Online-Bewerbung |
|
|
|
| Mittwoch, den 30. Januar 2008 um 14:42 Uhr |
|
Wenn es daher eine Möglichkeit der Online-Bewerbung gibt, sollte diese auch von den Bewerbern um eine Traineestelle genutzt werden. Vorteile der Online-BewerbungOnline-Bewerbungen bieten den Absolventen eine Vielzahl von Vorteilen, wie eine höhere Schnelligkeit und damit einen Wettbewerbsvorteil vor den Versendern von Papierbewerbungen, sie beweisen einen professionellen Umgang mit den Möglichkeiten der elektronischen Medien und sind kostengünstiger. Vor der Online-Bewerbung – Telefonisch Fragen klärenGerade wenn die Stellenausschreibung der Traineestelle kurz und knapp gehalten war, bietet sich eine telefonische Kontaktaufnahme vor Abschicken der Bewerbung an. Hier kann vor allem, falls nicht aus der Ausschreibung ersichtlich, geklärt werden, wie das Traineeprogramm genau aufgebaut ist und welche Möglichkeiten sich bieten. Diese Informationen finden sich in den seltensten Fällen in der Ausschreibung. Auch kann man sich hinsichtlich der möglichen Dateiformate für die Anlagen und das Anschreiben informieren und so eine Fehlerquelle ausschließen. Mit Word- und pdf-Dokumenten ist man aber normalerweise immer auf der sicheren Seite. Wichtig: Man sollte sich auf ein solches Gespräch sehr gut vorbereiten. Das heißt, sich schon im Vorfeld gut über das Unternehmen informieren und keine trivialen Fragen stellen, die sich aus der Stellenausschreibung oder über die Informationen auf der Homepage schon beantworten lassen. Außerdem sollte man sich vorher kurz notieren, was man mit dem Gespräch erreichen will und was unbedingt angesprochen werden sollte. Die Stellenausschreibung sollte man vorliegen haben. Grundlegendes zur Online-Bewerbung per E-MailSchon der Betreff der E-Mail sollte möglichst viel Informationen über den Inhalt derselben liefern und es dem Personalverantwortlichen ermöglichen, die Bewerbung als solche zuzuordnen. Ein guter Betreff beinhaltet die angestrebte Position, eine Referenznummer, falls vorhanden, und natürlich das Wort Bewerbung. Es versteht sich von selbst, dass man keine Bewerbung von E-Mail-Adressen wie: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder ähnlichen schreibt. Man sollte den Schritt nicht scheuen und sich für seine Bewerbung eine E-Mail-Adresse im Stil von Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. anzulegen. Das Schreiben von Bewerbungen über die E-Mail-Adresse des alten Arbeitgebers sollte auch unbedingt vermieden werden. Wichtig ist es, jede Bewerbung zu individualisieren und auf die ausgeschriebene Traineestelle und das dahinter stehende Unternehmen zuzuschneiden. Die Personalverantwortlichen merken recht schnell, wenn es sich um standardisierte Bewerbungen handelt und werden diese noch schneller aussortieren. Besonders auffällig ist es, wenn schon in der Adressatenliste gleich mehrere Unternehmen auftauchen. Die E-Mail sollte darüber hinaus einen Hinweis auf mitgeschickte Anhänge enthalten, da gerade diese gerne mal vergessen werden. Inhaltlich sollten Online-Bewerbungen, ähnlich der schriftlichen Bewerbung, die Sache auf den Punkt bringen und kurz und prägnant verdeutlichen, warum man der Richtige für das Unternehmen ist und wie man die in der Ausschreibung gestellten Anforderungen erfüllen kann. Mehr zu diesem Thema findet sich im Bereich Anforderungen an Trainees. Die Online-Bewerbung per BewerbermanagementsystemDie meisten großen Unternehmen haben ihr Online-Bewerbungsmanagment mittlerweile umgestellt und lassen Online-Bewerbungen nur noch über ein Bewerbungsformular auf der Firmenhomepage zu. Manche dieser Formulare fordern nur die Eingabe einiger grundlegender Daten, wie z. B. der Kontaktadresse, und geben dem Bewerber dann die Möglichkeit, sein Anschreiben, den Lebenslauf und die Anlagen hochzuladen. Andere, wie z. B. das Bewerbermanagementsystem der Telekom, fragen umfangreiche Informationen zu Hard- und Softskills ab und fordern den Bewerber auf, seinen Lebenslauf einzutragen. Zusätzlich können dann noch die Unterlagen hochgeladen werden. Thorsten Ebertshäuser betont, dass besonders die Freifelder in solchen Bewerbungs-Formularen genutzt werden sollten, um sich von den anderen Bewerbern abzuheben und aus der Masse hervorzustechen. Auch eine psychologische Einschätzung des Trainees (Online-Assessment) kann Teil der Online-Bewerbung über ein Bewerbungsmanagementsystem sein. So muss der Absolvent, der sich bei enterprise rent-a-car um ein Management-Trainee-Programm bewirbt, schon bei der Online-Bewerbung zahlreiche Themenblöcke zu seinem Verhalten ausfüllen und Einschätzungen über sein Verhalten in bestimmten Situationen abgeben. Das alles kostet den zukünftigen Trainee viel Zeit, gibt dem Unternehmen aber schon eine erste Möglichkeit, Bewerber ohne „echte Ambitionen“ automatisch auszusortieren. Wer die Online-Bewerbung nicht abschließt, wird nicht in die Auswahl einbezogen. Wenn man sich die Masse der Bewerbungen, wie im Bereich Trainee verdeutlicht, vor Augen führt, ist dies wohl auch ein nachvollziehbarer Schritt. Oftmals ist nach einer ersten Eingabe dann die Bewerbung auf mehrere Stellen möglich. Dies ist z. B. bei der Telekom kein Problem und führt nach Aussage einer Personalverantwortlichen nicht zu einer negativen Bewertung. Das telefonische Nachhaken bei einer Online-BewerbungEbertshäuser stellt einen Zeitraum von drei Tagen nach Abschicken der Bewerbung als ausreichend dar. Sollte es bis dahin keine Nachricht vom Unternehmen gegeben haben, kann der Bewerber anrufen und fragen, ob sie angekommen ist, ob weitere Unterlagen verlangt werden und bis wann man mit einer Nachricht rechnen kann. Referenzen: Ebertshäuser, Thorsten (2007) Online Bewerbung – aber richtig, Vortrag im Rahmen des Hobsons Absolventenkongress 2007 in Köln.
|
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. November 2009 um 14:33 Uhr |





Die Online-Bewerbung, also die