In diesem Blog Artikel geht es um die Frage, wie man denn eigentlich Steuerberater werden kann. Vorneweg werden wir allerdings noch ein paar allgemeine Fragen klären, um in das Thema hinein zu finden.

Was genau ist eigentlich ein Steuerberater?
Ist ein staatlich zugelassener Vertreter und Berater in Steuerangelegenheiten.

Was genau sind eigentlich die Aufgaben eines Steuerberaters?
Ein Steuerberater Wien kümmert sich hauptsächlich um die Buchhaltung, das bedeutet, dass er alle Geschäftsvorfälle eines Unternehmens ordnungsgemäß aufzeichnen. Ebenfalls kümmert er sich um die Finanzbuchhaltung, Lohnabrechnung und Gehaltsabrechnung. Abgesehen davon ist er noch in der Beratung und zusammenarbeit mit Kunden tätig. In diesem Bereich geht es meist um Themen wie Vermögensberatung, Beratung bei der Existenzgründung, Unterstützung bei Bankverhandlungen, Vertretung vor Gericht in Finanzprozessen und beim Finanzamt und Einnahmen-Überschuss-Rechnung.

Welche Fähigkeiten/Interessengebiete braucht man für diesen Beruf?
Als Steuerberater sollte man ein gutes mathematisches Verständnis haben, außerdem sollte man eine zuverlässige und verantwortungsbewusste Person sein. Es ist wichtig, gut mit anderen Menschen umgehen zu können, dementsprechend ist es wichtig komplexe Sachverhalte verständlich vermitteln zu können. Sehr gute Juristische Kenntnisse werden ebenso verlangt.

Aber wie genau wird man nun eigentlich Steuerberater? Welchen Weg muss man gehen, um all diese Fähigkeiten zu erlernen?
Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, um Steuerberater zu werden.
Die Ausbildung, das Studium und der Verwaltungsweg. Wir werden uns nach und nach mit allen drei Wegen beschäftigen.

Die Ausbildung
Es ist möglich sich über eine kaufmännische Ausbildung, zum Beispiel zum Steuerfachangestellten, später noch Karrieretechnisch zum Steuerberater weiterzuentwickeln.
Da die Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten zu den anspruchsvollsten Ausbildungen zählt, hast du mit dem Abitur, der Fachhochschulreife oder einem Abschluss der höheren Handelsschule oder Wirtschaftsfachschule bessere Chancen. Allerdings ist es auch möglich diese Ausbildung mit einem Realschulabschluss zu beginnen.
Nach den drei Ausbildungsjahren gibt es nun zwei verschiedene Möglichkeiten, wie es weiter gehen könnte. Einerseits gibt es die Möglichkeit sich zum Steuerfachwirt weiterbilden zu lassen, dies dauert zwischen 2-12Monaten. Danach werden noch mindestens 7 Jahre Berufserfahrung erwartet. Erfüllt man diese beiden Kriterien, dann wird man zur Steuerberaterprüfung zugelassen. Wenn diese bestanden ist, ist man ein vollwertiger Steuerberater. Wenn man den Weg über die Weiterbildung zum Steuerfachwirt nicht gehen möchte, dann gibt es noch die Möglichkeit sich nach 10 Jahren Arbeitspraxis als Steuerfachangestellter zur Steuerberaterprüfung anzumelden.

Das Studium
Um zur Steuerberaterprüfung zugelassen zu werden, braucht man einerseits eine gewisse Theoriezeit, im Studium an sich und andererseits eine Praxiszeit in der man Berufserfahrung sammeln sollte. Es gibt die Möglichkeit 4 Jahre Steuerberatung zu studieren & dementsprechend nur zwei Jahre zu Arbeiten. Allerdings kann man auch nur 3 Jahre die Theorie studieren, dementsprechend muss man dann 3 Jahre Arbeitserfahrung vorlegen können, um zur Prüfung zugelassen zu werden.

Der Verwaltungsweg
Nun sind wir bei der letzten Möglichkeit angelangt, um zum Steuerberater zu werden. Es ist der Verwaltungsweg. Als Beamter des gehobenen Dienstes der Finanzverwaltung hat man die Möglichkeit sich nach 7 Jahren Berufserfahrung zur Steuerberaterprüfung anzumelden.
Diesen Beruf erlangt man über eine Ausbildung zum Beamten – Steuerverwaltung.
Den mittleren Dienst kann man mit einem Realschulabschluss erlangen, für den höheren und gehobenen Dienst wird ein Studium benötigt.

Vielleicht gefällt dir auch das:

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.