Möchte man in Rechtsanwalt werden, muss man sich mit der Frage beschäftigten: Wie wird man Rechtsanwalt in Österreich? Eine der Grundvoraussetzungen ist für den Beruf des Rechtsanwalt in Österreich, die Absolvierung von einem Rechtsstudium an einer österreichischen Universität.

Wie wird man Rechtsanwalt in Österreich?

Doch das Absolvieren von einem Studium des Rechts, ist nur ein Baustein. Hat man das Studium absolviert und hat man dieses auch bestanden, schließt sich diesem noch eine Berufsausbildung an. Die Berufsausbildung geht hierbei über eine Dauer von fünf Jahren und soll Eindrücke und Erfahrungen, in den unterschiedlichen Rechtsgebieten vermitteln. Hinsichtlich der Berufsausbildung gibt es gewisse Mindestvorgaben, die man hierbei erfüllen muss. So muss man beispielsweise mindestens sieben Monate bei einem Gericht in Österreich oder einer Staatsanwaltschaft arbeiten. Damit sollen hier Erfahrungen vermittelt werden, wie ein Zivil- oder ein Strafverfahren abläuft. Eine weitere Vorgabe die man erfüllen muss in der Berufsausbildung, ist die Arbeit bei einem Rechtsanwalt in Graz. Hier muss man mindestens über einen Zeitraum von drei Jahr im Rahmen der fünfjährigen Ausbildung, als Berufsanwärter in der Kanzlei arbeiten. Wie man aber letztlich auch sehen kann, gibt es bei den fünf Jahren Berufsausbildung, auch Freiräume. Freiräume in denen man beispielsweise im Gericht und in der Staatsanwaltschaft arbeiten kann oder länger bei einer der Dienststellen. Ergänzend zur Berufsausbildung, muss man noch Ausbildungsveranstaltungen besuchen. Der Besuch der Ausbildungsveranstaltungen ist vorgeschrieben, umfasst eine Vielzahl an verschiedenen Rechtsthemen und hat einen Umfang von 42 Halbtagen.

Eintragung bei der Rechtsanwaltskammer

Erst mit dem Studium und der fünfjährigen Berufsausbildung, kann man die Rechtsanwaltsprüfung absolvieren. Diese findet vor einer Prüfungskommission beim zuständigen Oberlandesgericht statt. Hat man diese bestanden, ist man immer noch nicht Rechtsanwalt in Österreich. Vielmehr erfolgt dann noch eine Prüfung durch die Rechtsanwaltskammer. Hierbei prüft ein Ausschuss der Rechtsanwaltskammer Vertrauenswürdigkeit. Fällt die Prüfung der Vertrauenswürdigkeit positiv aus, erfolgt letztlich die Eintragung bei der Rechtsanwaltskammer. Und damit kann man dann entweder in einem Angestelltenverhältnis als Rechtsanwalt arbeiten, beispielsweise auch im Staatsdienst oder den Weg in die Selbstständigkeit gehen.

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