Zahnarzt ist für viele ein absoluter Traumberuf. Man kann nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium vielen Menschen helfen, wenn sie Probleme mit den Zähnen haben oder sogar unter Schmerzen leiden. Die Lebensqualität wird durch einen oder mehrere Besuche und Behandlungen beim Zahnarzt oft wieder hergestellt. Aber auch die regelmäßige Routineuntersuchung, um Entzündungen oder den Verlust eines Zahnes vorzubeugen, gehört fest zum Alltag eines Zahnarztes. Sowie die klassische professionelle Zahnreinigung.

Welche Voraussetzungen muss man mitbringen?

Wenn man Zahnarzt Konstanz werden möchte, ist zuerst einmal ein Abitur Voraussetzung. Da es sich um ein zulassungsbeschränkten Studiengang handelt, wird ein Numerus Clausus für die Universität verlangt. Dieser variiert je nach Bundesland. In Bonn liegt er bei 1,2 und in Heidelberg beispielsweise bei 1,5. Ein paar Grundkenntnisse in Latein sind ein Vorteil, können aber auch noch während des Studiums erlernt werden. Man sollte großen Spaß und Interesse an Naturwissenschaften haben, sowie schon über gewisse Vorkenntnisse verfügen. Für das Studium, aber auch später im Berufsleben ist Teamfähigkeit, Belastbarkeit, Durchhaltevermögen und Ausdauer sehr wichtig. Man sollte bereit sein zum Lernen und über Einsatz- und Leistungsbereitschaft verfügen.
Für die Ausübung des Berufes Zahnarzt sind gewisse technische Grundkenntnisse, sowie ein Interesse auf diesem Gebiet sehr wichtig, da man täglich mit unterschiedlichen Geräten zu tun hat. Das räumliche Denken ist ebenso wichtig, wie die dreidimensionale Vorstellungskraft. Die Feinmotorik ist wichtig und eine manuelle Geschicklichkeit muss unbedingt mitgebracht werden.
Da man täglich mit den unterschiedlichsten Menschen und auch Kindern zu tun hat, ist Empathie besonders wichtig, sowie eine emotionale Kompetenz.

Welches Studium ist erforderlich?

Es ist ein Studium auf dem Gebiet der Zahnmedizin erforderlich, um als Zahnarzt, entweder in einem Team einer Gemeinschaftspraxis oder in seiner eigenen zu arbeiten.
Bei dem Studium erlernt man unterschiedliche Krankheiten, wie die Fehlstellung eines Gebisses, Parodontitis oder auch Parodontose zu behandeln. Ziel ist es Krankheiten rechtzeitig vorzubeugen, zu erkennen, sowie richtig zu behandeln.

Wie lange dauert das Studium?

Das zahnmedizinische Studium dauert in der Regel 11 Semester bis zum Staatsexamen und ist in zwei Abschnitte geteilt. Am Anfang stehen die Fächer Anatomie, Chemie, Physiologie, Physik, Biologie, Propädeutik, Biochemie, Histologie sowie Phantomkurse auf dem Programm. Man muss in der Lage sein, den Menschen bzw. den Patienten im Gesamten zu betrachten und nicht nur auf den Mund und Kiefer bezogen. Man muss unter anderem erklären können, wo ein Schmerz herkommt und wie er entsteht.
In der zweiten Hälfte praktiziert man an einem sogenannten Phantom-Patienten. Dies ist ein Plastikkopf mit Gummimaske. In dieser Zeit kommt das Wissen in den Bereichen Chirurgie, Hygiene, Dermatologie, Mikrobiologie, Zahnerhaltungskunde, Pharmakologie, Zahnersatzkunde sowie Prothetik hinzu. Hat man die höheren Semester erreicht, dann kommt es auch vor, dass man Patienten behandeln darf. Dies erfolgt natürlich nur unter der Aufsicht von sehr erfahrenen Zahnmedizinern.
Man muss abschließend eine zahnärztliche Vorprüfung, sowie die zahnärztliche Prüfung ablegen. Auch gibt es eine Vorprüfung in Naturwissenschaften.

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