Sie planen ein Jurastudium und möchten Anwalt für Arbeitsrecht werden oder wünschen allgemeine Informationen zu dem Berufsbild? Das Arbeitsrecht ist ein spezieller Fachbereich der Rechtswissenschaften und sehr weit verbreitet. Anwälte für Arbeitsrecht vertreten Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Gewerkschaften und beraten Politiker. Welche Voraussetzungen müssen Bewerber erfüllen, wie lange dauert das Studium und wie viel verdient ein Fachanwalt für Arbeitsrecht?

Grundvoraussetzungen für das Jurastudium

Es gibt keinen speziellen Universitätslehrgang für das Arbeitsrecht. Wer Rechtsanwalt werden möchte, muss ein Jurastudium an einer Universität belegen. Die Rechtswissenschaften sind vielfältig, aber auch sehr beliebt unter den Abiturienten. Jährlich schreiben sich über 150.000 Absolventen der Oberschule für ein Jurastudium an den deutschen Universitäten ein. Dazu kommen weitere Absolventen aus dem Ausland.

Das Abitur mit einem sehr guten Notenschnitt ist die allerwichtigste Voraussetzung für die Zulassung an der Universität. Da die Konkurrenz in den Rechtswissenschaften groß ist, kommen nur die in den Genuss einer Zulassung, die sehr gute Noten vorweisen und hoch motiviert sind. Die Universitäten laden die Kandidaten vor Studienbeginn zu einem Einstellungstest ein, da die Studienplätze limitiert sind. Bereiten Sie sich deshalb sehr gut auf den Test vor und bleiben geduldig, wenn es beim ersten Mal nicht klappt. Versuchen Sie im Folgejahr einen Platz zu erhalten und nutzen die Zeit, um sich tiefgründig mit Jura zu beschäftigen.

Dauer eines Jurastudiums an der Universität

Wie lange das Studium dauert, hängt von der gewählten Studienform ab. Nach dem Bologna-Vertrag können Studenten einen Bachelor-Lehrgang besuchen, der zum Einstieg in einen juristischen Beruf ausreicht. Wer sich Volljurist nennen möchte, muss das erste und zweite Staatsexamen ablegen.

Die Dauer der Studiengänge ist vom Schwerpunkt abhängig. In der Regel müssen Studenten zehn Semester für die Studienzeit einplanen. Sechs Semester bis zum Bachelor-Abschluss, weitere vier bis zum Master-Abschluss. Bei den Staatsexamenslehrgängen gibt es ein Grundstudium von vier Semestern, darauf folgt die fachspezifische Studienzeit mit einer Länge von sechs Semestern.

Weiterbildung in den Rechtswissenschaften

Mit dem erworbenen Studientitel endet nicht automatisch die Bildungszeit. Während der Berufsausübung sind fachspezifische Weiterbildungslehrgänge wichtig, um Änderungen im Rechtssystem zu lernen und anzuwenden. Der Austausch mit anderen Anwälten für Arbeitsrecht ist für jeden Anwalt gewinnbringend. Anwälte sind nicht nur Anwender des Rechtssystems, sie beeinflussen es maßgeblich und reichen häufig Änderungsvorschläge ein oder erwirken diese auf dem Rechtsweg. Des Weiteren können Anwälte weitere Kurse an der Universität belegen, um andere Rechtsbereiche abzudecken.

In diesen Städten gibt es die Rechtswissenschaftsfakultät

Sie müssen nicht lange suchen, um eine Universität zu finden, die eine Fakultät für Rechtswissenschaft anbietet, an der Sie Ihr Studium absolvieren können. Das Jurastudium ist an der Universität in Tübingen möglich, eine der renommiertesten Jura-Unis in Deutschland. Dazu kommen die Universitäten in Augsburg, Bonn, Münster, München, Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und Leipzig.

Einkommen vom Anwalt für Arbeitsrecht

Der Volljurist muss sich entscheiden, ob er künftig selbstständig arbeitet oder sich einer bestehenden Kanzlei anschließt. Der Anwalt für Arbeitsrecht Köln bezieht keinen Lohn oder Gehalt, sondern ein Honorar, welches nach einer bestimmten Gebührenverordnung verrechnet wird. Im Durchschnitt verdient ein Anwalt für Arbeitsrecht je nach Bundesland zwischen 38.000 und 48.000 Euro jährlich.

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