Kurzer Prozess dank Online Profil - 20% der Arbeitgeber haben es schon einmal getan* |
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| Sonntag, den 15. April 2012 um 19:07 Uhr | |||
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40% nutzen das Internet für Recherchen zu Bewerbern*Das Wissen um diesen Zusammenhang gewinnt man aus einer Umfrage der Schwartz Public Relations in Kooperation mit Eurocom Worldwide. 200 Führungskräfte äußerten sich zum Thema Internetrecherche und 20% davon bestätigten, schon einmal einem Kandidaten für einen Stelle, den Laufpass aufgrund der im Internet und bei sozialen Netzwerken befindlichen Daten gegeben zu haben. Die Nutzung solcher Medien bei der Recherche zu Hintergrundinfos rund um einen Bewerber bestätigten 40 Prozent. Natürlich wird nicht jeder Bewerber ausführlich im Internet überprüft. Bei wichtigen Positionen oder wenn der Lebenslauf Fragen aufwirft, ist eine kleine Zusatzrecherche aber aus Sicht der Personaler sicher ein adäquates und aufschlussreiches Instrument. Facebook-Login oder kein JobWie weit das Informationsbedürfnis der potentiellen Arbeitgeber gehen kann, sieht man an einem Beispielen aus den USA. Laut einem Artikel der Sueddeutschen Zeitung, begnügen sich einige Arbeitgeber hier nicht nur mit einem kurzen Blick auf die öffentlich zur Verfügung stehenden Informationen. Wer bei der Polizei in Spotsylvania, gelegen im Bundesstaat Virginia, eine Arbeitsstelle möchte, muss im Rahmen des Bewerbungsgesprächs seinen Facebook-Account offen legen und einen uneingeschränkten Einblick gewähren. Ein Einzelfall scheint es allerdings nicht zu sein. Mittlerweile hat Facebook selbst, sonst wenig zimperlich wenn es um die Verwendung der Nutzerdaten geht, gegen solche Forderungen gegenüber der eigenen Nutzer Beschwerde eingelegt. Zusammen mit Verlautbarung, dass natürlich kein Arbeitgeber das Recht hat, so massiv in die Privatsphäre der Nutzer einzudringen. „Ich hasse meinen Chef! Zutiefst" Oder: Dinge, die man nicht öffentlich twittern sollte...Aber auch wer seinen Job bereits sicher hat, sollte sich nicht zu sehr in Sicherheit wiegen. Denn auch zu einem späteren Zeitpunkt ist es möglich, dass der Arbeitgeber im Hintergrund ein Auge auf seine Mitarbeiter hat und z. B. Facebook-Postings oder Twitter-Nachrichten quer liest. Twitter-Posts wie: "Ich hasse meinen Chef" Zutiefst" oder "Mache mir jetzt lieber die Haare schön, statt zu arbeiten. Danach vielleicht noch eine Runde Catan. "hehe", sollte man sich lieber sparen oder zumindest anonym absetzen. Eine unterhaltsame Liste mit weiteren „schönen" Kündigungsgründen gibt es bei der Karrierebibel: Wenn das der Chef wüsste... - Twitter als Karrierekiller, karrierebibel.de oder bei ResumeBear (auf Englisch): 30 Ways to Lose a Job on Twitter, ResumeBear
Quellen und weitere Informationen: - ...Und du bist raus! - Jeder fünfte Arbeitgeber hat Bewerber aufgrund des Online-Profils abgelehnt, karrierebibel.de (*Es handelt sich um keine repräsentative Studie!)
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Man sollte durchaus denken, dass es sich mittlerweile herumgesprochen hat. Auch Personaler und Vorgesetzte nutzen das Internet. Gerade beruflich ist es ein hilfreiches Instrument, um sich über Bewerber und die eigenen Mitarbeiter zu informieren. „Öffentlichkeits- und cheftauglich" sollte daher alles sein, was man als Bewerber oder Arbeitnehmer öffentlich und zugänglich im Netz ablädt. Umso mehr, wenn man gerade auf Jobsuche ist. Den bei einem negativen Netzeindruck droht das frühzeitige Aus für die eigenen Bewerbung.