Eigentlich jeder kann sich unter dem Beruf „Taxifahrer“ etwas vorstellen. Sie transportieren Personen von A nach B und bekommen dafür ein festgelegtes Entgelt. Wer an den Taxifahrer denkt, dem kommt meist das klassische Bild des Taxi-Autos in den Kopf, meist ein gelbes, auffälligeres Fahrzeug. Damit Taxifahrer bis zu acht Personen gewerblich befördern dürfen, bedarf es einer bestimmten Fahrerlaubnis, auch genannt Personenbeförderungsschein. Gleiches gilt für den Transport von mehr als acht Personen. Auch wenn der Beruf zunächst sehr entspannt aussieht, ist er mit viel Druck, Stress und unbeliebten Arbeitszeiten verbunden.

Taxifahrer – Ein Berufsbild

Taxifahrer können bei einem Taxiunternehmen angestellt sein oder selbstständig als Fahrer arbeiten. In den letzten Jahren ist die Zahl beruflicher Taxifahrer gestiegen, da sich immer mehr nebenberuflich am Wochenende etwas dazuverdienen möchten. Während innerhalb großer Städte die ganze Woche gearbeitet wird, ist das Hauptgeschäft in ländlicheren Gebieten besonders am Wochenende. Unter der Woche steuern Taxifahrer besonders Bahnhöfe, Flughäfen oder andere zentrale Orte an. Besonders der Flughafentransfer Stuttgart ist ein zuverlässiges Geschäft für Taxifahrer. Am Wochenende geht es dagegen vor allem um die Beförderung von Party-Gästen, die am Abend oder nachts sicher nach Hause kommen möchten.

Ausbildung zum Taxifahrer

Für den Beruf des Taxifahrers wird keine Ausbildung benötgt, sondern nur eine spezielle Bescheinigung. Zudem müssen Taxifahrer logischerweise über eine gültige Fahrerlaubnis verfügen. Um gewerblich eine oder mehrere Personen befördern zu können, muss ein Taxifahrer zudem eine Personenbefördernungserlaubnis besitzen, auch genannt Taxischein. Dieser kann jedoch erst ab dem 21. Lebensjahr und nur von der städtischen Behörde bzw. dem Ordnungsamt/der Führerscheinstelle ausgestellt werden. Für den Schein fallen u.a. Kosten für folgende Punkte an:
– Führungszeugnis
– Sehtest
– medizinisches Gutachten
– Bearbeitungsgebühr

Zudem ist es wichtig, dass sich Taxifahrer im Ort auskennen, weshalb eine Ortskenntnis-Prüfung absolviert werden muss und der Fahrer keine oder wenige Punkte in Flensburg aufweist.

Nützliche Fähigkeiten

Ein Taxifahrer sollte ein gewisses Kommunikationstalent und eine kundenorientierte Verhaltensweise besitzen. Dies ist besonders dann wichtig, um Stammkunden zu halten oder neue zu gewinnen. Zudem ist eine gute Orientierung nützlich, um sich eventuell auch in neuen Städten oder Orten zurecht zu finden. Taxifahrer können es sich nicht leisten einen Fehler zu machen, da der Verlust des Führerscheins existenzbedrohend ist. Umso wichtiger ist ein Blick auf die Straßenverkehrsregeln.

Gehalt des Taxifahrers

Die Gehälter der Taxifahrer fallen häufig sehr unterschiedlich aus. Für Angestellte eines Taxiunternehmens gilt meist ein Mindesbruttolohn oder ein Prozentsatz des Beförderungsentgeldes, der gesetzlich festgelegt wird. Dieser ist zwischen den Bundesländern verschieden geregelt. Die Regelung gilt jedoch nur für in Vollzeit arbeitende Taxifahrer mit mindestens 22 Arbeitstagen pro Monat. Teilzeitbeschäftigte werden nach Einsatzzeiten anteiligt bezahlt. Auch selbstständige Fahrer erhalten gegen eine Gebühr Aufträge von Taxizentralen, die über Funk durchgesagt werden. Selbstständige Fahrer haben jedoch kein festes Einkommen, da es sich nach den angenommenen Aufträgen richtet.

Der Beruf eines Taxifahrer ist besonders für selbstständige häufig stressig und erstreckt sich über alle Tages- und Nachtzeiten sowie Wochentage. Der Gehalt richtet sich nach der Anzahl der Beförderungen, weshalb gilt: Je mehr Personen befördert und Fahrten durchgeführt wurden, desto mehr verdient ein Fahrer. Aber auch angestellte Fahrer in Unternehmen arbeiten nicht selten unter Druck und großem Konkurrenzkampf.

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