Die Expertise und Fachkenntnis von Kfz-Gutachtern ist gefragt. Laut Statista erhöht sich die Anzahl der Kraftfahrzeuge seit 1960 auf Deutschlands Straßen und hatte 2021 seinen Höchstwert. Durch diese Zunahme erhöht sich auch das Unfallaufkommen. Fahrzeugschäden sind meist ein Fall für die Versicherung. Diese wiederum verlässt sich auf die Erstellung von Kfz-Gutachten durch qualifizierte Sachverständige. Auch wenn man unverschuldet an einem Unfall beteiligt wird, ist man froh, zügig die Hilfe eines Kfz-Sachverständigen zur Beurteilung der tatsächlichen Schadenhöhe in Anspruch nehmen zu können.
Auch Versicherungsunternehmen beauftragen Kfz-Sachverständige für die Erstellung von Schadens-Gutachten, um unter anderem den Zeitwert des Fahrzeugs möglichst genau einschätzen zu können.
Wenn Sie sich für die Tätigkeit eines Kfz Gutachters interessieren, ist es ratsam zunächst zu überprüfen, ob Sie schon die technischen Qualifikationen besitzen, die für diesen Beruf vorgesehen sind. Im zweiten Schritt ist eine Weiterbildung zu einem geprüften KFZ Gutachter in Hamburg möglich und notwendig. Denn um KFZ Gutachter zu werden, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Welche Qualifikationen das sind und welche Möglichkeiten Ihnen dann offen stehen, erfahren Sie im Laufe dieses Artikels.

Die Tätigkeitsschwerpunkte eines Kfz-Sachverständigen

Als Kfz-Gutachter hat man es in der Regel mit einem abwechslungsvollen Beruf zu tun. Gleichzeitig erfordert er auch ein gewisses Maß an Zuverlässigkeit, Unvoreingenommenheit und Fachwissen. Die Aufgaben seiner Tätigkeit umfasst mitunter die

– Beurteilung von Fahrzeugschäden und Mängeln
– Ermittlung von Schadensursachen
– Ermittlung des Zeitwertes von einem Kraftfahrzeug
– Unabhängige Beratung als Experte auf seinem Gebiet
– Fachliche Klärung von rechtlichen Streitfällen rund ums Kfz

KFZ Gutachter werden – Voraussetzungen: Diese Qualifikation sollten angehende Kfz-Sachverständige mitbringen

Um als Kfz-Sachverständiger tätig zu werden, müssen zunächst bestimmte Anforderungen erfüllt werden. Ein technisches Know-how durch eine entsprechende Vorausbildung ist die erste Hürde, die erfüllt werden muss. Dazu gehören Kfz-Mechatroniker-Meister, Kfz-Techniker, Ingenieure und sonstige Meister oder Techniker in einem technischen Bereich.
Wenn Sie diese Anforderung bereits erfüllen, haben Sie den ersten wichtigen Schritt zur Weiterbildung als Kfz-Sachverständiger bereits geschafft.

Kfz-Gutachter: Ausbildung und Verdienstmöglichkeiten

Die zweite Hürde ist die Teilnahme an einem speziellen Lehrgang oder auch Seminar zum Kfz-Sachverständigen. So eine Fortbildung wird mit allen Modulen bereits ab fünf Kurstagen angeboten.

Diese Lehrinhalte stehen unter anderem auf dem Programm:

– Aufgaben von Sachverständigen
– Fachliche Themen
– Rechtslehre für Sachverständige
– Vermittlung versicherungstechnischer Grundkenntnisse
– Grundlagen zur Gutachten-Erstellung
– Schadenaufnahme, -bewertung, -kalkulation
– Einhegung von relevanten Versicherungsdaten
– Anwendung einer Gutachter-Software

Die dritte und letzte Hürde auf dem Werg zum anerkannten Kfz-Sachverständigen stellt die schriftliche Abschlussprüfung dar. Diese wird durch den Fachverband DESAG (Deutsche Sachverständigen Gesellschaft mbH) abgenommen. Das Ziel ist es hier also, die Prüfung mit über 50 Prozent zu bestehen, um das gewünschte Zertifikat der Gesellschaft zu bekommen.
Folgende Auftraggeber zählen zu den Kunden eines Kfz-Sachverständigen
Wenn Sie die Prüfung zum Kfz-Sachverständigen bestanden haben und das Zertifikat in Händen halten können, steht Ihnen im Grunde nichts mehr im Wege. Für Ihre Dienstleistungen wenden Sich folgende Auftraggeber an Sie

– Private Kfz-Besitzer
– Versicherungen
– Werkstätten und Autohändler
– Rechtsanwälte
– Leasing-Gesellschaften
– Autovermieter
– Banken
– Behörden, darunter Gerichte und Staatsanwälte

Verdienstmöglichkeiten als Kfz-Gutachter

Die Verdienstmöglichkeiten als Kfz-Gutachter sind von verschiedenen Faktoren abhängig und variieren je nach Bundesland etwas. Mit Berufserfahrung kann das Jahreseinkommen jedoch über 50.000 Euro liegen.
Wege zur Finanzierung: Fördermöglichkeiten nutzen
Für die Ausbildung zum Kfz-Sachversändigen kann ein kleiner vierstelliger Betrag inklusive der Prüfungsgebühren anfallen. ?Tipp: Es lohnt sich daher, nach speziellen Förderprogrammen des jeweiligen Bundeslandes zu schauen, die solche Weiterbildungen finanziell unterstützen. Auch der Europäische Sozialfonds (ESF) vergibt Fördermittel in diesem Bereich.

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