Wenn Sie sich für den Beruf Maler und Lackierer interessieren, sind Sie hier genau richtig. Alle wichtigen Informationen zum Thema beschreibt dieser Artikel.

Ausbildungsdauer, Gehalt und Arbeitszeit

In der dreijährigen Ausbildung, die mit der Gesellenprüfung abgeschlossen wird, steht Abwechslung auf dem Programm. Oft beginnt die Arbeit bereits in den frühen Morgenstunden auf einer der zahlreichen Baustellen. Als Maler und Lackierer steht die Restauration und die Verschönerung von Fassaden und Gebäuden im Vordergrund. Sie lernen in der Ausbildung die verschiedenen Materialien und Farben sowie die richtigen Techniken kennen. Um selbständig Aufträge annehmen und ausführen zu können, ist es auch wichtig, die verschiedenen Bausubstanzen und die unterschiedlichen Arbeitsmethoden kennenzulernen und zu entscheiden, welche Herangehensweise die jeweils richtige ist. Ein weiterer wichtiger Punkt, welcher in der Ausbildung erlernt wird, ist die Absicherung der Baustelle.

Das Gehalt richtet sich nach dem Ausbildungsjahr. Im ersten Jahr verdienen Sie, je nach Firma, zwischen 550 und 710 EUR, während Sie im dritten Jahr bereits Verdienstmöglichkeiten bis zu 950 EUR haben. Die Arbeitszeit ist normalerweise morgens bis in die Nachmittagsstunden, grundsätzlich werktags.

Nach der 3-jährigen Ausbildung werden in einer schriftlichen Prüfung die Inhalte aus der Berufsschule abgefragt, und in einer praktischen Prüfung können Sie Ihre Kenntnisse ebenfalls unter Beweis stellen. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, in einem mündlichen Gespräch die Herangehensweise und die Arbeitsmethode zu erklären. Wenn Sie eine Weiterbildung zum Meister machen, können Sie später selbst einmal einen Betrieb führen und Lehrlinge ausbilden.

Die 5 Fachrichtungen

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer wird in insgesamt 5 Fachrichtungen angeboten. Diese sind:

* Gestaltung und Instandhaltung
* Bauten- und Korrosionsschutz
* Kirchenmalerei und Denkmalpflege
* Energieeffizienz und Gestaltungstechnik
* Ausbautechnik und Oberflächengestaltung

Wenn Sie die Fachrichtung „Gestaltung und Instandsetzung“ wählen, liegt der Schwerpunkt auf der Verschönerung von Gebäuden. Die Fassaden bekommen einen neuen Anstrich und alte Gebäude erstrahlen in neuem Glanz. Bei der Fachrichtung „Bauten- und Korrosionsschutz“ liegt der Arbeitsschwerpunkt beispielsweise auf der Sanierung und der Sicherung von Gebäuden und Bauten. Indem beispielsweise spezielle Beschichtungen aufgetragen werden, können gute Brandschutzmaßnahmen durchgeführt werden. In der Fachrichtung „Kirchenmalerei und Denkmalpflege“ sind historische Gebäude Ihr täglicher Arbeitsort. Nicht nur Wände und Decken bekommen einen neuen Anstrich, sondern auch, mit viel Fingerspitzengefühl, Ornamente und Skulpturen.

Voraussetzungen für den Beruf Maler und Lackierer

Wenn Sie eine Ausbildung anstreben, um als Maler Berlin arbeiten zu dürfen, sollten Sie einen Hauptschulabschluss vorweisen können. Generell wird zwar kein Abschluss verlangt, in der Realität ist es jedoch meistens so, dass Jene mit einem Hauptschulabschluss eingestellt werden. Außerdem sollten Sie gerne im Freien und an verschiedenen Arbeitsstellen arbeiten. Wind und Wetter sollten Ihnen daher nichts ausmachen. Auch sollten Sie körperlich fit sein, eine handwerkliche Begabung und eine gute Feinmotorik sind von Vorteil. Praktische Erfahrungen im Bereich Technik und Werken sind von Vorteil, mathematische Grundkenntnisse helfen bei der Anfertigung von Farbmischungen und Mengenberechnungen. Sie sollten keine Höhenangst haben, da Sie ja auch auf Leitern und Gerüsten in einer gewissen Höhe arbeiten werden. Auch eine Allergie auf Farben oder chemische Stoffe sollten Sie nicht haben.

Vielleicht gefällt dir auch das:

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.