Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Ausbildung wie die Heilpraktikerin Sokolova aus Hamburg zu machen, lohnt es sich, diesen Artikel zu lesen.
Denn hier befassen wir uns mit dem Ablauf der Ausbildung, mit unterschiedlichen Anbietern und mit den Voraussetzungen.

Vielfältige Möglichkeiten für vielfältige Lebenslagen

Die gute Nachricht: Wer Heilpraktiker werden möchte, dem stehen vielfältige Optionen und Ausbildungswege offen.
Durch die Vielzahl von Anbietern ist es möglich, den Ausbildungsweg auf individuelle Bedürfnisse und Lebenslagen anzupassen.

So unterscheidet sich die Dauer der Ausbildung je nach Ausbildungsform und Schule. Meist beläuft sich diese über einen Zeitraum von einem bis drei Jahren. Sie kann auch von den Vorkenntnissen abhängen, denn es gibt zwei Arten von Interessenten für die Ausbildung: Diejenigen, die bereits über eine medizinische oder therapeutische Ausbildung verfügen und im Gesundheitswesen tätig sind und diejenigen, für die die Ausbildung zum Heilpraktiker die erste medizinische Ausbildung ist.

Die Ausbildungsformen unterscheiden sich in Teilzeit-Lehrgänge, die an Abenden oder Seminarwochenenden stattfinden.
Manche Ausbildungsstellen für Heilpraktiker bieten die Möglichkeit zu Vollzeit-Präsenzstudiengängen oder Intensivkursen an.
Zudem wächst die Beliebtheit immer mehr, die Ausbildung zum Heilpraktiker online zu absolvieren. Diese findet dann in Form von Videokursen, Studienbriefen und häufig ergänzend in Seminarkursen statt.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Heilpraktiker

Je nach Ausbildungsanbieter und gewählten Lehrgang unterscheiden sich die Voraussetzungen zur Aufnahme in die Ausbildung. Manche Lehrgänge setzen medizinische Vorkenntnisse voraus.
In der Regel orientieren sich die Aufnahmebedingungen aber an dem vom Heilpraktikergesetz Voraussetzungen: um am Ende der Ausbildung die Prüfung am Gesundheitsamt absolvieren zu können, bestehen festgelegte formale Kriterien.
Es muss ein Zeugnis des Hauptschulabschlusses oder eines höheren Abschlusses vorgelegt werden, das Mindestalter liegt bei 25 Jahren. Die gesundheitliche, geistige und sittliche Eignung ist eine weitere Voraussetzung. Zudem muss ein polizeiliches Führungszeugnis, welches frei von Strafregistereinträgen ist, vorgelegt werden.
Ein umfassendes Wissen zu naturheilkundlichen Themen, welches man sich im Laufe der Ausbildung angeeignet hat, ist natürlich eine weitere Voraussetzung zum erfolgreichen Bestehen der Prüfung.

Die beliebtesten Anbieter im Überblick

Da der Dschungel an Heilpraktikerschulen mittlerweile sehr groß ist, wollen wir hier einen Überblick der beliebtesten Anbieter geben. Diese Institutionen haben allesamt mehrjährige Erfahrung in der Ausbildung von Heilpraktikern.

Die deutsche Heilpraktikerschule bietet Fernlehrgänge an, die immer zum ersten eines Monats beginnen. Die Ausbildungsdauer beläuft sich auf 24 Monate, die Gebühren liegen bei 2.860 Euro.

Laudius ist ein privater Anbieter für Fernlehrgänge. Die Ausbildung kann jederzeit begonnen werden und umfasst einen Zeitraum von 20 Monaten. Die Gebühren für die Ausbildung belaufen sich auf 2080 bis 2500 Euro.

Die Rolf-Schneider-Akademie (RSA) ist eine Fernschule für Naturheilkunde, die unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten anbietet. Neben Fernlehrgängen steht hier auch die Möglichkeit auf ein Präsenzstudium offen. Zudem gibt es einen Lehrgang für medizinisch Vorgebildete sowie diverse Kombistudiengänge.

Karrieremöglichkeiten

Wer die Ausbildung zum Heilpraktiker abgeschlossen hat, kann den Schritt wagen und eine eigene Praxis eröffnen. Je nach Interessensgebiet kann sich in der Arbeit als Heilpraktiker auf verschiedene Teilbereiche wie zum Beispiel Akupunktur, Osteopathie, chinesische Medizin oder Ernährungsberatung spezialisiert werden.

Weiterhin kann eine Kooperation mit medizinischen Zentren oder Rehakliniken eingegangen werden. So kann man als Heilpraktiker auch im Angestelltenverhältnis tätig sein.

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