Die Digitalisierung hat die Arbeitswelt verändert. Besonders die Kommunikationsbranche hat sich in den letzten paar Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Werbeagenturen sind in hohem Maße von den Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, betroffen.
Die Landschaft der Agenturen ist dynamischer geworden und neue Agentur-Modelle drängen auf den Markt. Neue Namen, Fusionen sowie projektbezogene Spezial-Agenturen haben die kreative Szene verändert.
Auch die Arbeit in den Agenturen hat sich sehr verändert. Dies gerade in Hinblick auf die Nutzung von Social Media. In den folgenden Abschnitten wird Ihnen erklärt, mit welchen Chancen und Risiken Werbeagenturen heute konfrontiert werden.

Werbeagenturen im Wandel

In Deutschland gibt es aktuell rund 26.000 Werbeagenturen. Die Agenturen sind sehr unterschiedlich organisiert. Vom Ein-Mann-Unternehmen bis hin zu den Marktführern Serviceplan und Jung von Matt, die bereits konzernartig strukturiert sind, ist alles dabei.
Die Aufgabenfelder der Mitarbeiter in Werbeagenturen haben sich in den letzten Jahren so stark verändert, dass die Bezeichnung Werbeagentur das Leistungsspektrum häufig nicht ausreichend wiedergibt. So haben sich viele Werbeagenturen umbenannt. Besonders häufig ist von Kommunikations-, Branding- und Kreativ-Agenturen die Rede. Manche Agenturen bieten zusätzlich Public Relations-Lösungen an, andere entwickeln Vertriebs- und Sales-Konzepte.
Das Internet hat modernen Werbeagenturen viele neue Möglichkeiten eröffnet. So können die Agenturen ihre Leistungen heute digital anbieten. Auf diese Weise kann ein besonders großer potenzieller Kreis von möglichen Auftraggebern angesprochen werden. Dies, abhängig von der Ausrichtung der Agentur, auch überregional oder international.

Neue Aufgaben

Mit den wilden Anfängen der Werbebranche haben moderne Werbeagenturen heute nicht mehr viele Gemeinsamkeiten. Die Zeiten, in denen die Don Drapers der Werbeindustrie drei Martinis zum Frühstück tranken und sich dann auf der Couch einzigartige Slogans ausdachten, sind lange vorbei. Heute arbeiten die Profis in der Branche prag­matisch und zielorientiert und dennoch kreativ und „unique“. Das Einzige, was sich mit der Zeit nicht verändert hat, ist die Relevanz von Teamarbeit. Kreative Lösungen lassen sich im Team besser erarbeiten. Einzelkämpfer sind eine Seltenheit in der Branche.

Insgesamt hat die Digitalisierung die Arbeitsabläufe in Werbeagenturen sehr verändert. Im Folgenden werden Ihnen die drei wichtigsten Herausforderungen vorgestellt, denen sich eine moderne Werbeagentur Stuttgart stellen müssen:

1. Kommunikation in Echtzeit
Interaktive Kommunikation in Echtzeit, primär über Social Media, ist heute mehr wert als überschäumende Werbeslogans. Kernziel einer jeden Agentur ist es, eine Bindung zum Kunden aufzubauen. Der Dialog mit den Kunden kann dabei individuell und zielgruppenorientiert gestaltet werden. Individualität und schnelle Reaktionszeiten sind das A und O für eine erfolgreichen Kommunikation mit Kunden und Interessenten.

2. Agile Kooperationen mit Freelancern
Vorhandene Strukturen wurden nach und nach aufgeweicht. Agenturen sind heute gut vernetzt und suchen ständig nach neuen Kooperationen. Solopreneure und Freelancer drängen seit einiger Zeit verstärkt auf den Markt. Diese kreativen Personen sind besonders agil und können dynamisch auf Trends reagieren. Agenturen gehen häufig (temporäre) Kooperationen mit Freelancern ein, um neuen kreativen Input zu bekommen.

3. Die Datensicherheit
Kunden von Werbeagenturen reagieren immer sensibler auf das Thema Datensicherheit und blockieren den Zugriff auf ihre Profile und digitale Fußspuren. Unternehmen fahren ihr Marketing-Budget zunehmend runter und bauen beispielsweise eigene interne Marketing-Abteilungen und Social Media-Teams auf. Dieser neue Trend verschärft die Situation für Werbeagenturen.

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