Ausbildung Digital

Interne Weiterbildungen vereinfachen mittels Mobile Learning

Die Inhalte stehen immer und überall zur Verfügung, sodass sich der Mitarbeiter zeit- und ortsungebunden weiterbilden kann. Prüfungsinhalte, Lernstoff, Prüfungsstoff, etc. können leicht abgerufen werden. Die Inhalte können über Smartphones, iPads und Co abgerufen werden. Der Kursleiter ist ebenfalls flexibel und weiß, dass seine Schüler jederzeit auf dem letzten Stand der Entwicklungen sind. Zertifikate gibt es über diese Art von Kursen natürlich auch. Alle Kurse des Mobilen Learnings sind weitestgehend anerkannt. Es werden fast alle gängigen Kurse jeder Branche im Mobile Learning Format angeboten.

Die Vorteile für den Mitarbeiter

Diese kann sich weiterbilden und höherstufen, ohne dafür zeitraubend zum Kursort fahren zu müssen oder Zeit im Klassenraum verbringen zu müssen. Er kann lernen, wann und wo er will und sich Inhalte auch mehrfach ansehen. Diese Methode eignet sich vor allem für Mitarbeiter mit Kindern.

Welche Vorteile ergeben sich für den Unternehmer?

Mobiles Learning ist sehr vielseitig und bietet für die Mitarbeiter zahlreiche Möglichkeiten, inklusive einer Verbesserung im Betrieb. Das macht es attraktiv für die Mitarbeiter und bringt dem Unternehmen gut ausgebildete Mitarbeiter, die dem Unternehmen sicher länger erhalten bleiben und somit die Auftragslage langfristig verbessern. Die Kurse selbst sind durch das Wegfallen des Klassenraums günstiger für den Unternehmer. Ausfallzeiten gibt es so gut wie keine. Die Kurse werden durch die Art und Weise des Unterrichts fast immer bis zum Ende durchgezogen.

Welche Inhalte eignen sich für diese Kurse?

Mobiles Learning kann so gut wie für jedes Thema genutzt werden. Kurse mit Praxisinhalten wie Drechseln, Hobeln, Schweißen, etc. oder Sprachen (Aussprache) eignen sich nur für den theoretischen Teil des Kurses. Daher werden diese Bereiche teilweise im Mobile Learning Modus angeboten. Jeder theoretische Kursinhalt angefangen vom Managementmethoden bis hin zu den Grundlagen der Elektrotechnik lässt sich auf diese Art und Weise bestens vermitteln und prüfen.

Werden diese Kurse gefördert?

Natürlich kosten diese Kurse auch etwas. Da sie der Weiterbildung des Mitarbeiters dienen, sind sie häufig für den Mitarbeiter gratis. Der Unternehmer kann dafür dennoch von den Berufsgenossenschaften Zuschüsse bekommen. Muss der Mitarbeiter teilweise oder zur Gänze den Kurs zahlen, kann er selbstverständlich Zuschüsse seiner Berufsvertretung beantragen. Steuerlich absetzbar sind diese Kurse auf alle Fälle sowohl für Unternehmer als auch Mitarbeiter. Für Mitarbeiter gibt es zusätzliche Möglichkeiten der Förderung durch die Arbeitsagenturen. Höher Qualifizierungen kommen immer gut an.

Was macht interne Weiterbildungen attraktiv?

Egal, ob eine Führungsposition angestrebt wird oder die Zufriedenheit mit dem derzeitigen Job nicht gegeben ist, interne Weiterbildungen eröffnen immer neue Möglichkeiten. Für interessante Positionen sind oft zusätzliche Qualifikationen notwendig. Diese können über internes Mobile Learning leichter erarbeitet werden als durch externe Kurse, die zudem meistens auch teurer sind. Diese Weiterbildungen zeigen auch finanziell Wirkung. Interne Weiterbildungen machen sich auch im Lebenslauf gut und können in anderen Unternehmen gewinnbringend genutzt werden.

Karriere

Einstieg in die Gastronomie: Die Bedeutung von Verpackungsmaterialien und To Go Behältern

Verpackungsmaterial und To-Go-Behälter in der Gastronomie

Takeaway ist seit Jahrzehnten ein nicht unerheblicher Teil der Gastronomie weltweit. In den letzten Jahren gewann das Essen zum Mitnehmen noch einmal größere Bedeutung, auch befeuert durch die Pandemie. Doch auch ohne Lockdown und Abstandregeln boomt das Geschäft mit dem Essen-To-Go. Es ist praktisch, nach der Arbeit schnell eine Sushiplatte, einen Döner oder Burger mitzunehmen. Darüber hinaus wächst das Angebot an klassischen Speisen wie Suppen, Eintöpfen oder Aufläufen, die zum Mitnehmen verkauft werden. All diese Speisen müssen jedoch sinnvoll verpackt werden, damit sie warm und sicher im Zuhause der Kunden ankommen. Hierfür gibt es verschiedene Varianten, vom klassischen Styroporbecher bis hin zu hochmodernen und umweltfreundlichen Verpackungen wie die von LogiPack GeRo.
Die Verpackung transportiert mehr, als nur das Gericht – sie transportiert eine Botschaft und kann als Teil der Marketingstrategie eines Gastronomiebetriebes gesehen werden.

Die Botschaft der Lebensmittelverpackung

Seit einigen Jahren steigt das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung. Die Menschen suchen Alternativen zur Plastikflut in den Meeren und reagieren sensibler auf Verpackungen, die für Mensch und Umwelt als ungesund angesehen werden. Dies gilt im Supermarkt ebenso, wie in der Gastronomie. Ein Burger, der in einer Styroporverpackung steckt, die dann in einer Plastiktüte nach Hause getragen wird, ist noch immer in vielen Betrieben das gewohnte Bild, welches aber den Kunden mehr und mehr sauer aufstößt.
Ein Unternehmen, das seinen Kunden umweltfreundlichere Verpackungen anbietet, transportiert ein positives Bild nach Außen. So kann eine Sache, die Teil der täglichen Arbeit ist, nebenbei Werbung für diesen Gastronomiebetrieb machen. Die Botschaft ist klar: Dieser Gastronom ist bereit, für Kunden und Umwelt über den Tellerrand zu schauen. Er steht für Innovation, und Verantwortungsbewusstsein. Diese Dinge werden auch mit der Führung seiner Küche und seiner Kochkunst unbewusst in Verbindung gebracht.
Die Wahl der Verpackung ist also keineswegs zu vernachlässigen.

Umweltfreundliche Alternativen

Einige Hersteller bieten mittlerweile Schachteln und Schälchen aus Zellulose an, die lebensmittelecht sind, im Gefrierschrank ebenso aufbewahrt werden können, wie im Backofen oder Mikrowelle. Diese Verpackungen sind kompostierbar und somit eine echte Alternative zu Plastik und Styropor.
Andere Hersteller bieten Einweggeschirr und Verpackungen aus Palmblättern an, die nicht nur stabil und feuchtigkeitsresistent sind, sondern auch hübsch aussehen.
Becher aus Polymilchsäure (PLA) sehen Plastikbechern zum Verwechseln ähnlich und haben die gleichen Eigenschaften, doch sind sie nach DIN EN 13432 kompostierbar.
Auch klassische Papiertüten und Pappschachteln zum Transport der Lebensmittel zählen zu den Alternativen zur Plastiktüte.
Seit 2021 dürfen Kleinteile aus Plastik wie Strohhalme, Einwegbesteck und Rührstäbchen nicht mehr verwendet werden. Hierzu gibt es mittlerweile viele Angebote aus Holz oder Papier und Pappe.

Pfandsysteme

Wer viele Stammgäste hat, kann über ein Pfandsystem für seine To-Go-Produkte nachdenken. Diese können dann den Kunden beispielsweise in hygienischen Edelstahlbehältern geliefert werden, die der Kunde bei der nächsten Bestellung zurückbringt und gegen eine neu gefüllte Edelstahlschale austauscht. Alternativ kann ein kleines Pfand für die Behälter erhoben werden, wie es auf Weihnachtsmärkten und Volksfesten oft üblich ist. Bringt der Kunde die Behälter zurück, erhält er sein Pfand zurück.

Fazit

In Zeiten, in denen das Umweltbewusstsein zunehmend steigt, sollten Gastronomen auch über umweltfreundliche Verpackungen für ihre To-Go-Produkte nachdenken. Neben dem positiven Effekt auf die Umwelt transportieren umweltfreundliche Verpackungslösungen auch eine positive Werbebotschaft quasi nebenbei.

Ausbildung

Versicherungsberater: Voraussetzungen, Ausbildung und Berufseinstieg

Was macht ein Versicherungsberater?

Der Versicherungsberater wie SüVeKo informiert die Kunden über verschiedene Versicherungen, wie zum Beispiel
– Lebensversicherungen
– Berufsunfähigkeitsversicherungen
– Krankenversicherungen oder
– Unfallversicherungen.

Je nach dem Bedarf des Kunden erstellen sie nach der Prämienberechnung ein Angebot. Versicherungsberater betreuen Privatpersonen, Selbstständige, Unternehmen und auch Behörden. Die folgenden Aufgaben gehören zum Alltages eines Versicherungsberaters:

– Vertretung der Kunden im Schadensfall
– Berechnung von Prämien
– Verfassung von Schadensmeldungen
– Anpassung und Überprüfung von Versicherungspaketen
– die Weiterentwicklung und der Ausbau von Kundenbeziehungen
– den Kundenbestand pflegen
– die Gewinnung von Neukunden
– das Finden von Lösungen
– die ständige, berufliche Weiterbildung

Im Grunde sind Versicherungsberater auch Rechtsberater. Das Ziel ist die bestmögliche Beratung des Kunden und das Finden maßgeschneiderter Lösungen.

Welche Voraussetzungen sollten Sie als ein Versicherungsberater mitbringen?

Beim Versicherungsberater dreht sich alles um den Kunden, deswegen sind ein positives Selbstvertrauen und eine starke Kommunikationsfähigkeit sehr wichtig. Der Kontakt mit Menschen sollte also Spaß machen, um kundenorientiert arbeiten zu können. Sehr hilfreich sind auch sehr gute EDV-Kenntnisse, Eigenverantwortung und ein gutes Organisations- bzw. Zeitmanagement. Auch eine gewisse Zahlenaffinität und ein logisch-analytisches Denken sollten vorhanden sein.

Berufsaussichten und Beschäftigungsmöglichkeiten

Grundsätzlich stehen Versicherungen unter einen sehr hohen Konkurrenzdruck, was sich negativ auf die Beschäftigungsmöglichkeiten auswirkt. Aus diesem Grund sind zusätzliche Weiterbildungen und Qualifikationen Gold wert.

Im Grunde können ausgebildete Versicherungsberater einsteigen bei

– Versicherungsunternehmen
– Versicherungsmaklern
– Kreditinstituten (Banken, Sparkassen, Bausparkassen)
– größeren Wirtschaftsunternehmen oder
– Unternehmen im finanziellen Dienstleistungssektor.

Die Ausbildung

Durch eine Ausbildung bzw. Weiterbildung zum Versicherungsfachmann ist es letztendlich möglich, Versicherungsberater zu werden. Für die Weiterbildung zum Versicherungsfachmann wird eine schulische Vorbildung nicht unbedingt benötigt. Darüber hinaus werden weitere Qualifikationen wie

– Versicherungsfachwirt
– Betriebswirt
– Volkswirt

wärmstens empfohlen. Auch eine entsprechende juristische Vorbildung oder praktische Erfahrungen im Versicherungswesen erleichtern den Einstieg immens.

Die Ausbildung zum Versicherungsfachmann dauert – in Vollzeit – schätzungsweise 3 bis 4 Monate. Wenn Sie die Ausbildung aber nebenberufliche absolvieren, dann sollten Sie mit 6 bis 8 Monaten rechnen. Zu den Schwerpunkten der Ausbildung zählen

– rechtliche Grundlagen
– die Kundenberatung
– verschiedene Versicherungsformen
– das Führen von Verkaufs- und Beratungsgesprächen

Die abschließende Prüfung besteht aus einen mündlichen und einen schriftlichen Teil. Im mündlichen Teil wird ein Kundengespräch simuliert und beim Theorieteil sind die erworbenen Kenntnisse nachzuweisen. Nach den erfolgreichen Abschluss alten Sie ein Zertifikat als geprüfter Versicherungsfachmann.

Wie viel verdient ein Versicherungsberater eigentlich?

Der durchschnittliche Verdienst eines Versicherungsfachmanns ist auch vom Standort und der Größe des Unternehmens abhängig. In der Regel verdienen Berufseinsteiger weniger als 3.000 EUR brutto, doch das Gehalt steigt mit der jährlichen Berufserfahrung deutlich an.

Es ist jedoch festzuhalten, dass das Gehalt sehr variabel ausfallen kann. Es ist abhängig von der Größe des Kundenstamms und von den Provisionen. Je mehr Verträge Sie abschließen können, desto höher ist auch das Gehalt am Ende des Monats. Bei entsprechenden Verkaufsabschlüssen ist ein Verdienst von mehr als 4.000 EUR brutto im Monat durchaus realistisch.

Ausbildung Karriere

Lüftungsbauer: Ausbildung, Voraussetzungen und Karrieremöglichkeiten

Der Beruf des Lüftungsbauers ist heute ein anerkannter Beruf. Daher ist die Nachfrage nach der dazugehörigen Ausbildung extrem hoch. Zudem handelt es sich um einen anerkannten Beruf nach dem Berufsbildungsgesetz und der sogenannten Handwerksordnung. Lüftungsbauer gehört in das Berfusfeld der Metalltechnik mit Schwerpunkt auf der Metall- und Installationstechnik. Allerdings ist der Beruf seit 2003 nicht mehr als Lüftungs- und Zentraheizungsbauer zu finden, sondern wird nun als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Lüftungs-, Heizungs- und Klimatechniker bezeichnet. Umso wichtiger ist es daher, sich mit der Ausbildung zu beschäftigen und auseinanderzusetzen.

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung in einem Betrieb wie REVEN untergliedert sich in mehrere Ausbildungsjahre, in denen verschiedene Inhalte besprochen und gelehrt werden. In der Grundausbildung im 1. Ausbildungsjahr beschäftigen sich die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb vor allem mit folgenden Inhalten:
– Maschinenwerte bestimmen und einstellen
– Werkstücke schleifen
– Blech und Profile maschinell bearbeiten und durch verschiedene Maßnahmen umformen
– Bauteile mit Schrauben, Nieten, Löten und durch Schweißen zusammenfügen

Nach dem ersten Ausbildungsjahr findet die berufliche Fachbildung statt. Diese erstreckt sich vom 2.-4. Ausbildungsjahr. Dabei gehört neben der praktischen fachlichen Ausbildung auch der theoretische Unterricht in einer Berufsschule dazu. Dabei erwerben Auszubildende alle Grundlagen und Kenntnisse auf verschiedenene technischen Gebieten, die für diesen Beruf von Bedeutung sind. Die Ausbildung findet dabei im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und einer staatlich anerkannten Berufsschule statt. Die Berufsausbildung findet in geeigneten Handwerksbetrieben statt, die durch Lehrgänge in Berufsbildungstätten ergänzt werden. Der Unterricht in den Berufsschulen findet in normalen Unterrichtsklassen statt.

Ausbildungsbedingungen

Die Ausbildung zum Lüftungsbauer erfolgt in einem dualen System. Bei der Ausbildung im Betrieb lernen die Auszubildenden die Arbeitsbedingungen des Berufes kennen, die sie nach Abschluss erwarten. Die Ausbildung in der jeweiligen Berufsschule findet berufsbegleitend statt. Wichtig: Während der gesamten Ausbildung müssen betrieblicher und schulischer Lernort und der Wohnort nicht gleich sein.

Für die Zulassung ist keine bestimmte berufliche oder schulische Vorbildung oder ein bestimmtes Mindest- oder Höchstalter vorgeschrieben. In der Regel stellen Betriebe vor allem Auszubildende ein, die über einen Hauptschulabschluss besitzen. Allerdings lohnt sich ein Blick in das Berufsbildungsgesetz, da bestimmte berufliche Vorbildungen die Ausbildung verkürzen.

Arbeitszeit während der Ausbildung

Die Ausbildung findet immer während der üblichen Arbeitszeiten statt. Der Besuch der Berufsschule dagegen ist an einem oder zwei Tagen in der Schule. Manchmal findet die Ausbildung an der Schule auch im Blockunterricht statt. Wichtig ist, dass die Arbeit im Ausbildungsbetrieb durch den Besuch der Schule nicht unterbrochen wird. Bei der Ausbildung zum Lüftungsbauer findet ein Teil in sogenannten Montagegruppen statt. Auch nach der Ausbildung müssen sich Absolventen mit Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit auseinandersetzen. Aber auch Überstunden oder unregelmäßige Arbeitszeiten sind üblich. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, sofern spontane und plötzliche Reperaturarbeiten anstehen oder Schäden beseitigt werden müssen.

Abschluss

Die Ausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen. Voraussetzung für die Prüfungszulassung ist die Teilnahme an entsprechenden Zwischenprüfungen sowie ein Ausbildungsnachweis im geführten Berichtheft. Nach Abschluss arbeiten Lüftungsbauer meist in Betrieben des Lüftungs- und Zentralheizungsbaus oder in Ernergieversorgungsunternehmen. Aber auch Anstellungen in Betrieben der Gas- und Wasserinstallation oder Klempnereien sind möglich. Dennoch können Absolventen auch als Betriebs- oder Wartungsmonteur arbeiten.

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Arbeiten im Reinraum: Jobs und Besonderheiten

Unter „Reinraum“ wird ein Raum verstanden, der ein höchstes Maß an Sauberkeit besitzt. Dabei ist vor allem die Konzentration von Teilchen gemeint, die von der Luft getragen werden. Reinräume werden vor allem bei speziellen Fertigungsverfahren benötigt. Dazu gehören die Luft- und Raumfahrttechnologie, Halbleiterfertigung, die Laser- und Optiktechnologie, die Biowissenschaften sowie die Nanotechnologie.

Worin bestehen die Besonderheiten von Reinräumen?

Im Großen und Ganzen geht es um kontrollierte Umgebungen wie im Operationssaal. Das Schwarz-Weiß-Prinzip hat sowohl optische als auch kühltechnische Funktionen. Die Standards für Reinräume unterliegen der EN ISO 14644 Norm.

Um die Anzahl lufttragender Teilchen so gering wie möglich zu halten, müssen die Partikelanzahl sowie die Anzahl der Keime überwacht werden. Weitere Parameter, die je nach Branche unterschiedlich sind, wie die Temperatur, der Druck und die Luftfeuchtigkeit werden ebenfalls herangezogen. Der Mensch als Quelle der Partikel bzw. Verschmutzung muss daher entsprechende Arbeitskleidung (Schuhüberzieher, Kopfhauben, etc.) tragen und spezielle Werkzeuge für die Arbeit im Reinraum verwenden.

Jede Branche besitzt spezielle Anforderungen für Reinräume, weshalb diese in Reinraumklassen eingeteilt werden. Die Klasse ISO 4 gilt als Reinstraum (Mikroelektronik). Benötigte Vakuumpumpen befinden sich im darunterliegenden Stockwerk. Der Zugang zu Reinsträumen geschieht über andere Reinräume mit unterschiedlichen Reinraumklassen. Der Zugang geschieht über Schleusen. Dazwischen wird immer wieder die Kleidung gewechselt. Klebrige Matten entfernen Partikel von den Füßen. Filtersysteme und Luftströmungen sorgen dafür, dass keine Partikel von außerhalb eindringen können.

Die Arbeit im Reinraum

Die Materialien müssen über eine abriebfeste Oberfläche verfügen. Sämtliche Messgeräte für Reinräume von MT-Messtechnik dürfen die laminare Luftströmung nicht beeinflussen. Reinräume werden sowohl mit Überdruck als auch Unterdruck betrieben. Laminar-Flow-Einheiten in Kombination mit einer mehrstufigen Filterung sowie großem Luftdurchsatz schaffen partikel- und staubarme Arbeitsplätze.

Welche Jobs stehen im Reinraum zur Verfügung?

Dazu gehören jene Jobs, die dem Bau von Reinräumen sowie jene, die der Arbeit in Reinräumen selbst dienen. Dazu zählen Mess- und Regeltechniker, Elektroinstallateure, Tischler, Mechantroniker, Labortechniker, Reinigungskräfte, etc. Für alle Jobs im Reinraum gilt, dass die speziellen Vorschriften, die in diesen Räumen gelten, beachtet werden müssen. Es gelten strengste Hygienevorschriften. Die Möbel müssen montiert, die Elektrik installiert und die Geräte regelmäßigen Prüfungen unterzogen werden. Auch für die Montage sowie Prüfungen gelten die speziellen Anforderungen an Reinräume.

Welche Voraussetzungen müssen für einen Job im Reinraum erfüllt werden?

Die Bedingungen für die Arbeit im Reinraum sind Teil der Ausbildung für Jobs in den Biowissenschaften (Mikrobiologie, Medizin, etc) sowie Luft- und Raumfahrt und Chipherstellung. Für alle anderen Jobs, wie Elektriker, Tischler oder Reinigungskräfte sind spezielle Schulungen bzw. Kurse notwendig.

Wie stehen die Aussichten für Jobs in Reinräumen?

Die Bezahlung für Jobs in Reinräumen, die Chancen für Beförderungen sowie die Berufsaussichten stehen sehr gut. Weiterbildungen sind essenziell für die Arbeit in Reinraum. Jobs in Reinräumen gehören zu den gefragten Branchen, die einer raschen Weiterentwicklung unterliegen. Die Mikrobiologie, die Luft- und Raumfahrt sowie die Halbleiterfertigung erfahren eine steigende Tendenz. Technologien und Produkte dieser Branchen sind für Entwicklungen anderer Branchen unerlässlich. Der Klimawandel und das gesteigerte Umweltbewusstsein tragen zum steigenden Boom bei. Es sollte jedoch nicht unterschätzt werden, dass diese Jobs sehr fordernd sind.

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Arbeiten in der Medien- und Filmproduktion

Sowohl mit einem Studium im Medienmanagement, Medienwissenschaften oder anderen Studiengängen, die nicht kreativ angelegt sind, können Sie mit dem allgemeinen Medienstudium viele interessante Berufe in der Medien- und Filmproduktion ergreifen Die gesamte Studienzeit über ist es möglich, die Wünsche für den späteren Beruf zu ändern und viele Praktika anzustreben, mit denen Sie einen Einblick in die verschiedenen Bereiche erhalten können. Nach dem Studium ist die Berufswahl dann sehr umfangreich. Welche Berufe es in der Medien- und Filmproduktion Heilbronn insgesamt gibt, erklärt der folgende Artikel.

Unterschiedliche Berufe in der Medien- und Filmproduktion

Medien wie Radio und Fernsehen oder auch die verschiedenen Filmproduktionen können nicht nur von einer einzigen Berufs-Branche erfasst werden. Zu einer erfolgreichen Sendung, ob im Radio oder Fernsehen sowie auch beim Film gehören viele verschiedene Experten in jeweils ihrem Beruf, die alle Hand in Hand arbeiten müssen, damit ein Projekt in den Medien gelingen kann. Die Öffentlichkeitsarbeit um zum Beispiel die Projekte zu bewerben gehört hier ebenso dazu, wie das Marketing damit die Produktion auch Gewinn einspielt, wie redaktionelle Arbeit, die Aufnahmen von Ton und Film und Kreativität zur Umsetzung um hier nur noch einige zu nennen.

Medienberufe sind sehr vielfältig

Wenn Sie ein erfolgreiches Studium im Bereich Medien hinter sich gebracht haben, dann gibt es vielfältige Möglichkeiten für Berufe, die zwar alle das gleiche Ziel haben, aber dennoch sehr unterschiedlich sein können. Unter Medienberufen versteht man solche in

– Redaktionen – sowohl für Fernsehen, Radio als auch Zeitungen/Zeitschriften
– in Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
– bei Fernsehsendern oder Filmproduktionsfirmen im Team
– beim Radio im Team
– im Design
– im Marketing
– Untertitel-Ersteller bei Filmen und Serien zum Beispiel bei Netflix, Amazon und Sky

Die verschiedenen Redaktionen und die benötigten Mitarbeiter

Wenn von Redaktionen gesprochen wird, dann sind dies nicht nur Redaktionen bei Printmedien oder Nachrichtensendungen im Fernsehen sondern auch Online-Magazine oder -Medien, Blogs und Nachrichtenwebsites. So handelt es sich nicht nur um das geschriebene Wort, denn gerade im Onlinebereich und beim Fernsehen oder Radio gehören hierzu auch Bilder, Filmmaterial und Audiodateien. Je nach Arbeitgeber hat ein Redakteur somit ganz unterschiedliche Aufgaben.

Typische Berufe in der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Jeder Teil in der Medien- oder Filmproduktion ist anders gestaltet. So sind die typischen Berufe in diesem Bereich weniger gestalterisch und künstlerisch sondern ähneln dem Management in einem Unternehmen, der Betreuung von Websites sowie den Tätigkeiten in der Werbebranche. Unter die typischen Berufe in diesem Bereich fallen

– PR Manager, -Referent und -Berater
– Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher
– Kommunikationsmanager

Bei der PR fallen hierunter nicht nur Unternehmen sondern auch bekannte Persönlichkeiten die beworben werden müssen, was die Arbeit sehr unterschiedlich und interessant gestaltet.

Das Team aus verschiedenen Medienberufen bei Fernsehen oder Film

Bekannte Medienberufe bei Fernsehen oder Film sind natürlich die Moderatoren oder die Film-Stars, die das Aushängeschild darstellen und die jeder Zuschauer kennt. Doch die Bandbreite der verschiedenen Berufe bei Fernsehen und Film ist viel größer. Denn kein Moderator und kein Filmstar kann groß und bekannt werden, ohne das perfekte Team um ihn herum. So arbeiten im Hintergrund:

– Drehbuchautor
– Aufnahmeleiter
– Regisseur und Assistenz
– Cutter
– Caster
– Kamera, Assistenz und Techniker
– Bild- und Toningenieur
– Produktionsleitung

Alle diese Personen haben die Aufgabe gemeinsam im Team eine Serie oder einen Film zu drehen. Welche Tätigkeit Sie hiervon selbst in dieser Branche übernehmen können, hängt in erster Linie von Ihrem absolvierten Studiengang ab. So gibt es in diesem Bereich sowohl Berufe die auf technischem Know How basieren, zudem kreative oder organisatorische die alle gemeinsam nur im Team funktionieren, da sie von der Idee über die Umsetzung bis zum fertigen Produkt alles abdecken.

Auch beim Radio wird ein Team aus verschiedenen Medienberufen gebildet

Nicht nur der Moderator beim erfolgreichen Radiosender ist wichtig, sondern nur eine einzelne Person im funktionierenden Team die als Aushängeschild für die Radiosendung gesehen werden kann. Daneben werden Journalisten und Redakteure benötigt, ebenso wie Ton- und Funktechniker die das Programm planen und praktisch umsetzen.

Auch im Bereich Design sind Medienberufe gefragt

Über das Mediendesign-, das Medieninformatik- sowie das Digitale Medien Studium haben Sie die Möglichkeit, auch im Bereich Design zu arbeiten. Dieser Bereich wird sowohl bei Film und Fernsehen, bei Erstellung und Entwicklung von Games für Handy, Computer und Video in der Fotobranche sowie in der Werbung benötigt und deckt alles ab, was mit der Gestaltung und Design zu tun hat.

Berufe im Medien-Marketing

Jeder Film und jede Fernsehsendung muss vermarktet werden, das ist wie bei jedem anderen Unternehmen auch, bei dem das Produkt beworben wird. Hier werden neben dem Marketing Manager sowohl für den Online-Bereich als auch für den Offline-Bereich Assistenten, Referenten, Sales- und Projektmanager sowie Marktforscher benötigt, um die Werbung erfolgreich den Kunden und Zuschauern zu übermitteln. So müssen Marktforschende zum Beispiel ermitteln, welche Zielgruppe mit einer bestimmten Sendung im Fernsehen erreicht werden kann und ob diese Zielgruppe auch groß genug ist, damit es sich lohnt, das Projekt überhaupt auf die Beine zu stellen.

Untertitel für Filme und Serien

Nicht zum Medienstudium gehört der Beruf des Untertitel-Erfassers für die diversen Filme und Serien, die bei Netflix und Co. laufen. Doch auch dies ist ein ganz eigener Beruf, der erlernt werden muss. Nicht nur der Ausgangs- und Untertitel-Sprache müssen Sie hierbei mächtig sein und als Übersetzer oder Dolmetscher arbeiten, die Untertitel selbst werden auf eine ganz bestimmte Art erfasst. Daher handelt es sich hierbei um die Endbearbeitung eines bereits bestehenden Produkts in Form von Serie oder Film.

Fazit

Wie Sie sehen kann ein Studium im Medienbereich später eine sehr umfangreiche Berufswahl darstellen. Denn je nachdem, für welches Studium Sie sich entschieden haben, können Sie Ihren Beruf in der Medien- und Filmproduktion wählen und hier im Team arbeiten. Diese Branche bietet viele Möglichkeiten nicht nur vor sondern vor allem auch hinter der Kamera tätig zu sein. Zudem sind die Medienberufe auch in vielen anderen Branchen gern gesehen. Diese reichen von der Werbung, über Radio und Fernsehen bis hin zu Tageszeitungen und Zeitschriften, in denen Medienstudierende nach dem Abschluss eine Arbeit im Team finden können. Und auch als Quereinsteiger ohne ein entsprechendes Medienstudium stehen Ihnen in dem Bereich alle Türen offen, wenn Sie ein einen entsprechenden Beruf erlernt haben.

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Arbeiten in der Gastronomie: Beliebte Jobs und die Voraussetzungen

Einen Beruf in der Gastronomie zu ergreifen, ist eine schwerwiegende Entscheidung, die wohl überlegt sein will. Es gibt Menschen, die in einem gastronomischen Beruf die absolute Erfüllung finden. Andere wiederum werden in der Gastronomie unglücklich. Gastronomische Berufe sind herausfordernd und haben ihre Besonderheit vor allem hinsichtlich der Arbeitszeiten. An erster Stelle sollte man den Kontakt mit Menschen lieben und es zu schätzen wissen, dass jeder Arbeitstag Überraschungen und Herausforderungen mit sich bringt. Ein Teamplayer sollte man in der Gastronomie ebenfalls sein, selbst wenn man hinter den Kulissen in der Küche arbeitet. Denn ein Restaurant oder eine andere gastronomische Einrichtung funktioniert nur, wenn alle Hand in Hand arbeiten, damit die einzelnen Arbeitsgänge wie am Schnürchen laufen. Genau so sind die richtigen Utensilien wie Besteck, Strohhalme, Gläser, Töpfe, Geräte, Tabletts, Ausschank, Deo und Co für einen reibungslosen Ablauf notwendig. Ein Beruf in der Gastronomie kann auch viele Chancen mit sich bringen.

In der Gastronomie dient man dem Gast

In der Gastronomie, sei es als Kellner, Barista, Barkeeper oder Koch, dient man dem Gast. Schließlich muss man einer potenziellen Kundschaft gute Gründe liefern, warum sie ausgerechnet Ihre Einrichtung besuchen sollte. Jedes Restaurant oder Cafè kann nur so gut sein, wie es ihre Mitarbeiter sind. Die Leistung jedes Einzelnen schlägt sich im Gesamtbild nieder. Der Service muss ebenso stimmen wie die angebotene Küche. Eine saubere, gepflegte und ansprechende Atmosphäre ist ebenfalls wichtig, um Gäste zu locken. In der Gastronomie muss man deshalb vielseitig sein und eventuell auch kurzfristig mal eine Aufgabe übernehmen können, die vielleicht nicht direkt in den Tätigkeitsbereich fällt. In einer erfolgreichen Gastronomie zu arbeiten, kann durchaus erfüllend sein, denn die Früchte der Arbeit werden direkt geerntet.

Interessante Berufe mit Perspektiven

Ein volles Haus, dankbare Gäste und gute Umsätze sollten das Ziel aller Mitarbeiter sein, die zusammen in einem gastronomischen Betrieb arbeiten. Eine gastronomische Ausbildung ist gewiss anspruchsvoll und man lernt nicht nur für den Beruf, sondern auch fürs Leben. Kochen ist ein altes Handwerk, bei dem es sowohl auf Wissen als auch auf Erfahrung ankommt. Doch die Arbeit im Service oder an der Bar ist ebenfalls in jeder Hinsicht anspruchsvoll. Sie lernen hier viel über verschiedene Serviceformen und gutes Benehmen, aber auch über Lebensmittel und Getränke. Schließlich muss die Bedienung dem Gast über alles Auskunft geben können. Das Beherrschen von Fremdsprachen ist in der Gastronomie ebenfalls wünschenswert, besonders wenn man in Gebieten mit viel Fremdenverkehr arbeitet. Ein sicheres und gepflegtes Auftreten und gute Umgangsformen gehören zu gastronomischen Berufen dazu.

Krisensichere Arbeit in der Gastronomie

Bestens ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter in der Gastronomie sind immer und überall gefragt. Damit bietet ein gastronomischer Beruf auch immer Perspektiven. Wer gut ist, kann sich praktisch aussuchen, wo er arbeitet, sei es am Meer, im Gebirge, im nahen oder fernen Ausland oder auf einem Kreuzfahrtschiff. Arbeiten wo andere Urlaub machen, muss in der Gastronomie kein Traum bleiben. Man selbst hat natürlich meistens keinen Urlaub. Die Arbeit in der Gastronomie ist eine körperliche und eine geistige Herausforderung, der Sie sich gewachsen fühlen sollten, wenn Sie einen solchen Beruf ergreifen möchten. Natürlich besteht in der Gastronomie auch die Möglichkeit, sich mit viel Fleiß und Beharrlichkeit mit einem eigenen Lokal selbstständig zu machen.

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Arbeiten als Steuerberater: Voraussetzungen, Ausbildung und Karrieremöglichkeiten

Voraussetzung für die Tätigkeit als Steuerberater sind viele Lehrjahre in einer Ausbildungskanzlei, an einer Hochschule oder im Rahmen eines dualen Studiums. Erst dann kann die schwierige Steuerberaterprüfung, die eine Durchfallquote von bis zu 60 % hat abgelegt werden. Ein Steuerberater Biberach übernimmt folgende Aufgaben für seine Mandanten:

  • Lohnabrechnungen und Buchhaltungen
  • Erstellen von Jahresabschlüsse, Einnahmeüberschussrechnungen und Steuererklärungen
  • Vertretung vor Finanzbehörden, Finanzgerichten und in Steuerstrafverfahren
  • Beratung in Sachen Steuergestaltung und Steuereinsparmöglichkeiten, Firmengründung oder Firmensanierung
  • Anfertigen von Gutachten
  • Der Weg zum Steuerberater

Die formalen Voraussetzungen für den Beruf sind sehr hoch, weil Steuerberater ihren Mandanten ein großes Vertrauen gegenüber bringen müssen. Es gibt generell drei Bildungswege, die für die Zulassung zur Steuerberaterprüfung berechtigen. Der klassische Weg beginnt mit der Ausbildung zum Steuerfachangestellten. Option Nummer zwei ist ein akademisches Studium und Möglichkeit Nummer drei ist ein duales Studium. Anschließend müssen Berufsanwärter erst Berufserfahrung sammeln und die schwierige Steuerberaterprüfung bestehen.

Steuerfachangestellte müssen eine dreijährige duale Ausbildung absolvieren. Während dieser Ausbildung erwerben sie Kenntnisse und Fertigkeiten in Steuerwesen, Rechnungswesen, Betriebswirtschaft und Wirtschaftsrecht. Steuerfachangestellte übernehmen folgende Aufgaben: Erstellen von Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Erstellen der Finanzbuchhaltung, Vorbereitung von Jahresabschlüssen, Bearbeitung von Steuererklärungen und Prüfung von Steuerbescheiden.

Mit acht Jahren Berufserfahrung kann das Steuerberater-Examen abgelegt werden und die Ernennung zum Steuerberater erfolgen. Bei einer vorhergehenden Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter oder zum Steuerfachwirt verkürzt sich die erforderliche Berufserfahrung für die Zulassung zur Steuerberaterprüfung auf sechs Jahre.

Die meisten Berufsanwärter absolvieren aber ein akademisches Studium. Hier kommen die Fachrichtungen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsrecht, Jura, Volkswirtschaftslehre oder Jura in Betracht. Nach dem Studium muss Berufserfahrung gesammelt werden. Diplomaten müssen zwei Jahre Praxis und Bachelor drei Jahre nachweisen, um für die Steuerberaterprüfung zugelassen zu werden.

Die dritte Möglichkeit ist ein duales Studium, das parallel in einem Betrieb und an einer Hochschule absolviert wird. Absolventen müssen nach dem Studium jedoch genauso viel Berufserfahrung sammeln, wie andere Hochschulabsolventen.

Sind die beschriebenen Voraussetzungen erfüllt, können sich Berufsanwärter für einen Vorbereitungskurs auf das Steuerberater-Examen anmelden. Die Kursangebote sind sehr vielfältig. Es gibt Fernkurse, berufsbegleitende Lehrgänge oder Intensivkurse. Nach Abschluss des Vorbereitungskurses müssen Berufsanwärter die schriftliche und mündliche Prüfung in folgenden Bereichen ablegen:

  • Steuerliches Verfahrensrecht
  • Steuern vom Einkommen und Ertrag
  • Bewertungsrecht, Erbschaftsteuer und Grundsteuer
  • Bewertungsrecht, Erbschaftsteuer und Grundsteuer
  • Verbrauchs- und Verkehrssteuern, Grundzüge des Zollrechts
  • Handelsrecht sowie Grundzüge des Bürgerlichen Rechts, des Gesellschaftsrechts und des Insolvenzrechts
  • Recht der Europäischen Gemeinschaft
  • Betriebswirtschaft und Rechnungswesen
  • Volkswirtschaft
  • Berufsrecht
  • Karrieremöglichkeiten als Steuerberater

Für Steuerberater gibt es mehrere Karrierestufen. Berufseinsteiger beginnen meist als Junior Consultant oder Assistent. Danach können verschiedene Positionen durchlaufen werden.

Als Senior Tax Constultants kann die Leitung von kleinen Abteilungen oder Projekten übernommen werden. Es werden selbstständig erste Mandate betreut. Der nächste Karriereschritt ist der Manager. Dieser hat eine deutlich höhere Verantwortung und betreut einen wesentlich größeren Mandantenkreis. Fachliche sowie persönliche Führungsaufgaben werden übernommen und innerhalb des Teams als Spezialist fungiert. Die nächste Stufe ist der Senior Manager. Dieser betreut selbständig Mandat und ist zusammen mit anderen Senior Managern auch für die Kundenakquise verantwortlich. Als Partner sind Steuerberater dann auf der höchsten Karrierestufe angekommen. Hier werden hauptsächlich strategische Management-Aufgaben übernommen.

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Kampfsport Trainer werden: Voraussetzungen, Ausbildung und Arbeitsmöglichkeiten

Abgesehen von einer tiefen Liebe zur Kampfkunst und der spezifischen Disziplin, in der er ausgebildet wird, gibt es drei Grundvoraussetzungen, um Kampfsportlehrer in einem Kampfsport Studio in Ludwigsburg zu werden. Das erste ist ein hohes Maß an Beherrschung der Kampfkünste, zumindest mit einem schwarzen Gürtelrang. Die zweite Voraussetzung ist die Fähigkeit zu unterrichten. Viele Menschen erwerben Fachwissen in einem Fachgebiet, haben aber nicht die Fähigkeit, ihr Wissen an andere weiterzugeben. Erfolgreich unterrichten zu können, insbesondere in einem Bereich wie Kampfsport, ist sehr wichtig, da Studenten auch zahlende Kunden sind. Es mag für diejenigen, die planen, für eine Schule zu arbeiten, die von jemand anderem geleitet wird, als optional angesehen werden, aber selbst dann kann die Fähigkeit zur Selbstentwicklung ein entscheidendes Erfolgselement für jemanden sein, der anstrebt, Kampfsportlehrer zu werden.

Kompetenz ist maßgeblich

Ein hohes Maß an Kompetenz in Kampfkünsten zu erlangen, ist die schwierigste und zeitaufwändigste Anforderung, die es zu erfüllen gilt, wie das Verdienen eines schwarzen Gürtels zeigt. Einen Schwarzgurt-Rang in einer Kampfkunstdisziplin wie Karate, Kung-Fu oder Taekwondo zu erlangen, erfordert Hingabe, Leidenschaft und Ausdauer und dauert mindestens zwei Jahre für jemanden, der mindestens zweimal pro Woche treu unterrichtet. Je nach Fachrichtung kann es bis zu vier oder fünf Jahre dauern. Darüber hinaus spezialisieren sich viele Ausbilder auf eine Disziplin, trainieren aber auch in anderen, um den Schülern mehr zu bieten, wenn sie Kampfkunstausbilder werden.
In den meisten Disziplinen gibt es nationale und internationale Verbände, die Ausbilder und Schulen zertifizieren und die Verleihung von Abschlüssen genehmigen. Ein guter Ausbilder sollte in der Lage sein, den Schülern, die er Unterricht, den schwarzen Gürtel zu verleihen.
Lehrfähigkeit, die die zweite Voraussetzung ist, um Kampfkunstlehrer zu werden, ist absolut unerlässlich. Kampfkünste sind eine Kombination aus mentalem, körperlichem und spirituellem Training – und während anfängliche Schüler es eher als körperliches Streben sehen, werden fortgeschrittene Praktizierende es fast als rein spirituell betrachten. Kampfkunst zu unterrichten ist also viel mehr, als jemanden zu trainieren, einen Schlag hoch und runter auszuüben. Ein weiterer Grund, warum Lehrkompetenz so wichtig ist, ist, dass Studenten zahlende Kunden sind. Wenn sie mit der erhaltenen Anweisung nicht zufrieden sind, gehen sie woanders hin.

Geschäftliche Qualitäten und Bereiche für die Tätigkeit

Ein guter Geschäftssinn ist die dritte Voraussetzung für jeden, der Kampfkunstlehrer werden möchte, da die meisten Kampfkunstschulen Juniortrainer mit nur wenigen Trainern sind. Jeder Pädagoge trägt zum Erfolg der Schule bei, nicht nur durch die Qualität des Unterrichts und den Erfolg der Schüler, sondern auch durch die Förderung ihrer Aktivitäten außerhalb des schulischen Umfelds. Darüber hinaus sollten Kampfsportlehrer, die eine Schule gründen möchten, eine starke Linie der Eigenwerbung und die Fähigkeit haben, andere davon zu überzeugen, dass ihr Stil dem in der Nachbarschaft angebotenen überlegen ist.
Während Organisationen wie der YMCA, Gesundheitsclubs, Kirchen, Fitnessstudios und Gemeindezentren reichlich Platz haben, um Anfängerkurse ohne große Anfangsinvestitionen anzubieten, müssen diese Kurse möglicherweise kostenlos oder nur zu geringen Preisen angeboten werden. Dies sind jedoch hervorragende Gelegenheiten, um festzustellen, ob sie das Zeug dazu haben, ein Kampfsportlehrer zu werden.

Ausbildung

Ausbildung zum Masseur: Voraussetzungen, Dauer und Massagearten

Die Kunst des Massierens hat eine lange zurückreichende Tradition und wird auch als Beruf schon seit geraumer Zeit ausgeübt. Heute werden Menschen, welche hauptberuflich massieren, offiziell als „Masseur und medizinischer Bademeister“ bezeichnet.

Voraussetzungen und Dauer der Ausbildung

Um den Beruf des Masseurs erlernen zu können, wird zumindest ein Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens einjähriger Dauer benötigt.

Neben den staatlichen Ausbildungen gibt es auch die Möglichkeit private in Anspruch zu nehmen. Diese unterscheiden sich hauptsächlich durch theoretische Inhalte voneinander. Während der Theorieausbildung werden Kenntnisse der Pathologie, Anatomie und Physiologie vermittelt.
Die Ausbildung wird meist Vollzeit ausgeführt und hat eine reguläre Dauer von zweieinhalb Jahren. An manchen Schulen wird jedoch auch ein Teilzeitmodell angeboten, bei welchem die Dauer der Ausbildung circa 5 Jahre beträgt. Während der Ausbildungszeit wird ein 6-monatiges Praktikum durchgeführt, welches beispielsweise in Krankenhäusern oder Praxen zur Physiotherapie absolviert werden kann.
Neben der Massagetherapie wird Auszubildenden auch Gesetzes-, Berufs-, sowie Staatskunde gelehrt.

Bei Massageausbildungen im Wellnessbereich werden keine medizinischen Massagetechniken gelehrt, weshalb diese auch nicht staatlich anerkannt sind. Diese häufig von privaten Einrichtungen angebotene Ausbildungen unterscheiden sich stark in ihrer Kostspieligkeit und enthalten meistens überdurchschnittlich viel Praxisunterricht innerhalb einer kurzen Zeitspanne. So können auch Quereinsteiger grundlegende Massagetechniken wie die Thaimassage in Berlin Mitte schnell erlernen.

Massagearten

Bei der klassischen Massage werden durch die gezielte Stimulation von Gewebe verschiedene Krankheitsbilder gelindert. Diese, überwiegend von Ärzten zur Therapie verordnete, Form der Massage unterstützt den Heilungsverlauf von Muskeln sowie Organen und wird schon seit mehreren hundert Jahren in der heutigen Form praktiziert.
Mit Hilfe verschiedener Massagegriffe kann der Masseur unter anderem den Kreislauf des Patienten anregen und seinen Hormonhaushalt stimulieren, sowie Verspannungen lösen. Bei schmerzenden Körperstellen beispielsweise wird so meistens die Technik der Reibung angewandt, um mit den Fingerspitzen die Haut zu entspannen. Um die Durchblutung eines Muskels zu fördern ist das Klopfen das Mittel der Wahl und damit Gewebe beruhigt und verkrampfte Muskeln gelöst werden können, wird die Vibrationstechnik eingesetzt.

Eine weitere Massage, welche staatlich ausgebildet wird, ist die Reflexzonenmassage.
Diese, vermutlich von den indigenen Völkern Amerikas erfundene, Massagekunst hat Ähnlichkeiten zu der aus China stammenden Akupunktur. Durch die Massage bestimmter Reflexzonen, auch Headsche Zonen genannt, an den Händen und Füßen werden spezielle Nervenbahnen stimuliert, was je nach Ausführung positive Auswirkungen auf verschiedene Organe haben kann. Auch wenn es keine wissenschaftlichen Nachweise gibt, dass Reflexzonenmassagen ihre angestrebten Wirkungen beim Patienten erreichen, so ist diese alternativmedizinische Behandlungsmethode doch ein bewährtes Hilfsmittel, um verschiedene Schmerzen und Entzündungen sowie Stress zu lindern. Zudem können Störungen der Verdauung oder des Herz-Kreislaufsystems durch Reflexzonenmassagen behoben werden.
Auch die Unterwasserdruckstrahlmassage lässt sich in staatlichen Schulen erlernen.

Hier wird Wärme und Wasserdruck genutzt, um bestimmte Stellen des Körpers anzuregen. Bei dieser Massagetechnik wird ein in der Intensität anpassbarer Luftdruck- oder Wasserstrahl innerhalb eines Wasserbeckens genutzt, um den Gewebestoffwechsel des Patienten anzuregen, diesen zu entspannen und Verhärtungen im Gewebe zu lösen. Die Unterwasserdruckstrahlmassage wird im Normalfall ausschließlich bei Menschen, welche jünger als 65 Jahre sind, angewandt und benötigt, wie die meisten Massagearten, mehrere Sitzungen, um ihre angestrebten positive Auswirkungen auf die Gesundheit zu erreichen.