Sie sind interessiert am Beruf des Kardiologen oder möchten sich lediglich etwas vor Ihrem anstehenden Arztbesuch etwas über die Arbeit Ihres Kardiologen informieren, darf ich Sie einladen, dieses Ziel innerhalb des folgenden Textes zu erreichen.

Berufsbedeutung

Zunächst möchte ich Sie über die Wortherkunft aufklären. Das Wort „Kardiologie“ setzt sich aus den lateinischen Begriffen „Kardio“ und „Logos“ zusammen. In die deutsche Sprache übersetzt ist versteht man unter der „Kardiologie“ demnach die „Lehre des Herzens“. Demnach sind Kardiologen in der Medizin zunächst Fachärzte zur Diagnose und Behandlung von Herzkrankheiten.

Aufgaben

Da Sie jetzt mit die Bedeutung des Wortes „Kardiologie“ kennen, können Sie sich spätestens jetzt etwas unter dem Aufgabenfeld vorstellen. Doch möglicherweise bedenkt man einige der Aufgaben im ersten Moment nicht unbedingt.
Wie die meisten Fachärzte auch haben Kardiologen zunächst einen Untersuchungs-, Diagnose-, und Behandlungsauftrag am Patienten bei Belangen des Herz- Kreislaufsystems. Relevant bei der Anamnese, also der Aufnahme des Krankheitsbildes, ist nebst der Symptomatik, sowie der Gewohnheiten des Patienten wie ein möglicher Tabakkonsum, ebenso das familiäre Anamnesebild. Dort erfragt der behandelnde Arzt familiäre Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Herz- Kreislaufsystem.
Schließt der Arzt die Untersuchung und Diagnose ab, schreitet er bei einem Krankheitsbild zur Behandlung voran, sofern dies vom Patienten erwünscht ist. Für diese hat der Kardiologe wie Dr. med. univ. Markus Moser diverse Methoden zur Auswahl. Neben dem klassischen Abhören der Herztöne und der Puls- und Blutdruckmessung stehen dem Kardiologen Belastungs-EKG, Langzeit EKG, sowie das klassische EKG zur Verfügung, um einen ersten Überblick über die Funktion des Herzens, besonders der elektrischen Signalweiterleitung, zu erhalten. Gegebenenfalls entscheidet sich der Kardiologe zusätzlich für eine Ultraschalluntersuchung (Echokardiographie), Spiroergometrie, bei der die Belastbarkeit des Herz- und Lungensystems getestet wird, eine computertomographische Untersuchung oder Herzkatheteruntersuchung, welche einen minimalinversiven Eingriff darstellt. Selbstredend sind dies nicht sämtliche Methoden die einem Kardiologen bei der Behandlung zur Verfügung stellen, sondern nur ein Auszug dessen.

Einstieg

Sollte Ihr Interesse an dem Berufsfeld geweckt sein ,ist es nun Zeit sich Gedanken über den Berufseinstieg zu machen. Als Grundvoraussetzung für den Beruf des Kardiologen ist ein abgeschlossenes Studium der Humanmedizin. Dieses umfasst eine Regelstudienzeit von 12 Semestern, in deren Anschluss Sie für erneute sechs Jahre das Facharztstudium absolvieren müssen, um nach erfolgreicher Abschlussprüfung nun final Kardiologe zu sein.

Gehalt

Die Gehaltsaussichten als Kardiologe sind entsprechend des langen Bildungsweges dorthin hoch, wenn auch abhängig von der Position, Verantwortung und Berufserfahrung. Während Kardiologen in leitenden Positionen, Chefärzte beispielweise, ein deutliche sechsstelliges Jahresgehalt ab 180.000 EUR erhalten, verdienen Assistenzärzt*innen gemittelt nur etwa ein Drittel der Untergrenze von leitenden Kardiologen. Da die Kardiologie jedoch auf der Suche nach neuen Nachwuchskräften ist, steht jedem der die erläuterten Voraussetzungen erfüllt die Karriereleiter offen.

Fazit

Der Weg zum Beruf des Kardiologen ist lang. Wenn Sie diesen Weg jedoch erstmal bestritten haben, steht Ihnen ein vielfältiges Berufsfeld mit exzellenter Vergütung offen.

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