschulabschluss sowie ein Mindestalter von 25 Jahren vorausgesetzt. Ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Strafeintrag muss vorgelegt werden, weiterhin ist die gesundheitliche und mentale Eignung Bedingung dafür, um sein ausgeprägtes Wissen im naturheilkundlichen Bereich in der Prüfung beweisen zu können.

Welche Karrieremöglichkeiten bestehen nach Abschluss der Ausbildung?

Viele Personen mit abgeschlossener Ausbildung machen sich selbstständig und eröffnen eine eigene Praxis.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, in Gemeinschaftskooperation zu arbeiten – beispielsweise in einer Rehabilitationsklinik oder in einem Physiotherapiezentrum.

Immer mehr Heilpraktiker entscheiden sich mittlerweile dazu, Online-Sprechstunden zu geben und in den Bereich der Online-Beratung zu gehen. Da hat nicht zuletzt die Pandemie beschleunigt.

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Personal Trainer: Voraussetzungen, Dauer und Lizenzen

Ein Personal Trainer bietet persönliche, individuelle und ortsunabhängig Betreuung von Kunden an, die für ihr Wohlgefühl, ihre körperliche Fitness, ihre Gesundheit und die Weiterentwicklung ihrer sportlichen Fähigkeiten professionelle Dienste in Anspruch nehmen möchten. Welche Voraussetzungen Sie brauchen, um Personal Trainer in Markdorf am Bodensee zu werden, über die Dauer der Ausbildung die abschließende Lizenz zum Personal Trainer informiert Sie der folgende Artikel.

Die Voraussetzungen zum Personal Trainer

Der Personal Trainer ist keine klassische Ausbildung, die Sie nach der Schule beginnen, sondern eine Aufbauqualifikation. Voraussetzung zum Personal Trainer ist eine berufliche Vorbildung im sportlichen und gesundheitlichen sowie im Trainingsbereich. Normalerweise sind angehende Personal Trainer ausgebildete Fitnesstrainer mit erweiterter A-Lizenz oder mit grundlegender B-Lizenz, die sich auf ein individuelles Coaching spezialisieren wollen. Wenn Sie ein ausgebildeter Physiotherapeut, ein Mediziner oder ein studierter Sportwissenschaftler sind, erfüllen Sie ebenfalls die Voraussetzungen für einen Personal Coach. Manchmal besteht auch die Möglichkeit, eine kombinierte Fitness- und Personal Trainer Ausbildung zu machen. Je mehr praxisorientiertes Wissen Sie mitbringen, umso besser. Außerdem müssen Sie ein Mindestalter von 16 Jahren haben, und zumindest einen Hauptschulabschluss. Dazu kommt ein umfassendes Fachwissen in Gesundheit, Fitness, Training, Anatomie und Ernährung. Eine sportpraktische Grundausbildung sowie eine eigene hervorragende Fitness und Kondition gehören ebenfalls zu den Voraussetzungen. Sie sollten außerdem eine Leidenschaft für körperliche Aktivität und Fitness haben, kommunikativ und kontaktfreudig sein und mit viel Elan und Einfühlungsvermögen Ihre Kunden beim Training motivieren. Laufende Fortbildungen halten Sie auf dem neuesten Stand und Sie können dadurch die Inhalte auch gut an Ihre Kunden weitergeben. Verantwortungsbewusstsein sowie Durchhaltevermögen sind ebenfalls gefordert. Im Rahmen der Ausbildung werden Sie auch darauf vorbereitet, sich anschließend gut selbstständig machen zu können. Wenn Sie bereits Leistungssportler sind, sollten Sie am besten bei der Academy of Sports anfragen, ob Sie diese Ausbildung bereits zum Personal Trainer befähigt.

Dauer der Ausbildung und Lizenz

Da der Personal Trainer eine berufliche Weiterbildung ist, bieten diese viele Sportinstitute und Akademien an. Sie ist allerdings nicht staatlich geregelt. Deshalb unterscheiden sich die Angebote in Inhalt, Dauer, Qualität und Ablauf. Je nach Modell dauert die Ausbildung zwischen 1 Woche und 1 Jahr. Die Ausbildung ist als Fernlehrgang buchbar, Sie können Sie berufsbegleitend in Voll- oder Teilzeit absolvieren. Berufsbegleitend bietet den Vorteil, dass Sie weder Ihren Job, noch Ihre Familie und auch nicht Ihr eigenes Training vernachlässigen müssen. Die Abschlussprüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Wenn Sie diese erfolgreich absolvieren, bekommen Sie die Lizenz zum Personaltrainer. Diese berechtigt Sie offiziell dazu, als Personal Trainer tätig sein zu dürfen. Achten Sie bei der Wahl des Bildungsanbieters darauf, dass dieser als Ausbildungsstätte vom Berufsverband der Personaltrainer anerkannt ist. Dieser erfüllt damit den vom BPT erarbeiteten Kriterienkatalog für eine fundierte Personal Trainer Ausbildung. Welches Ausbildungsmodell für Sie am besten passt, ist abhängig von der Erfahrung, die Sie bereits mitbringen, und dem Beruf, den Sie aktuell ausüben. Da der Beruf des Personal Trainers sehr vielseitig und anspruchsvoll ist, ist es enorm wichtig, neben den trainings- und sportwissenschaftlichen Grundlagen auch ein entsprechendes Wissen in betriebswirtschaftlichen Belangen zu haben. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie vorhaben, sich als Personal Trainer selbstständig zu machen.

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Personalgewinnung: Welche Methoden funktionieren heutzutage noch?

Fachkräfte sind immer schwieriger am Arbeitsmarkt zu finden. Viele Firmen suchen verzweifelt nach geschulten Mitarbeitern, die eine verlässliche Basis für Produktion, Kundenbetreuung oder Buchhaltung sind. Besonders schwer haben es die Firmen, deren Mitarbeiter ganz bestimmte Ausbildungen in Pflegeberufen oder pädagogischen Berufen für die Ausübung ihrer Tätigkeit benötigen. Die herkömmlichen Methoden zur Personalgewinnung funktionieren kaum noch. Spezialisten wie die PEN Personalgewinnung haben daher neue an die Zeit angepasste Methoden entwickelt.

Über die Arbeitsagentur nach Mitarbeitern suchen

Wer über die Arbeitsagentur nach Mitarbeitern sucht, wird nicht immer viel Erfolg haben. Wer in dem gesuchten Beruf Erfahrung hat und eine solide Ausbildung, der ist nicht darauf angewiesen, dass er über die Arbeitsagentur vermittelt wird. Diese Fachkräfte sind sehr schnell wieder in Arbeit, wenn sie einmal aus einem Job ausscheiden. Die Arbeitsagentur kann nur die Fachkräfte vermitteln, die am Arbeitsmarkt frei verfügbar sind.

Inserate in Magazinen, Zeitschriften oder im Internet

Inserate sind natürlich für viele Menschen sichtbar, die Printerzeugnisse lesen oder im Internet surfen. Trotzdem wird der Prozentsatz der Menschen, die wirklich in das Schema der Jobausschreibung passen und diese Inserate lesen, eher gering sein. Man kann auf diese Art eventuell den einen oder anderen Arbeitnehmer für freie Posten finden, aber wo ein großer Bedarf vorhanden ist, sind diese Mittel nicht ausreichend.

Zeitarbeitsfirmen

Über Zeitarbeitsfirmen ist schnell und unbürokratisch Personal zu finden. Man kann sich mit der Vermittlung in Verbindung setzen und hat bald Bewerber vor sich sitzen zum Bewerbungsgespräch. Die ausgeliehenen Fachkräfte sind trotz hoher Kosten allerdings nur leihweise im Betrieb, deshalb sollte man sich die Frage stellen, ob es Sinn macht, gute Leiharbeiter unter Vertrag zu nehmen. Das kostet gegenüber der Zeitarbeitsfirma ziemlich viel Geld pro Arbeitskraft. 5000 Euro sind mindestens für eine Fachkraft anzusetzen, die man aus ihrem vorigen Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma ablösen muss.

Werbetafeln am Betrieb

Die üblichen Werbetafeln am Betrieb kann man natürlich aushängen, aber auch diese haben nur eine bestimmte Reichweite. Es kommen selten Fachkräfte dort vorbei, die nichts mit der Firma gemein haben, nur die eigenen Arbeitskräfte sehen diese Schilder.

Werbung in Social Media

Die Werbung in Social Media bringt die Informationen dort an, wo die Interessenten sind. Jeder moderne Mensch informiert sich über Facebook oder über andere Social Media Kanäle. Man tauscht sich hier auch unter Kollegen aus. Ein Werbebanner über Jobangebote bekommen hier auch die Leute zu sehen, die noch im Job stehen. Wer diese Menschen anspricht mit seiner Werbung, der kann die neuen Mitarbeiter rekrutieren, die er für seine Arbeitsgebiete benötigt. Man muss mit der Werbung dort ansetzen, wo die Interessenten sind. Eine Information über sehr lukrative Jobs wird immer ihre Fans finden, wenn man die richtigen Arbeitsbedingungen anspricht. Die Kosten für diese Kampagnen können sehr hoch sein, aber wer sich die Mühe macht und die Kosten für die Zeitarbeitsfirma und die Ablösung von Arbeitskräften gegenrechnet, kommt auf jeden Fall günstiger in der Gesamtrechnung heraus. Ein Vorteil der Kampagnen ist, dass sich Interessenten selbst auf der Plattform der IT-Firma melden, die diese Art der Werbekampagnen einsetzt. Man bekommt als künftiger Arbeitgeber die Kontaktdaten über seinen Internetzugang zur Plattform und muss nicht erst um die Erlaubnis zur Kontaktaufnahme bitten, weil diese durch die Eigeninitiative der Bewerber schon gegeben wurde.

Karriere

Systemische Beratung: Anwendung im Privat- und Berufsleben

Die Systemische Beratung hilft den vorhandenen Raum zwischen der eigenen Freiheit sowie Macht entsprechend unserer eigene Reaktion wählen zu können. Diese Beratungsform geht intensiv darauf ein, wie ein gutes Miteinander im beruflichen Feld sowie im Privaten erreicht werden kann. Eine hilfreiche Konfliktberatung mit Lösungsansätzen erwartet die Klienten durch die Systemische Beratung Köln mit der Anwendung im Privat- und Berufsleben.

Die Einsatzbereiche der systemischen Beratungsform

Die Möglichkeiten mit der Beratungsform sind sehr vielseitig. Die Klienten suchen die Beratung oftmals auf, wenn diese mit den vorhandenen Panikattacken sowie Ängsten beruflich oder privat zu kämpfen haben. Ein Burn-out droht und Depressionen nehmen überhand. Es wird stetig problematischer, mit Konflikten zurechtzukommen. Krisen bahnen sich beruflich oder privat an. Oftmals gehen die beiden Bereichen miteinander Hand in Hand. Beide Bereiche können dauerhaft ineinander übergreifen. Aus Konflikten entstehen handfeste Krisen. Die systemische Beratung setzt entsprechend an, um die Situationen in ein anderes Licht zu bringen. Der Perspektivenwechsel wirft ein neues Licht auf die vorhandenen schwierigen Themenfelder. Denn in ungelöste Konflikte können zu psychosomatischen Erkrankungen führen und letztlich zur vollständigen Überforderung.

Im Vordergrund steht der ressourcen- und lösungsorientierte Ansatz während der Beratungsgespräche. Im privaten Bereich erstreckt sich der Fokus auf die Vernetzung des Klienten. Wie sieht es mit der Interaktion und der Kommunikationsmethode aus? Im beruflichen Feld gehört diese Thematik ebenso beleuchtet im direkten Kontakt mit Kollegen und Führungsebene bzw. Kundenkontakt. Die Herangehensweise ist stets positiv. Die konstruktive Beratungsform sieht für alle Probleme eine Lösung, selbst wenn diese Situationen sehr verfahren erscheinen.

Die eigene Lebenssituation positiv verändern

Mit der systemischen Aufstellung bzw. systemische Beratung werden die Gründe für die entstandenen Ängste gesucht. Wie entstand die Burn-Out-Problematik? Ziel ist es, die depressiven Neigungen in positive Lebensfreude zu verwandeln. Die Beratungsform versucht in schwierigen Lebenssituation bzw. Entscheidungen hilfreiche Lösungsansätze darzustellen. Dabei wird der Klient systematisch an die Lösungen geführt. Bisherige entstandene negative Dynamiken und Verhaltensmuster sollten erkannt werden. Verhaltensmuster können verändert werden, wenn diese als kontraproduktiv in Konfliktsituationen erkannt werden.

Das Denken in System beleuchtet die Ursache, denn ein Rad greift automatisch in das andere. Eine Person mit ihrer Thematik alleine zu betrachten, ist weder im privaten oder beruflichen Konfliktfeld lediglich ein Rädchen im gesamten System. Die Ursache und Wirkung verzahnen sich automatisch. Die Beleuchtung der Situation, wie die Räder optimal miteinander wieder laufen können, ist Ziel der Betrachtungsweise. Blockiert ein Rädchen gerät das gesamte funktionierende System ins Stocken.

Den Blickwinkel aktiv und positiv verändern

Die systematische Beratung lenkt den Fokus auf Veränderungen. Der eigene Blickwinkel der entstandenen Situation wird beleuchtet und entsprechend verändert. Starre Formen der Sichtweisen werden positiv in eine neue Richtung gelenkt. Die eigenen Mechanismen, welche oftmals schon in der Kindheit entstanden sind, werden konstruktiv verändert. Falsche Glaubenssätze werden angeschaut und verändert. Ziel ist es, Wege aus dem entstandenen Konflikt oder der Krise zu finden. Die oftmals entstandene Perspektive wird aufgelöst.

Der Perspektivenwechsel wird angeregt. Dabei wird die Kraftquelle des Klienten positiv angeregt. Die eigenen Stärken und Fähigkeiten werden reaktiviert. Durch die perspektivischen Veränderungen können Freude, Erfolg und eigene neue Zufriedenheit geschaffen werden.

Ausbildung

Piercings stechen: Ausbildung zum Piercer

Wer sich generell für Piercings begeistert und deshalb auch andere Menschen mit einem kreativen Piercing versehen, also als professioneller Piercer agieren möchte, sollte im Vorfeld einige Aspekte beachten. Denn es ist nicht zwingend notwendig, dass eine Piercing-Schule besucht wird. Die Ausbildung zum Piercer ist nicht gesetzlich geregelt.

Wichtige Informationen für zukünftige Piercer

Da die Ausführung beziehungsweise das Stechen von Piercings genau betrachtet stets als Körperverletzung gilt, sollten Sie unbedingt wissen, wie ein professionelles Piercing gesetzt wird. Hierzu gehört beispielsweise auch der exakte Ablauf, die Hygienevorschriften an sich und wie sich ein Piercer für eventuelle Schäden absichert.

Eine seriöse Ausbildung zum Piercer beinhaltet grundsätzlich die genannten Aspekte. Ideal ist es jedoch, wenn Sie abschließend entsprechende Informationen beziehungsweise Unterlagen erhalten, sodass Sie die zwingend notwendigen Inhalte der Piercer-Ausbildung leichter und nachhaltig verinnerlicht werden können.

Zu den wichtigsten Inhalten der Schulung sollte somit folgendes gehören:

Kommunikation mit Kunden: Hierbei muss der neue Kunde Informationen erhalten, die das gewünschte Piercing an sich sowie dessen Risiken und Gefahren betreffen.

Materialkunde: Das Thema Material ist sehr umfangreich und beschreibt speziell die geeigneten Materialien für Piercings. Zudem müssen zukünftige Piercer wissen, welches Material überhaupt verkauft werden darf und welches sich besonders für Erst-Piercings eigenen.

Risiken / Gefahren von Piercings: Kunden müssen zwingend darüber informiert werden, welches Risiko sie mit einem Piercing eingehen. Zudem sind Auswirkungen mitzuteilen, die von einem Piercing langfristig ausgehen können.

Welches Piercing-Design steht zur Verfügung: Viele Kunden kommen in ein Piercing-Studio und haben spezielle Vorstellungen von ihrem neuen Piercing. Daher sollten Sie über unterschiedliche Designs und Ausführungen der etlichen Produkte informiert sein. Zudem muss Ihnen bekannt sein, wo und wie sich die Piercings stechen lassen. Risiken / Gefahren dazu sind ebenfalls zu beachten und dem Kunden unbedingt mitzuteilen.

Nach der Ausbildung: Haben Sie in einem Piercing-Studio Ihre Ausbildung erfolgreich beendet, müssen unbedingt mehr praktische Erfahrungen gesammelt werden. Als Hilfsmittel haben sich Puppen bewährt, um unter anderem anatomische Kenntnisse zu erlangen. Denn Piercings können zum Teil nahe von Nerven eingesetzt werden und dadurch enorme Probleme verursachen. Diese Risiken sollten stets vorab mit dem Kunden besprochen werden!

Piercer als Vertrauensperson

Wie wird ein Piercing überhaupt gestochen / wie verläuft die Abheilung: Während der Ausbildung zum Piercer muss Ihnen mithilfe von bebilderten Anleitungen, idealerweise mittels Video-Aufnahmen, vermittelt werden, wie unterschiedliche Piercings platziert und gestochen werden. Optimal ist auch, wenn Ihnen die Übung an einer Puppe ermöglicht wird. Hierbei sollte selbst an intimen und ungewöhnlichen Stellen geübt werden. Da sich Kunden natürlich für die Abheilung ihres Piercings interessieren, sollten Sie diesen Punkt immer verständlich und ausführlich erklären.

Absicherung / Kundendokument: Es ist stets sehr hilfreich, wenn Sie sich bei Neukunden absichern, indem diese einen Vordruck unterschreiben, dass das Piercing auf eigenen Wunsch gestochen werden soll und die Kunden über Risiken / Gefahren umfassend informiert wurden. Treten eventuell Fehler oder Komplikationen auf, sind Sie entlastet.

– Sie sind als Piercer kein ärztlicher Berater, doch trotzdem die Vertrauensperson in Bezug auf das gestochene Piercing. Daher sollten Sie fähig sein, Ihre Kunden professionell zur Pflege des Piercings anzuleiten. Zudem sind Hinweise wichtig, wie eine eventuelle Entzündung mit geeigneten Mitteln behandelt werden kann.

Diplom: Eine schriftliche Bestätigung beziehungsweise ein Diplom wird nicht immer von Piercing-Studios nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung vergeben. Allerdings ist gerade dieses Zertifikat für Sie als neuen Piercer wichtig, da Sie auf diese Weise mehr Sicherheit erhalten und Ihre Kunden offiziell informiert sind. Deshalb unbedingt nach einem Diplom fragen!

Je angenehmer Ihre Behandlung der Kunden ausfällt, umso positiver ist die Mundpropaganda, die Ihnen sicherlich weitere Kunden zuführt.

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Zahnarzt werden: Voraussetzungen, Studium und Karrieremöglichkeiten

Als Zahnarzt beschäftigen Sie sich mit Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen. Sie untersuchen Patienten, stellen eine Diagnose und behandeln selbst.
Sie können eine eigene Zahnarztpraxis Bielefeld eröffnen oder in einer Gemeinschaftspraxis mit anderen Zahnärzten arbeiten. Auch steht der Weg offen für medizinische Forschung und Lehre, für Tätigkeiten in der Pharmaindustrie, bei Gesundheitsämtern, bei Krankenversicherungen oder Zahnärztekammern.

Voraussetzung ist einmal ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Zahnmedizin. Des Weiteren brauchen Sie die staatliche Erlaubnis, diesen Beruf ausüben zu dürfen, die sogenannte Approbation.
Das Studium ist nach der Approbationsordnung für Zahnärzte geregelt. Zulassungsvoraussetzung ist ein Zeugnis der Hochschulreife oder ein gleichwertiger Abschluss. Der Zugang zum Studium ist zulassungsbegrenzt und richtet sich nach Ihrem Zeugnis und nach eventuellen Wartezeiten.
Die Regelstudienzeit beträgt mit der Prüfungszeit elf Semester. In der Zeit bereiten Sie sich auf eine naturwissenschaftliche Vorprüfung in den Fächern Chemie, Physik und Zoologie vor. Die zahnärztliche Vorprüfung findet in den Fächern Anatomie, Physiologie, physiologische Chemie und Zahnersatzkunde statt.

Zur Vorbereitung auf die zahnärztliche Prüfung belegen Sie Fächer wie Allgemeine Pathologie, Chirurgie, Innere Medizin und Pharmakologie. Weitere Fächer wie Mikrobiologie und Hygiene und Gesundheitsfürsorge stehen auf Ihrem Stundenplan. Für Ihre zahnärztliche Tätigkeit werden Sie in Zahnerhaltungskunde und Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen unterwiesen.
Ihre praktischen Studien können Sie entweder an der Hochschule, an Universitätskliniken oder in Lehrkrankenhäusern absolvieren. Nach Studienabschluss haben Sie sich Kernkompetenzen in ästhetischer Zahnheilkunde, Diagnose, Implantologie und Implantattechnik, in Kieferprothetik und Prothetik erworben und haben das nötige Wissen zur Behandlung von Zahn- und Kiefererkrankungen erworben.
Mit einem aufbauenden Studium in Teilzeit können Sie Ihre Kenntnisse erweitern, vertiefen und/oder sich auf ein Spezialgebiet wie etwa Prothetik oder Implantologie konzentrieren. Weitere Spezialisierungen sind auf dem Gebiet der Kinderzahnheilkunde, der Endodontologie, der klinischen Zahnmedizin oder der Parodontologie möglich. Zahnärztliche Funktionsanalyse mit Computerunterstützung, Umgang mit kieferorthopädischen Behandlungsgeräten und der Einsatz von Lasern in der Zahnmedizin sind ebenfalls Themen der weiterführenden Studienfächer. In allen genannten Studiengängen können Sie den Masterabschluss erwerben.

Neben der Tätigkeit in einer eigenen Praxis können Sie als Masterabsolvent in Bereichen der ärztlichen Diagnostik und Therapie arbeiten. Sie können in die Verfahrens- und Produkttechnik oder in die Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik einsteigen. Sie können sich für die pharmazeutische Beratung und den Pharmavertrieb entscheiden, eine Stelle in der wissenschaftlichen Forschung oder als Lehrer an einer Hochschule übernehmen.

Die meisten Zahnärzte streben eine Selbstständigkeit mit einer eigenen Praxis an. Bevor es so weit ist, arbeiten sie in vielen Fällen als Assistenzärzte im Angestelltenverhältnis bei einem anderen Zahnarzt.

In ihrem Arbeitsalltag ermitteln Zahnärzte das Krankheitsbild ihrer Patienten, stellen eine Diagnose, planen die Behandlung und führen sie aus. Dabei geht es ums Aufbohren, um das Entfernen erkrankter Stellen und das Einsetzen von Füllungen oder Inlays. Er führt Wurzelbehandlungen und Kieferbehandlungen durch, bespricht mit Patienten den nötigen Zahnersatz und macht Kostenvoranschläge für die Behandlung. Die in zahntechnischen Laboren angefertigten Prothesen passt er an und setzt sie maßgerecht ein.
Auf den Zahnarzt mit eigener Praxis kommen auch einige Verwaltungs- und Organisationsaufgaben zu. Er schreibt Rezepte, Atteste und Überweisungen, bereitet die Abrechnungen vor und dokumentiert Patientenbefunde und seine Behandlung. Wenn er Auszubildende hat, übernimmt er deren Betreuung.